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Mehr Reisen zum Festland – Der neue, höhere Residenten Rabatt von Flug- und Schiffsreisen hat zu mehr Bewegung zwischen dem Archipel und dem spanischen Festland geführt. Ein Drittel mehr Flugtickets zwischen den Kanarischen Inseln und Flughäfen auf dem Festland sind alleine im August verkauft worden. Das entspricht einem Anstieg von 35% im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat. Auch der Ticketverkauf zwischen den Inseln ist gestiegen. Ein Fünftel mehr interinsulare Tickets sind im letzten Monat im Vergleich zu September 2017 verkauft worden. Mehr Verkehrstote – In der Statistik des Verkehrsministeriums 2018 fehlen noch drei Monate, trotzdem ist die Zahl der Menschen die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben höher als im gesamten letzten Jahr. Auf den Straßen der Kanarischen Inseln sind im letzten Jahr 27 Personen ums Leben gekommen. Von Januar bis September sind es bereits 28. Es ist das erste Mal seit 2004, das die Zahl der Verkehrstoten in der kanarischen Autonomie wieder steigt. Über zwölf Jahre hinweg ist diese Zahl kontinuierlich gesunken. Auch Spanienweit ist die Zahl der Toten auf Spaniens Straßen gestiegen, zwölf Verkehrstote mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Damit landet Spanien in der EU Statistik in Sachen Sicherheit auf Platz acht, im letzten Jahr belegte Spanien noch Platz vier. Tropensturm nimmt Kurs auf Kanarische Inseln – Er heißt „Leslie“ und befindet sich aktuell im Nordwesten des Archipels, mitten im Atlantik. Der spanische Wetterdienst rechnet mit zwei bis drei Tagen bis dieses Wetterphänomen die Kanarischen Inseln erreicht. Es wird mit bis zu 40 Knoten Windgeschwindigkeit gerechnet und mit bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Dazu muss vor allem an den südlichen und südwestlichen Küstenabschnitten mit hohem Wellengang gerechnet werden. Eine Wetterwarnstufe hat der spanische Wetterdienst noch nicht ausgegeben. Diese soll morgen publiziert werden, wenn die Prognose für „Leslie“ exakter getroffen werden kann. Flüchtlingsboot bei Haría – Es ist die siebte Patera in diesem Monat auf Lanzarote. Gestern gegen 11:30 Uhr hat ein fünf Meter langes Holzboot mit rund 20 Flüchtlingen den Playa de las Escamas in der Gemeinde Haría auf Lanzarote erreicht. Bisher konnte die Guardia Civil vier Flüchtlinge aus Afrika zur medizinischen Versorgung zum Roten Kreuz bringen. Gefahndet wird nach weiteren 16 bis 18 Personen. Eine genaue Zahl ist noch nicht bekannt. Auch dieses fünf Meter lange Flüchtlingsboot hat unbemerkt vom SIVE Radarsystem Lanzarote erreicht. Anwohner hatten die Polizei verständigt, als die Flüchtlinge das Boot bereits verlassen hatten. Am Wochenende hat die spanische Küstenwache vor der Mittelmeerküste insgesamt mehr knapp 1.200 Bootsflüchtlinge gerettet. Sonnensteuer wird abgeschafft – Steigende Strompreise und ständig wachsende Energiearmut sorgen für wachsenden Druck auf die Regierung – es droht den Haushalten in Spanien ein kostenintensiver Energiewinter. Jetzt soll die vom ehemaligen Ministerpräsidenten Manuel Rajoy eingeführte Sonnensteuer, mit der sich die spanische Regierung bei internationalen Experten lächerlich gemacht hat, wieder abgeschafft werden. Diese Steuer funktionierte in etwa so, als ob der Staat Steuern auf Obst und Gemüse erhebt, das man im eigenen Garten angebaut hat. Die Ministerin für den ökologischen Übergang, Teresa Ribera, macht noch eine weitere Rückständigkeit Spaniens aus: Lediglich rund 1.000 Anlagen produzieren im sonnenreichsten Land Europas Strom, in Deutschland sind es mehr als eine Million. Mit der Abschaffung der Sonnensteuer sollen Betreiber von kleineren Photovoltaik Anlagen auch von sämtlichen Einspeisegebühren befreit werden. Der Strompreis in Spanien ist aktuell der höchste in der EU. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 08.10.2018 um 18:01 |
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