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| Hafenausbau in Agaete: zwei Verbände haben Klage eingereicht
Gran Canaria – Der Widerstand gegen die geplante Vergrößerung des Hafens Puerto de las Nieves, in Agaete, wird stärker. Zwei Verbände von Protestlern haben Klage eingereicht. Ihre Argumente sind: der Bebauungsplan für den Hafenbereich wurde noch nicht entsprechend geändert; der aktuelle Fährhafen ist nur mit 30% ausgelastet; bei der Vergabe der Bauaufträge sei es 2018 zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Der Hafenausbau wird alleine von der Regierung der Kanaren vorangetrieben, da er, gemäß eines neuen EU-Gesetzes, vorgeschrieben ist. Grund: der Hafen hat nur einen Fähranleger den wiederum seit 20 Jahren eine einzige Reederei betreibt und nutzt: Fred Olsen. Das ist, nach aktueller EU-Rechtslage, wettbewerbswidrig. Es muss also von Rechtswegen ein zusätzlicher Fähranleger her, damit auch die Mitbewerber einen Fährbetrieb von und nach Puerto de las Nieves anbieten können. Die Regierung von Gran Canaria, die Bürger und ihre Gemeinde Agaete, sowie diverse Umwelt- und Tourismusverbände sind gegen die Erweiterung des Hafens. Quelle: www.canaryo.net 2 Verbände klagen gemeinsam gegen geplanten Hafenausbau in Agaete Agaete - Der geplante Hafenausbau in Agaete bekommt noch mehr Gegenwind, denn die Vereinigung Ben Magec Ecologistas en Acción und die Vereinigung Salvar Agaete sin Macromuelle haben zusammen eine Klage vor Gericht eingereicht, denn man vertritt die Ansicht, dass diese Planung dem PIO von Gran Canaria nicht mehr entspricht und die Planung entsprechende Unregelmäßigkeiten aufweist. In einer Erklärung von Salvar Agaete sin Macromuelle heißt es, dass „ein spezieller Gebietsplan zuvor hätte genehmigt werden müssen, dies sei aber nie passiert“. Zudem habe es Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe Ende 2018 durch die Behörden gegeben. Man warnt seit Beginn der Planungen des Hafenausbaus vor den Auswirkungen, die dieser Hafenausbau auf die Meeresumwelt und die Entwicklung in dem Gebiet haben wird. Es sei „kein Fortschritt, sondern eine Zementkultur und Geldwäsche“. Zudem seien die derzeitigen Hafenanlagen im Hafen Las Nieves „nur zu 30% ausgelastet“. Ob eine Klage durchkommen wird, ist ungewiss, eines ist allerdings klar, dadurch wird das Projekt erstmal weiter behindert. - TF
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| Autor: infos-grancanaria - Kommentare (0) - 23.05.2019 um 18:00 |
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