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Neue Erkenntnisse zu Ureinwohnern – Die Höhle bei Villaverde auf Fuerteventura war das Zentrum eines ganzen Dorfes, mit Inneneinrichtung, Dekoration und Installationen. Das ist das Ergebnis von zwei Monaten Arbeit durch das Unternehmen Arenisca. Die Archäologen sind vom Cabildo der Insel beauftragt die Höhle detailliert zu untersuchen. Ein erster Teil der Höhle ist bereits 1979 entdeckt worden, allerdings sind die Archäologen damals davon ausgegangen, eine Grabstätte der Ureinwohner gefunden zu haben. Erst seit wenigen Monaten ist klar: der Vulkanschlot ist deutlich länger, größer und tiefer als angenommen. Er diente zur Zeit der Guanchen zwischen 300 und 900 nach Christus mehreren dutzend Menschen als zu Hause. Das lassen die Fundstücke bereits erkennen. Sichergestellt haben die Archäologen bereits über 400 Säcke mit Material das im Labor auf Alter und Herkunft ausgewertet werden muss. Im Moment wird die Höhle drei dimensional aufgezeichnet. Bis dieses kulturelle Zentrum der Guanchen für die Öffentlichkeit zugänglich ist sollen noch Monate vergehen.

Lanzarote Las Palmas in vier Stunden – Die neue Schnellfähre verbindet seit gestern die beiden Inseln in Rekordzeit. Gestern feierte Fred Olsen dreimal: einmal die neue Route, dann das neue Schiff und zuletzt die Tatsache Fährverbindungen zu allen Inseln bis auf El Hierro anzubieten. 74 Kilometer pro Stunde, oder wie es auf See eigentlich heißt, 40 Knoten Höchstgeschwindigkeit macht der Betancuria Express. Die Strecke zwischen Las Palmas und Lanzarote legt die Schnellfähre in unter vier Stunden zurück. Das „High Speed Craft“ hat aber bereits neun Jahre Fähreinsatz auf dem Buckel. Von 2011 bis August 2018 ist die Fähre unter dem Namen Leonora Christina zwischen Ystad in Schweden und Bornholm verkehrt. Das 113 Meter lange Schiff kann 400 Fahrzeuge und 1.400 Passagiere transportieren. Es ist aktuell die größte Fähre die zwischen den Inseln verkehrt.

Mord in Las Palmas – Die Polizei hat in einer Wohnung in der Calle Italia im Stadtteil Alcaravaneras ein totes Ehepaar gefunden. Wegen Gewalteinwirkungen auf beiden Körpern ermittelt die Polizei wegen Mord. Bei einem der Toten handelt es sich um den Anwalt und Poeten José Rafael Hernández, zu Lebzeiten mit dem Kommunikationspreis ausgezeichnet. Die andere Tote ist seine Frau. Der Tatort war gestern weiträumig abgesperrt, die Calle Italia geschlossen. Bisher gibt es von Seiten der Polizei noch keine Stellungnahme zu dem Verbrechen, trotzdem sind die Tageszeitungen voll von Spekulationen und einem mutmaßlichen Täter. Der Tote José Rafael Hernández hat trotz seines fortgeschrittenen Alters einen Youtubekanal betrieben, im dem er regelmäßig Geschichten, Romane und Poesie präsentiert hat.

Ryanair lässt 400 Passagiere am Boden –Sie alle hatten den Brückentag genutzt, um entweder das verlängerte Wochenende in Madrid zu verbringen, oder ein paar freie Tage auf Lanzarote. Ihr Kurzurlab ist wegen eines Motorschadens unfreiwillig verlängert worden. So zumindest die offizielle Erklärung von Ryanair, nachdem die Verbindung zwischen Madrid und Lanzarote am Sonntag eingestellt worden ist. Angeboten worden ist den Betroffenen Tickets ab Mittwoch oder aber 400 Euro als Kompensation für den Ausfall. Unter den Sitzengebliebenen sind Angestellte, Beamte, Familien mit Kindern und Studenten. Die Flugtickets zwischen Madrid und Lanzarote liegen aktuell, je nach Fluggesellschaft, bei bis zu 1.000 Euro einfache Strecke. Freie Plätze gibt es bei Ryanair ab Mittwoch, allerdings nicht ausreichend um die 400 Betroffenen bereits am Mittwoch alle an ihr Ziel zu fliegen. Auch bei Iberia Express gab es am Sonntag Unstimmigkeiten: laut Pressberichten soll die Iberia Tochter auf der Strecke Madrid – Gran Canaria überbucht und 26 Passagiere einen Tag später auf einen anderen Flug umgebucht haben.

Gestiegene Zahl bei Krankenhausinfektionen – Fünf Patienten im Krankenhaus von Las Palmas sind im September positiv auf das Bakterium Clostridium difficile getestet worden. Das Stäbchenbakterium gehört zu den häufigsten Krankenhauskeimen und führt je nach Patienten und Immunsystem auch zu schlimmeren Krankheiten mit Todesfolge. Die positiv getesteten Patienten im letzten Monat in Las Palmas litten lediglich an Durchfall. Mit dem Ergebnis ist eine neue Diskussion über die Sicherheit kanarischer Krankenhäuser entbrannt. Die Ergebnisse aus September spiegeln ein Ergebnis wieder, das sich auch andere Krankenhäuser in Europa konfrontiert sehen: 5% – 10% der Krankenhauspatienten werden in Schnitt mit Keimen oder Bakterien infiziert. Das aktuelle Ergebnis stelle laut einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums keinerlei Grund zur Besorgnis dar.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 16.10.2018 um 20:18

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