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Trockener Mai – Der abgelaufene Monat Mai war der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Nur einmal war ein Mai ähnlich trocken auf dem Archipel, im Jahr 2003 waren die Niederschlagswerte ähnlich. Am stärksten vom mangelnden Regen betroffen sind Lanzarote und Fuerteventura – hier gab es im Mai ein Regendefizit von 45% im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat, auf den anderen Inseln liegt das Defizit immerhin noch zwischen 20% und 25%. Dazu lagen die Durchschnittswerte im Mai deutlich über den Ergebnissen aus den letzten Jahren, mit Höchstwerten von bis zu 33,9 Grad in Tasarte und 33,2 Grad in San Bartolome de Tirajana. Auch die Temperaturkurve der Wassertemperatur zeigt eine ungewöhnliche Erwärmung von Dezember bis Mai. Nur in den 31 Tagen des Monats Mai hat sich der Atlantik um 2,2 von 19 auf 21,2 Grad Celsius erwärmt. Überall Schlangen – In den Orten La Gavia, La Solana, und El Palmital auf Gran Canaria kündigen Mieter ihre Wohnungen und Häuser, Immobilienbesitzer wollen verkaufen – Grund ist die seit Jahren ständig größer werdende Schlangenplage. Innerhalb von einem Tag haben die Schlangenfänger der Gemeinde 22 Exemplare der Kettennatter gefangen, während des letzten Monats waren es 400. Die nicht endemische Schlangenart hat sich auf Gran Canaria zu einer ernstzunehmenden Plage entwickelt, wo die Kettennatter auftaucht rottet sie Eidechsen systematisch aus. Die unter dem lateinischen Namen „Lampropeltis getula“ bekannte Schlange stammt ursprünglich aus den USA oder Mexiko und ist ungiftig. Trotzdem fühlen sich Anwohner in den betroffenen Gebieten auf Gran Canaria von der schwarzweiß gestreiften und bis zu zwei Meter langen Schlange bedroht. Schulmensas unter der Lupe – Nach der Sendung „Te los vas a comer“ im Fernsehkanal La Sexta steht das Schulessen auf den Kanarischen Inseln im Fokus. Die Reporter von La Sexta haben die Schulverpflegung in verschiedenen Schulen auf Teneriffa und Gran Canaria analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Ernährung voll mit Fetten, Zucker und Saucen – keine Kontrolle durch Ernährungsexperten und von gesunder Ernährung wie sie seit Jahren empfohlen wird sehr weit entfernt. Ebenfalls am Mittwoch in der Sendung analysiert worden sind zwei andere spanische Autonomien. In Andalusien und Galizien zeigen die Ergebnisse beim Schulessen eine deutlich gesündere Ernährung für die Schüler. Gegen die Pauschalisierung von schlechtem Essen an kanarischen Schulen hat bereits Jonathan Martín Fumero, zuständig für Bildung in der kanarischen Regierung, öffentlich Stellung bezogen. Es komme an 447 Einrichtungen auf dem Archipel vor, dass es punktuell zu Unregelmäßigkeiten komme. Um generell von schlechtem Essen an kanarischen Schulen zu sprechen fehlt die Grundlage. Untersucht worden sind von den Reportern des Programms insgesamt sechs Schulmensas. Neuregelung bei Haushaltshilfen – Haushaltshilfen gelten in Spanien ab sofort als Angestellte und werden steuerlich auch genauso vom Finanzamt behandelt. Das hat in erster Linie Änderungen beim Auftraggeber zu Folge: Wer eine Haushaltshilfe oder einen Gärtner stundenweise beschäftigt muss den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung zahlen. Eine Anmeldung als Haushaltshilfe mit einem festen Beitrag von monatlich 255 Euro an die Sozialversicherung ist nicht mehr notwendig, der Versicherungsbeitrag wird ab sofort zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer aufgeteilt. Dafür hat die Seguridad Social das entsprechende Formular TA.2/S-0138 erstellt. Das PDF muss ausgefüllt und von beiden Seiten unterschrieben werden. Außerdem muss ein Arbeitsvertrag unterzeichnet werden und dieser orientiert sich am neuen spanischen Mindestlohn. Die neue Regelung wird spätestens bei einem Arbeitsunfall interessant – dann haftet der Auftraggeber in vollem Umfang für den Auftragnehmer und erhält zusätzlich eine Anzeige wegen illegaler Beschäftigung. Sechs Milliarden Euro Steuerrückzahlungen – So viel hat das spanische Finanzamt bisher an Steuerzahler im Zuge der Steuerkampagne 2018 zurückbezahlt. Insgesamt sind bisher 17 Millionen Steuererklärungen beim Finanzamt präsentiert worden. Zurückbezahlt werden sollen vom Finanzamt noch fünf Milliarden Euro innerhalb der kommenden sechs Monate. Solange hat das Finanzamt Zeit für eine Rückzahlung, danach werden Verzugszinsen fällig. Zum ersten Mal sind in diesem Jahr auch Ferienwohnungen, die im Internet angeboten werden, mit den eingegangenen Steuererklärungen verglichen worden. 136.000 Eigentümer sind wegen Steuerhinterziehung angeschrieben worden. Für die Steuerklärung 2018 läuft die Frist am 30. Juni ab. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 07.06.2019 um 18:01 |
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