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Condor Maschine mit Druckproblemen – Eine Maschine der Fluggesellschaft Condor ist gestern nach ihrem Start mit auf Teneriffa mit Ziel Stuttgart nach 30 Minuten umgekehrt. Die Pilotencrew an Bord des Flugs DE 1459 meldete Druckprobleme in der Kabine und hat daraufhin Kerosin abgestoßen um auf Teneriffa wieder landen zu können. Bei dem Vorfall handelt es sich laut Fluggesellschaft um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Unklar ist bisher ob der Flug von Condor selbst durchgeführt worden ist oder von der immer häufiger eingesetzten Chartergesellschaft Avion Express aus Litauen. Mehr Arbeitsverträge – Es wird in diesen Sommermonaten mehr zeitlich begrenzte Arbeitsverträge geben als im letzten Jahr. Das Zeitarbeitsunternehmen Randstad rechnet mit rund 30.000 befristeten Arbeitsverhältnissen auf dem Archipel während der Sommermonate. Vor allem im Dienstleistungssektor, im Einzelhandel, im Transport und im Hotel und Gastronomiebereich wird Personal in den Monaten Juni, Juli, August und September aufgestockt. Auch die großen Supermarktketten haben Ausschreibungen veröffentlich. Alleine Mercadona sucht für die Sommermonate 4.000 zusätzlich Mitarbeiter. Immer weniger Ärzte – Die Hälfte der Medizinstudenten auf den Kanarischen Inseln sucht sich nach ihrem Abschluss eine Tätigkeit außerhalb der kanarischen Autonomie. Jetzt reagiert das Gesundheitsministerium und bietet angehenden Ärzten immerhin zwei Jahresverträge an. Bisher lag das Angebot für den Nachwuchs im medizinischen Bereich bei sechs Monaten. Wenig attraktiv im Vergleich zu anderen spanischen Autonomien. Zudem unterscheidet sich das Anforderungsprofil in den jeweiligen Krankenhäusern sehr voneinander. Ebenfalls ein Zustand den das Gesundheitsministerium jetzt einheitlich gestalten will. Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache: von 2015 bis 2018 haben 575 Spezialisten die Kanarischen Inseln verlassen. In Spanien haben im letzten Jahr 3.500 Mediziner ihren Universitätstitel für einen Einsatz im Ausland anerkennen lassen. Die meisten haben Spanien in Richtung Frankreich, Groß Britannien, Irland oder in die Arabischen Emirate verlassen. Delfine vergeben Namen für Freunde – Die Studie ist in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht worden. An ihr haben auch kanarische Forscher der Fakultät für Meeresbiologie mitgearbeitet. Untersucht worden ist über einen Zeitraum von drei Jahren das Sozialverhalten von Delfinen. Männliche Exemplare vergeben für ihre langjährigen Gefährten Namen um sie von möglichen Gegenspielern zu unterscheiden. Durch die Namensunterscheidung sind Delfingruppen in der Lage zum Beispiel gemeinsam zu Jagen. Während der Studie sind mehrere dutzend Delfine einer Delfinschule mit Mikrofonen ausgestattet worden. Schildlausproduktion wird subventioniert – Der Farbstoff Karmin wurde über mehr als hundert Jahre auf den Kanarischen Inseln produziert. Dafür ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts die Cochenille Schildlaus kultiviert worden. Riesige Opuntien Felder zeugen in vielen Teilen der Kanarischen Inseln noch von der heute nicht mehr existenten Produktion. Auf Lanzarote ist der Kaktusgarten diesem Teil der Geschichte der Kanarischen Inseln gewidmet. Für ein Kilogramm Karmin Farbstoff werden 100.000 weibliche Schildläuse getrocknet und unter Zusatz von Schwefelsäure verkocht. Dieser Sektor soll jetzt mit Hilfe von Subventionen aus der EU wiederbelebt werden. Mit Unterstützung der Regionalregierung, die dafür der Karminproduktion das Siegel des geschützten Kulturgutes der Kanaren verliehen hat. Bis in die 60er Jahre sind mit dem Farbstoff Kleidung, Lippenstifte und Nationalflaggen eingefärbt worden. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 21.05.2019 um 18:01 |
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