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Der Herbst ist da – Es sind die Ausläufer des Tropensturms Leslie, der am Wochenende an der portugiesischen Küste für Verwüstung gesorgt hat – auf den Kanarischen Inseln sind es lediglich Wolken, Regen und kühlere Temperaturen. Trotzdem sind die Temperaturen milder als in vergleichbaren Monaten der vergangenen Jahre. Auch heute werden in den nördlichen Gebieten der Inseln vereinzelt Regenschauer erwartet, in den südlicheren Gebieten wechseln sich wolkige Abschnitte mit Sonne immer wieder ab. Vorsicht ist trotz der warmen Wassertemperatur beim Baden im Atlantik geboten: hohe Wellen und starke Unterströmungen an vielen Stränden des Archipels versetzen heute Strandaufsicht und Rettungsschwimmer in Alarmbereitschaft. 1.000 Schlangen gefangen – Die kalifornische Kettennatter ist auf Gran Canaria zu einer Plage mutiert. Ideale klimatische Voraussetzungen und keine natürlichen Feinde haben zu einem sprunghaften Anstieg dieser Schlangenart auf Gran Canaria geführt. Ursprünglich aus den USA und dem Norden Mexikos stammend ist die ungiftige Kettennatter durch Reptilienliebhaber auf der Insel illegal eingeführt worden. Seit Januar sind 1.014 Exemplare gefangen worden. Wie schnell sich diese Schlangenart vermehrt, haben jetzt Biologen aufgedeckt – sie gehen davon aus das sich die kalifornische Kettennatter bei den vorherrschenden Lebensbedingungen jedes Jahr um einen Faktor von 10 vermehrt. In den Gemeinden San Bartolome de Tirajana, Telde, Santa Brígida und Valsequillo wird aktuell mit 30.000 Exemplaren gerechnet. Weitere minderjährige Flüchtlinge –Am Wochenende sind auf Lanzarote in der Gemeinde Haria 35 Immigranten in zwei kleinen Booten angekommen. Aktuell wird davon ausgegangen das alle Insassen aus Marokko stammen und noch nicht volljährig sind. Am Samstag haben sich Vertreter der Gemeinden von Lanzarote und Fuerteventura in Arrecife getroffen um über die aktuelle Situation zu beraten – die Zahl der mutmaßlich minderjährigen Flüchtlinge ist in den letzten Tagen auf mehr als 150 angestiegen. Während dessen steigt der Druck auf die Zentralregierung in Madrid. Von ihr wird gefordert, den Prozess zur Feststellung des tatsächlichen Alters der Flüchtlinge zu beschleunigen. Auf dem Archipel leben aktuell 309 mutmaßlich minderjährige Flüchtlinge dessen Alter bisher noch nicht medizinisch untersucht worden ist, darunter alleine auf Lanzarote 150. Mit der hohen Zahl von minderjährigen Immigranten sind die Behörden auf Lanzarote schlichtweg überfordert, es fehlt an geeigneten Einrichtungen, an Material und an qualifiziertem Personal um diese Menschen rund um die Uhr zu betreuen. Die Forderung nach Unterstützung hat bei der Zentralregierung in Madrid bisher noch keine Reaktion ausgelöst. Kritik wird auch am SIVE Radarsystem und an der Grenzschutzbehörde laut, alle Flüchtlingsboote sind in der vergangenen Woche an der Küste Lanzarotes angekommen, ohne dass es die Behörden bemerkt haben. Speerfischer ertrunken – Auf Fuerteventura ist ein 25 Jahre alter Mann in der Nähe des Leuchtturms in der Gemeinde Tuineje ums Leben gekommen. Er war alleine mit einer Harpune im Wasser. Angehörige hatten die Behörden verständigt, nachdem es von dem jungen Mann zwei Stunden nachdem er ins Wasser gegangen war, kein Lebenszeichen gab. Zwei Männer, die zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Wasser waren, haben den leblos im Wasser treibenden Körper gefunden. Die Sanitäter haben lediglich den Tod des 25jährigen festgestellt. Die Leiche soll forensisch untersucht werden, um die Todesursache festzustellen. Kein Handyverbot an Schulen – In der kanarischen Autonomie wird es an den Bildungseinrichtungen kein Verbot von Smartphones geben. Das hat die Bildungsministerin der Autonomieregierung, Soledad Monzón, auf einer Pressekonferenz erklärt. Nachdem es an französischen Schulen ein Handyverbot gibt, hatte die Zentralregierung in Madrid die Diskussion aufgenommen. In Spanien entscheiden Bildungsfragen aber die Autonomien selbst. Für ein kollektives Smartphone Verbot an allen spanischen Schulen wäre eine Debatte notwendig, an der alle Autonomien teilnehmen. Laut Soledad Monzón ist der Zugang zu Information, Kommunikation und Technologie ein Teil der Schulausbildung – damit bleibt der Umgang den jeweiligen Bildungseinrichtungen auf dem Archipel überlassen, die im Einzelfall über ein Verbot entscheiden. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 15.10.2018 um 18:01 |
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