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Die neue Flüchtlingsroute heißt „Kanarische Inseln“ – Die Autonomieregierung hat gestern reagiert und in einer Mitteilung an die Presse erklärt, vorbereitet zu sein. Damit sind die Kanarischen Inseln auch von offizieller Seite das Ziel von Schleppern aus Afrika. Vor allem wegen der intensiven Überwachung des Mittelmeerraums weichen die Schleuser auf andere Routen aus. Richtig ist, dass die kanarische Autonomie in Sachen Flüchtlinge auf jahrelange Erfahrung zurückgreift. 20.000 Migranten aus Afrika zählte der Archipel im Jahr 2006. Heute verlässt sich die Regierung in ihrer Pressemitteilung auf das SIVE Radarsystem, das alle Bewegungen kilometerweit vor den Küsten der Inseln überwacht. Allerdings haben die letzten Wochen auch gezeigt, dass vor allem kleinere Flüchtlingsboote und Festrumpfschlauchboote immer wieder vom SIVE Radarsystem nicht erkannt werden. Alle Flüchtlingsboote die in den letzten Tagen Lanzarote erreicht haben, sind erst von Anwohnern gemeldet worden, als sie die Küste bereits erreicht haben. Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln 1.700 Flüchtlinge aus Afrika über den Atlantik angekommen. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum letzten Jahr. Vor allem in den letzten vier Monaten ist der Anstieg signifikant. Von Januar bis Mai sind rund 300 Migranten aus Afrika an den Küsten des Archipels angekommen, seit Juni waren es mehr als 1.400. Hund tötet Baby – Auf einer Finca bei Fasnia auf Teneriffa hat ein belgischer Schäferhund ein 20 Tage altes Baby tödlich verletzt. Bisher sind die Umstände die zum Tod des Neugeborenen geführt haben noch nicht gänzlich geklärt. Das Baby soll bei seinem Vater im Arm gehalten worden sein, als der Hund hochgesprungen ist und dem 20 Tage alten Neugeborenen eine tödliche Kopfverletzung beigebracht hat. Das Tier soll seit mehreren Jahren bei der Familie leben und hat bisher keinerlei Aggression gegen Menschen gezeigt. Pressemeldungen zufolge soll sich die Ankunft des Notarztes mehr als 60 Minuten verzögert haben. Auch dieser Vorfall wird von der Polizei untersucht. Ungewöhnliche Stellenausschreibung – Die Policia Local in Las Palmas auf Gran Canaria sucht einen Schießtrainer. Der bisherige Trainer hat sich auf unbestimmte Zeit krankgemeldet. Das Thema „Schießtraining“ begleitet die Beamten bereits seit Beginn des Sommers, als der Schießplatz wegen fehlender Mietzahlungen geschlossen worden ist. Das Rathaus von Las Palmas war mehrere Monate mit der Miete im Rückstand. Von den drei Beamten die für die Waffenkammer und den Schießplatz zuständig sind, ist nur ein Beamter im aktiven Dienst. Zweimal pro Jahr muss jeder Beamter laut Stellenbeschreibung ein Schießtraining absolvieren, sofern er im Dienst eine Waffe führen muss. Dschihadisten Ring gesprengt – In einer landesweiten Polizeiaktion sind in spanischen Gefängnissen 25 Personen verhört worden, die für die Radikalisierung von Häftlingen verantwortlich sein sollen. In der Justizvollzugsanstalt von Las Palmas auf Gran Canaria soll ein Häftling für die Dschihadisten gearbeitet und versucht haben Häftlinge für den Terror zu rekrutieren. Nach den Anschlägen von Osny in Frankreich 2016 und in Lüttich in Belgien 2018 ermittelt auch die spanische Polizei verstärkt in den Gefängnissen. Bei beiden Taten sollen die Attentäter mehrjährige Haftstrafen abgesessen und sich im Gefängnis radikalisiert haben. Die Gruppe soll mit Briefen und einem Geheimcode zwischen den Justizvollzugsanstalten in Spanien kommuniziert haben. Fußballnationalmannschaft auf Gran Canaria – Nach elf Jahren wird „La Bestia roja“ wieder ein Spiel in Las Palmas auf Gran Canaria bestreiten. Der spanische Fußballverband hat bekannt gegeben, das Spiel gegen Bosnien am 21. November im Fußballstadion von Las Palmas auszutragen. Damit kehrt die spanische Fußballnationalmannschaft an einen Ort zurück, an der Spanien gegen internationale Gegner noch nie verloren hat. Das letzte Spiel fand in Las Palmas gegen Irland 2007 statt. Unter dem Trainer der goldenen Ära Spaniens Luis Aragones gewann Spanien auch dieses Spiel mit 1:0. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 04.10.2018 um 18:00 |
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