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Deutsches Ehepaar tot aufgefunden – In Santa Lucia de Tirajana haben die Anwohner die Polizei verständigt, nachdem tagelang aus dem Haus der Deutschen ein strenger Verwesungsgeruch die Nachbarn belästigt hat. Gefunden haben Polizei und Feuerwehr, nachdem sie sich Zugang zum Haus verschafft hatten, zwei Leichen. Keine weißt Einwirkung von Gewalt auf. Die erste These der Ermittler lautet: der 68jährige Mann ist einen natürlichen Tod gestorben, die 60 Jahre alte Ehefrau hat sich daraufhin wenig später umgebracht. Der Zustand der beiden Leichen lässt die These der Beamten zu, ein Obduktionsbericht soll spätestens morgen vorliegen. Das Ehepaar hielt sich dauerhaft auf Gran Canaria auf, beide sind als Residenten auf der Insel gemeldet. Das grüne Gold – kein anderes Produkt aus der Landwirtschaft der Kanarischen Inseln hat in den vergangenen Jahren so an Prestige und Wert gewonnen wie die Avocado Frucht. Bis zu 10 Euro werden in Supermärkten für ein Kilo des Superfoods aufgerufen. Günstiger gibt es Avocados nur auf der Feria del Oro Verde in Mogán. 10.000 Besucher haben gestern die Veranstaltung auf der Suche nach günstigen Avocados besucht, 18 Betriebe haben sechs Tonnen Avocados nach Mogán gebracht. Neben Guajaben, Granatäpfel und Orangen. Früher als Dickmacher verschrien, gilt die Avocado heute mit den enthaltenen Vitaminen und ungesättigten Fettseuren als Superfrucht schlechthin. Reservierungen brechen ein – Zweistellige Rückgänge verzeichnen Hotelbetreiber auf den Kanarischen Inseln vom deutschen Markt. Die Reiseveranstalter haben für Reisen aus dem Bundesgebiet für 2019 zwischen 14% und 18% weniger Betten reserviert im Vergleich zu 2018. Betroffen sind davon alle Inseln. Dabei steht der Archipel im Spanienweiten Vergleich noch gut da: die Reservierungsrückgänge liegen auf Mallorca bei 33%. Trotz der politischen Lage ist es im Mittelmeerraum die Türkei die die meisten Zuwächse in der Tourismusbranche verzeichnet. Im Oktober hat das Reiseziel Antalya z.B. im Vergleich zum Vorjahr 38% mehr Buchungen verzeichnet, auch der Tourismus in Ägypten erholt sich und auch Griechenland ist wieder zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Tourismus aufgestiegen. Ende einer Tragödie im Mittelmeer – Der spanische Fischkutter „Nuestra Señora de Loreto“ darf nicht in einen spanischen Hafen einfahren. Das hat die spanische Regierung entschieden und dem Kapitän, Pascual Durá angewiesen, einen Hafen auf Malta anzulaufen. Grund für die Entscheidung sind 11 schiffsbrüchige Flüchtlinge aus Libyen, die von dem Fischkutter gerettet worden sind. Nach der Rettungsaktion ist der Trawler in schwere See geraten, hatte 10 Tage keinen Kontakt mit der Außenwelt, die Crew musste für ein Besatzungsmitglied einen Rettungshelikopter anfordern, wegen der schweren Verletzungen die sich der Mann beim Sturm zugezogen hatte. Auch Italien hat dem Fischtrawler das Anlegen verweigert. Seit dem 22. November befinden sich die 9 Männer und zwei Kinder aus Libyen auf dem Fischkutter. Heute Nacht hat ein Schiff der maltesischen Küstenwache die Flüchtlinge an Bord genommen, der spanische Kapitän hat danach sofort Kurs auf den Heimathafen genommen. Deutscher über Bord gegangen – Der Vorfall soll sich auf der AIDA CARA bereits vor Tagen ereignet haben. Ein 81-jähriger Passagier soll Medienberichten zufolge von einem der elf Decks des Kreuzfahrtriesen ins Meer gefallen sein. Der Unfall hat sich 260 Seemeilen südöstlich von El Hierro ereignet. Die Frau des Vermissten hat den Vorfall gemeldet. Die Besatzung hat daraufhin sofort die Suche eingeleitet. Unterstützt worden ist die Besatzung durch Helikopter und Flugzeuge der spanischen Küstenwache. Die „Aida Cara“ hat am Samstag in Lanzarote festgemacht. Die Pressestelle des Unternehmens war am auf Nachfrage telefonisch nicht zu erreichen. Per Mail hat das Unternehmen um Verständnis gebeten, das auf Grund der Umstände und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte des Opfers und der Angehörigen keine Auskünfte geben werden könne. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 03.12.2018 um 18:01 |
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