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10 Grad mehr – Auf bis zu 35 Grad steigt das Thermometer am Wochenende auf den Kanarischen Inseln. Besonders betroffen sind Gran Canaria und Teneriffa. Immerhin bis zu 32 Grad erwarten Lanzarote und Fuerteventura. Dazu gibt es das Wetterphänomen „Calima“ mit hohem Staubanteil in der Luft und damit verbunden Sichtweiten von unter 1.00 Metern. Die Hitzewelle war bereits gestern spürbar, bis zum Sonntag erreichen die Temperaturen ihren Höchstwert. Ab Montag entspannt sich die Wetterlage langsam wieder. Es wird empfohlen sportliche Aktivitäten auf die frühen morgen oder späten Abendstunden zu verlegen und die Mittagsstunden in der Sonne wegen dem hohen Ozonwert zu meiden. 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze – Regenerative Energiekraftwerke könnten auf den Kanarischen Inseln für zusätzlich 3.000 Arbeitsplätze sorgen. Dieser Meinung ist Rafael Martell, Chef von Aeolican, einem Unternehmen das seit 15 Jahren im Bereich regenerative Energiequellen aktiv ist. Mit Sitz in Las Palmas auf Gran Canaria betreut Aeolican aktuell die Projekte Simulwind, Skillwind, Wisewind und Towerpower. Weitere Projekte sind bereits geplant. Die kanarische Regierung will bis 2025 mindestens 35% des Energiebedarfs des Archipels aus regenerativen Energiequellen gewinnen. Das Wind- und Wasserkraftwerkt Chira Soria im Süden Gran Canarias wird ähnlich wie das bereits bestehende auf El Hierro ein weiterer Schritt in diese Richtung sein. Wanderer ums Leben gekommen – Der seit Tagen vermisste Wanderer auf La Gomera ist tot. Seine Leiche ist von den Suchmannschaften in Valle Gran Rey gefunden worden. Der Franzose war am Mittwoch zum Wandern aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Bisher ist zu den Umständen die zum Tod des französischen Touristen geführt haben noch nichts bekannt. Campingplatz Papagayo im Sommer wieder geöffnet – Vom 14. Juni bis 16 September ist der einzige Campingplatz auf Lanzarote geöffnet. Am 11. und 12. Juni ist das Büro im Cabildo in Arrecife geöffnet um die Anmeldungen für einen Platz auf dem Campingplatz entgegen zu nehmen. Wohnwagen kosten in diesem Jahr sechs Euro pro Tag, neun Euro wird für Wohnmobile kassiert. Auf der Webseite www.cabildodelanzarote.com steht das Anmeldeformular als PDF File zur Verfügung. Wie in den vergangenen Jahren auch wird bei mehr Anmeldungen als Plätzen auf dem Campingplatz die Parzellen verlost. In diesem Jahr stehen 284 Plätze für Wohnmobile und Wohnwagen zur Verfügung. Enorme Unterschiede bei medizinischer Versorgung – 300 Tage warten Canarios auf eine Arthroskopie – die Untersuchung mit einem Endoskop ist die Vorrausetzung für eine Diagnose und die weitere Behandlung. In Madrid liegt die Wartezeit bei 54 Tagen. Das ist nur ein Ergebnis des aktuellen Gesundheitsberichts der Ergebnisse aus allen spanischen Autonomien zusammenfasst. Auf eine Operation warten Canarios bis zu sechs Monate, nachdem Wochen und Monate vergehen um überhaupt eine Diagnose zu erhalten. In Autonomien wie Madrid oder dem Baskenland vergehen dafür keine sechs Wochen. Auf einen Termin bei einem Facharzt warten Patienten auf den Kanarischen Inseln mindestens zwei Monate, während auf dem spanischen Festland keine 14 Tage vergehen. In den Bereichen von Augenärzten und Hautärzten ist der Unterschied zwischen Archipel und Festland besonders signifikant. Auf einen Termin bei einem Dermatologen oder Ophthalmologen warten Patienten auf den Kanarischen Inseln bis zu neun Monate. Der Vergleich in Sachen Gesundheitsversorgung wird jedes Jahr veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen stammen aus Dezember 2018. Harlem Globetrotters in Las Palmas – Die Tour der Harlem Globetrotters startet in diesem Jahr auf Gran Canaria. Morgen Abend um 19:00 Uhr werden die Basketball Akrobaten in der Gran Canaria Arena auftreten. Ob es noch Restkarten an der Abendkasse gibt, ist unwahrscheinlich. Die Veranstaltung ist so gut wie ausverkauft. Ein Meet & Greet mit den Stars ist für einen kleinen Aufpreis ebenfalls möglich, 30 Minuten bevor die große Show beginnt. 50.000 haben im letzten Jahr in Spanien die Auftritte der Basketball Akrobaten gesehen. Die nächsten Shows sind in Spanien in Santander, Burgos, Zaragoza und Madrid. 19 Wilderer vor Gericht – 19 Männern droht auf Lanzarote eine vier bis fünfstellige Geldstrafe wegen Wilderei. Die Gruppe soll auf der Insel Alegranza Sepiasturmtaucher gefangen, zubereitet und verzehrt haben. Die Vogelart steht unter Naturschutz. Der Vorfall hat sich im September 2015 ereignet, jetzt stehen die Angeklagten in Arrecife vor Gericht. Beamte von SEPRONA, die Polizeieinheit für Tier- und Naturschutz, hatte den Strand über Wochen observiert, am 8. September hatte eine Gruppe von 40 Personen eine regelrechte Grillparty am Strand auf Alegranza organisiert. Der Richter urteilte gestern mit den Worten: die Attraktivität der Veranstaltung war das Verbot. Der Gelbschnabelsturmtaucher steht unter Naturschutz, Alegranza gilt als Brutstätte und Rückzugsort für die Zugvögel. Der WWF entsendet in den Sommermonaten zum Schutz der Vögel Volontäre, die im Wochenrhythmus die Brutstätten beobachten. Flüchtling ertrunken – Ein Flüchtlingsboot hat die Gemeinde Tinajo auf Lanzarote erreicht. An Bord waren mindestens 11 Personen. Einen Mann hat die Küstenwache bereits gestern tot aus dem Wasser geholt, beim Versuch die Küste schwimmend zu erreichen ist er ertrunken. Unsicher sind sich die Beamten weiterhin ob mehr als 12 Personen in dem Flüchtlingsboot waren, die Küste der Gemeinde Tinajo steht weiterhin unter Beobachtung. Vier Flüchtlinge sind wegen ihres gesundheitlichen Zustands ins Krankenhaus nach Arrecife gebracht worden. Erste Hitzewelle – Den kanarischen Archipel erwartet genauso wie den Süden Spaniens die erste Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Ab heute steigen die Temperaturen kontinuierlich bis auf 32 Grad am Sonntag. Damit verbunden steigt auch der Staubanteil in der Luft, die Sicht ist auf wenige Kilometer beschränkt, und der UV Index auf einen Wert von 11 an. Eine Wetterwarnstufe gibt es von den Meteorologen des spanischen Wetterdienstes bisher noch nicht. Damit wird morgen gerechnet. In jedem Fall wird empfohlen die Mittagsstunden zu meiden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- bzw. die späten Abendstunden zu verlegen. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 10.05.2019 um 18:01 |
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