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Tropensturm Leslie biegt nach Süden ab – Ursprünglich sollten den Berechnungen der Meteorologen des spanischen Wetterdienstes zufolge, 40 Knoten Sturm und intensive Regenschauer den Archipel treffen. Gestern zeigten die Prognosen Leslie am Wochenende eher im Norden der Kanarischen Inseln bei Madeira und den Azoren. Heute zeigt das Wettermodell fürs Wochenende einen Tropensturm der sich am Samstag im Nordwesten von La Palma befinden wird und am Sonntag im Südwesten von El Hierro. Den Archipel erwarten am Wochenende lediglich Wolken und nur leichte vereinzelte Schauer. Auch die Azoren und Madeira bleiben von Leslie verschont. Dafür bilden sich aktuell im Westen der Kapverdischen Inseln ein weiterer Tropensturm und ein Hurrikan. Die Meteorologen haben ihnen die Namen Nadine und Michael gegeben. Bei beiden Wetterphänomenen kann noch keine Prognose abgegeben werden in welche Richtung sie über den Atlantik ziehen. Siam Park auf der Kippe – Ob auf dem Grundstück bei El Verril im Süden Gran Canarias jemals ein vergleichbarer Wasser-Rutschen-Park wie auf Teneriffa errichtet wird ist heute, ein Jahr nachdem Wolfgang Kissling die Lizenz für das Projekt erhalten hat, mehr als ungewiss. Er selber sagt in einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7, er habe den Enthusiasmus verloren. Seit 12 Monaten verschiebt sich der Baubeginn immer wieder aus bürokratischen Gründen. Wolfgang Kissling nennt sie „Bürokratische Hürden“ und sieht sich als Opfer in einem politischen Kompetenzkonflikt zwischen Gemeinde und Inselregierung. Konkret fehlt aktuell in dem Antrag für den Siam Park wieder ein Dokument, das nachgereicht werden kann. Wolfang Kissling ist sich aber nach eigener Aussage nicht sicher ob er mit 81 Jahren, sieben Jahre nachdem er die Idee für den Wasser-Rutschen-Park umsetzten wollte, beim Baubeginn überhaupt noch am Leben ist. Humanitärer Notstand – Abseits von Strandpromenade, Liegestühlen und Sonnenschirmen sieht sich die Inselregierung von Lanzarote mit einem humanitären Notstand konfrontiert: mehr als 100 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge sind in den vergangenen Wochen in Booten auf die Insel gelangt. Es fehlt an Unterkünften, Personal und Material um die Kinder zu versorgen und zu betreuen. Die Regierung hat deswegen den humanitären Notstand ausgerufen. Ein Prozess der drei Monate andauert und der Regierung die Möglichkeit gibt auf Ressourcen von anderen Inseln zurückzugreifen. Diese Entscheidung hat der Inselpräsident Pedro San Gines gewählt, nachdem das spanische Verteidigungsministerium eine vorläufige Unterbringung in der Kaserne in Arrecife abgelehnt hat. Aktuell werden die Flüchtlingskinder in La Santa, in Máguez in der Herberge und in zwei Sozialwohnungen in Arrecife untergebracht. Weitere Flüchtlingskinder sind in Zelten in Yaiza untergebracht. Erst wenn die Minderjährigen über einen Vormund verfügen, können sie begleitet auf anderen Inseln untergebracht werden. Auch dafür fehlt Lanzarote das notwendige Personal um diesen Vorgang zu beschleunigen. Mehr Erbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria – 78 Erdbewegungen haben die Sensoren des vulkanologischen Instituts seit Sonntag zwischen den beiden Inseln registriert. Alle Beben hatten ihr Epizentrum in einer Tiefe zwischen 10 und 20 Kilometern. Alleine in den vergangenen 24 Stunden hat der Meeresgrund 14 Mal gebebt. Eine Gefahr geht von den Beben nicht aus, die Forscher allerdings sind alarmiert und beobachten den Bereich auf dem Meeresgrund mit steigendem Interesse. Bisher ist nicht klar ob sich auf rund 4.000 Meter Tiefe am Meeresgrund zwischen Teneriffa und Gran Canaria ein neuer Unterwasservulkan bildet. Iberia Express mit zusätzlichen Verbindungen – Von Lanzarote aus wird das Tochterunternehmen von Iberia ab dem 29. Oktober viermal pro Woche Guacimeta und Barajas verbinden. Mittwoch, donnerstags, freitags und sonntags verbindet Iberia Express Madrid mit Lanzarote vorläufig bis zum Ende des Winterflugplans am 31. März 2019 mit Flügen um 21.10 Uhr ab Guacimeta. Zusätzlich fliegt Iberia Express montags, donnerstags, freitags und samstags um 7.00 Uhr von Lanzarote in die spanische Hauptstadt. Die täglichen Flüge zwischen Madrid und Lanzarote die um 11.25 Uhr in Madrid, bzw. um 13.35 Uhr in Lanzarote starten sind davon nicht betroffen. 