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Sturmwarnung – Ein Kreuzfahrtschiff hat bereits in Teneriffa festgemacht und wird diesen Hafen aufgrund der ungewissen Wetterlage wegen dem Tropensturm „Leslie“ bis Montag nicht verlassen. Den Archipel erwarten am Wochenende Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometer pro Stunde. Dazu hohe Wellen an den Küsten und stellenweise Regenschauer. Der Tropensturm „Leslie“ zieht zwar an den Kanarischen Inseln, den Azoren und Madeira vorbei, trotzdem warnt der spanische Wetterdienst und empfiehlt Vorbereitungen zu treffen. Die Prognosen ändern sich tagesaktuell – eine Garantie gibt es nicht. Das Kreuzfahrtschiff MSC Divina hat seine geplante Route in die Karibik verschoben und bleibt bis Montag im Hafen auf Teneriffa. Mitten im Atlantik werden wegen „Leslie“ Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometer pro Stunde erwarten, dazu mit Wellen von bis zu 15 Meter Höhe. Ziegen bedrohen Pflanzen – Im Naturschutzgebiet von Guguy im Südwesten von Gran Canaria schlagen Umweltschützer Alarm. Die ständig wachsende Zahl der Ziegen in diesem Gebiet stellt eine wachsende Gefahr für die geschützten Pflanzen dar. Jetzt wird über zwei Lösungen diskutiert. Zäune die vom aussterben bedrohte Pflanzenexemplare vor den Mäulern der wilden Ziegen schützen oder eine flächendeckende Sterilisation durch Medikamente an eingerichteten Futterstellen. Die Lösung durch Zäune herbeizuführen ist kostenintensiv, Medikamente stehen im Konflikt mit den Vorgaben aus Brüssel. Von dort kommt auch der politische Druck: Gran Canaria hat eine Millionensumme für das Biosphärenreservat kassiert, dementsprechend steht die Regierung auch in der Verantwortung das Gebiet und die Flora ausreichend zu schützen. Eine dritte Möglichkeit wird vom Cabildo immer wieder abgelehnt: die wildlebenden Ziegen zum Abschuss freizugeben – die Regierung befürchtet mehr Zerstörung im Naturschutzgebiet durch die Jäger, als dem Problem durch Töten Herr zu werden. Schätzungen zu Folge geht es um rund 300 Ziegen die im Naturschutzgebiet Guguy leben. Rathaus fordert weniger Fahrzeuge auf La Graciosa – Es sollen nicht nur weniger werden, sondern auf Dauer auch nur noch elektrische Antriebe zugelassen sein. Ähnlich wie auf Wangerooge, Spiekeroog oder Baltrum – auf den Nordesseinseln haben nur die Behörden Fahrzeuge und diese einen Elektroantrieb. Auf der kleinen Insel im Norden Lanzarotes sind aktuell 296 Kraftfahrzeuge gemeldet, gleichzeitig 739 Einwohner, von denen aber nur 500 dauerhaft auf der Insel leben. Der Bürgermeister der Gemeinde Teguise, die bisher weiterhin für die Verwaltung von La Graciosa zuständig ist, hat angekündigt die Zahl der Kraftfahrzeuge drastisch zu limitieren und auf Dauer für ein Moratorium zu sorgen, dass in Zukunft nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge auf der kleinen Insel zulässt. Keine E-Sports Liga an Schulen – Den Vorstoß der Regierung, an kanarischen Schulen eine Liga für Videospiele einzuführen, ist im kanarischen Parlament gescheitert. Nur die Vertreter der Partei Coalición Canarias stimmten für ein entsprechendes Gesetz, sie hatten den Gesetzesentwurf eingereicht. Alle anderen Parteien haben den Entwurf abgelehnt. Eine eigene Liga für Videospiele an Schulen mache aus pädagogischer Sicht überhaupt keinen Sinn, so ein Vertreter der Partei Nueva Canarias. Rivalität bei Videospielen zu vermitteln sei nicht Aufgabe der Bildungsinstitute. Damit ist die Idee eine Liga für Videospiele an den kanarischen Schulen einzurichten zumindest in dieser Legislaturperiode gescheitert. Internationaler Feiertag – Der 12. Oktober wird in ganz Spanien gefeiert. Der sogenannte „Día de Hispanidad“ hat seinen Namen erst seit 1920. Davor hieß dieser Feiertag „Kolumbus Tag“ oder „Tag der Rasse“. Als „Día de la Razza“ wird dieser Feiertag inoffiziell in vielen Ländern Lateinamerikas geführt. Gefeiert wird der 12. Oktober unabhängig von seiner Bezeichnung neben Spanien auch auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, von Amerika bis Argentinien oder Chile. Aufgelehnt hat sich in verschiedenen Ländern die Bevölkerung gegen die Bezeichnung, nicht gegen den freien Tag. In Chile heißt der 12. Oktober mittlerweile „Tag der Begegnung der zwei Welten“, in Peru ist er zum „Tag der autochthonen Völker und des interkulturellen Dialogs“ umbenannt und in Argentinien trägt er den Namen „Tag des Respekts vor der kulturellen Diversität“. In Spanien soll der heutige Feiertag zwar weiterhin an das Kolonialreich erinnern, im Mittelpunkt steht aber Spaniens Einigung im 16. Jahrhundert. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 13.10.2018 um 18:01 |
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