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Gesundheitswesen bekommt schlechte Bewertung – Einem Bericht des FADSP zufolge, schneiden die kanarische Autonomie, Katalonien und Valencia in Sachen öffentliche Gesundheitsversorgung in Spanien am schlechtesten ab. Mangelnde Investitionsbereitschaft und hohe Privatisierung seien die Ursachen für das Ergebnis. Neben anderen Mängeln ist in dem Bericht die lange Wartezeit aufgeführt, die für Patienten mit Operationstermin oder Facharzttermin gilt. Diese Zeitspanne liegt bei 177 Tagen durchschnittlich. In anderen spanischen Regionen wie dem Baskenland, Navarra oder Aragonien liegt die Wartezeit durchschnittlich bei einem Drittel. Der Bericht bewertet aber auch insgesamt das öffentliche Gesundheitssystem im Jahresvergleich schlecht – seit 2009 sind in den einzelnen Regionen in Spanien zwischen 15 und 21 Milliarden Euro eingespart worden, anstatt zu investieren. Deutscher gerettet – In der Gemeinde Güimar auf Teneriffa ist ein 48 Jahre alter Deutscher beim Wandern mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Der Urlauber war auf dem Wanderweg „Ventanas de Güimar“ unterwegs, dem alten Wasserversorgungssystem der Gemeinde. Bisher ist noch nicht klar, wie schwer der Mann verletzt worden ist. Der 48-jährige soll mehrere Meter tief gefallen sein. Eine Rettungsmannschaft konnte mit Hilfe eines Helikopters den Deutschen bergen und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus fliegen. Einzelhandel alarmiert – Der Verlust beträgt im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat lediglich 1,1%. Trotzdem ist der Verband der Einzelhändler auf den Kanarischen Inseln alarmiert und warnen bereits jetzt vor dem Ende der positiven Konjunkturkurve. Vor allem betroffen sind kleine und mittelständische Unternehmen – sie verzeichnen einen Umsatzverlust im Vergleich zum Vorjahresmonat von bis zu 1,3%. Es ist die erste negative Bilanz seit 2012, seit fünf Jahren waren die Ergebnisse immer besser als im Jahr zuvor. Unklar sind für den Verband der Einzelhändler die Ursachen für den Umsatzrückgang: meteorologische Einflüsse wie ein lange anhaltender Sommer werden genannt, die sich immer weiter ausbreitenden Handelsketten oder die stark zurückgegangene Kaufbereitschaft der Kunden sind nur drei Faktoren die Einfluss auf das Ergebnis haben könnten. Zwei Pateras auf Lanzarote – Am Strand von La Garita in der Gemeinde Haría und am Strand von Famara in der Gemeinde Teguise sind gestern Flüchtlingsboote angekommen. Bisher konnte die Polizei 10 Flüchtlinge zur Erstversorgung zum Roten Kreuz bringen, nach rund 30 Personen wird auf Lanzarote gefahndet. Bisher ist die genaue Anzahl der Flüchtlinge die in den beiden Booten an den Stränden auf Lanzarote angekommen sind unklar. Insgesamt sprechen verschiedene Quellen von mindestens 20 Personen und maximal 40 Personen. Zwischen Orzola und La Graciosa ist gestern Abend eine weiteres Flüchtlingsschiff gesichtet worden. Teure Parkgebühren – Die Flughäfen der Kanarischen Inseln sind in Sachen Parken so teuer wie kaum ein anderer Parkplatz in Spanien. Wer sein Auto eine Woche auf einem Flughafen parken möchte, zahlt auf Fuerteventura und La Palma 67 Euro. Auf Lanzarote sind 72,40 Euro fällig. 85 Euro müssen für eine Woche Parken auf Teneriffa und Gran Canaria bezahlt werden. Es gibt in Spanien nur noch einen Flughafen der mehr Gebühren für eine Woche Parken aufruft: auf Ibiza 92,50 Euro. Zum Vergleich: am Flughafen auf Mallorca sind lediglich 44 Euro für eine Woche Parken fällig. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 02.10.2018 um 18:00 |
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