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Hundert Flüchtlinge in 24 Stunden – Drei Flüchtlingsboote vor Lanzarote, eins vor La Graciosa und ein weiteres vor Fuerteventura. Das ist die Bilanz der Küstenwache in den vergangenen 24 Stunden. Wer bisher an einer Verlagerung der Flüchtlingsroute zu den Kanarischen Inseln gezweifelt hat, ist spätestens jetzt überzeugt. 99 Flüchtlinge sind seit Sonntagnachmittag auf den östlichen Inseln angekommen, unter ihnen auch viele Minderjährige, die unbegleitet die Inseln erreicht haben. Auf Lanzarote wird mit Hochdruck an der Fertigstellung eines Zentrums für minderjährige Flüchtlinge gearbeitet, in dem 100 Kinder Platz finden sollen. Weiterhin fahndet die Polizei sowohl auf Fuerteventura als auch auf Lanzarote nach rund 25 Flüchtlingen.

Hurrikane zieht vorbei – Leslie macht den Berechnungen der Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET zufolge die Biege. War sein ursprünglicher Kurs am Wochenende noch Südosten, hat der Tropensturm mittlerweile auf Nordost gedreht. Die Kanarischen Inseln wird „Leslie“ nur, wenn überhaupt, mit seinen Ausläufern treffen. Dafür bereiten sich die Azoren und Madeira gerade auf den Hurrikan vor. 40 bis 60 Knoten Windgeschwindigkeit und bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter bringt Leslie mit, der die Azoren und Madeira wohl am Samstag erreicht.

15 Beben am Nachmittag – Der Graben zwischen Teneriffa und Gran Canaria ist bekannt für Erdbewegungen. Die Anzahl von 15 Seebeben innerhalb von sieben Stunden übersteigt allerdings auch die Erwartungen der Experten des vulkanologischen Instituts. Zwei Beben pro Stunden zwischen 12:00 mittags und 19:00 abends am Sonntag – alle Beben bis auf zwei hatten eine Stärke von weniger als zwei auf der Richterskala. Zwischen 16:38 und 17:58 hat die Erde zwischen Gran Canaria und Teneriffa zweimal mit einer Stärke von 2,1 gebebt. Laut den Experten des vulkanologischen Instituts gehören diese Art von leichten Beben zur Normalität auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs und stellen keinerlei Gefahr dar.

Dünen wieder geöffnet – Zwei Monate lang waren die Dünen bei Corralejo auf Fuerteventura nur nach einem kilometerlangen Fußmarsch zu besichtigen. Die Zufahrtsstraße ist im August für Kraftfahrzeuge gesperrt worden. Die Dreharbeiten zu Wonder Woman und eine sozioökologische Studie waren der Grund für die Straßensperre. Seit Sonntag ist die Zufahrtsstraße wieder geöffnet. Am Sonntag gab es auf der 12 kilometerlangen Asphaltstrecke kaum noch freie Parkplätze – bei 29 Grad, wolkenlosem Himmel und wenig Wind nutzten vor allem die Majoreros die wieder gewonnene Freiheit in den Dünen. Immerhin haben 20.000 Inselbewohner ihre Unterschrift geleistet, damit die Dünenstraße von Corralejo nie mehr geschlossen wird.

Megakino auf Teneriffa – Rambo V und War Pigs werden rund um den Teide gedreht. Das aus verschiedenen Pressemeldungen zu entnehmen. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen. Für Rambo V leiht Teneriffa seine Kulisse einem Szenario in dem Sylvester Stallone gegen ein mexikanisches Drogenkartell in den Krieg zieht. In War Pigs stellen sich Mel Gibson und Colin Farrell als ehemalige Marines dem Bösen in den Weg. Die Inselregierung rechnet mit Einnahmen von rund 500.000 Euro täglich, die Dreharbeiten sollen insgesamt 30 Tage pro Blockbuster andauern. Als die Bourne Identität auf Teneriffa gedreht worden ist, sind 1.000 Personen von der Insel für die Produktion beschäftigt worden. Für die beiden neuen Kinostreifen wird mit der doppelten Zahl gerechnet.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 09.10.2018 um 18:01

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