30 Minuten weniger für Beamte – Ab sofort gilt auf den Kanarischen Inseln die 37,5 Stunden Woche für Beamte. Damit zieht die kanarische Autonomie mit anderen Regionen in Spanien gleich. Auf dem Festland arbeiten die sogenannten „Funcionarios“ bereits in diesem Wochenrhythmus. Die Stundenzahl war von der Zentralregierung zu Beginn der Wirtschaftskrise in Spanien auf 40 Stunden aufgestockt worden. Die aktuelle Entscheidung ist nicht endgültig und kann jeder Zeit von der Regionalregierung wieder zurückgenommen werden. Spanien Hauptziel für Flüchtlinge – Während die Zahl der Migranten an den italienischen Küsten sinkt, sind bis Ende September24.000 Menschen über Nordafrika an den spanischen Küsten angekommen. Das ist das Ergebnis eines Berichtes der Internationalen Organisation für Migration, kurz IOM. Zusätzlich haben rund 3.000 Personen versucht über die Enklaven Ceuta und Melilla einzureisen. In Italien sind seit Jahresbeginn 80% weniger Flüchtlinge angekommen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Immigranten, die Europa über das Mittelmeer erreicht haben, ist stark gesunken. 2016 waren es 241.000, 2017 noch 110.000 – in den ersten sechs Monaten dieses Jahres liegt die Zahl bei knapp 18.000. Die Kanarischen Inseln tauchen in dem Bericht der IOM nicht auf. Der Archipel gilt trotz seiner Nähe zum afrikanischen Kontinent erst seit diesem Monat als primäre Migrationsroute. Delfine vergeben Namen für Freunde – Die Studie ist heute in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht worden. An ihr haben auch kanarische Forscher der Fakultät für Meeresbiologie mitgearbeitet. Untersucht worden ist über einen Zeitraum von drei Jahren das Sozialverhalten von Delfinen. Männliche Exemplare vergeben für ihre langjährigen Gefährten Namen um sie von möglichen Gegenspielern zu unterscheiden. Durch die Namensunterscheidung sind Delfingruppen in der Lage zum Beispiel gemeinsam zu Jagen. Während der Studie sind mehrere Dutzend Delfine einer Delfinschule mit Mikrofonen ausgestattet worden. Hispasat mit neuer Internetkampagne – Der Multiplayer beruft sich auf eine Studie des Ministeriums für Energie, Tourismus und Ausbau Digital: 33% der kanarischen Haushalte verfügen nicht über schnelles Internet, in 17% der Haushalte liegt die Geschwindigkeit der Internetverbindung bei unter 10 Mega. Das Ergebnis ist sehr weit von der Prognose von Movistar entfernt, die 2016 das Ziel Ende 2018 ausgegeben haben um die Kanarischen Inseln mit Glasfaser zu versorgen. Zusammen mit Eurona macht sich Hispasat eine staatliche Subvention zu Nutze und bietet ab sofort schnelles Internet mit bis zu 50 Mega Up und Download über Satellitenverbindung an. Bis zu 400 Euro zahlt der spanische Staat für schnelles Internet in ländlichen Gebieten. Die Preise bewegen sich auf der Website von Eurona von 15 Euro bis hin zu 80 Euro monatlich, je nach Geschwindigkeit. Bisher konnte Eurona mit seinen Satellitenverbindungen 15.000 Canarios überzeugen. Schildlausproduktion wird subventioniert – Der Farbstoff Karmin wurde über mehr als hundert Jahre auf den Kanarischen Inseln produziert. Dafür ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts die Cochenille Schildlaus kultiviert worden. Riesige Opuntien Felder zeugen in vielen Teilen der Kanarischen Inseln noch von der heute nicht mehr existenten Produktion. Auf Lanzarote ist der Kaktusgarten diesem Teil der Geschichte der Kanarischen Inseln gewidmet. Für ein Kilogramm Karmin Farbstoff werden 100.000 weibliche Schildläuse getrocknet und unter Zusatz von Schwefelsäure verkocht. Dieser Sektor soll jetzt mit Hilfe von Subventionen aus der EU wiederbelebt werden. Mit Unterstützung der Regionalregierung, die dafür der Karminproduktion das Siegel des geschützten Kulturgutes der Kanaren verliehen hat. Bis in die 60er Jahre sind mit dem Farbstoff Kleidung, Lippenstifte und Nationalflaggen eingefärbt worden. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 10.10.2018 um 18:01 |
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