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Bioprodukte gewinnen an Akzeptanz – 9 von 10 Canarios wollen mehr Bioprodukte im Alltag konsumieren. Das ist das Ergebnis von Barometer Honest, einer Studie durchgeführt von InstitutoSondea. Allerdings weiß die Hälfte der Befragten nicht wie sie ihre Ernährung verändern können. Dabei spielen der höhere Preis, der Zugang zu nachhaltigen Produkten und Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen Bio und nicht Bio eine Rolle. 75% der Befragten fühlt sich nicht ausreichend informiert zum Thema „Gesunde Ernährung“. Dabei unterschieden sich die Ergebnisse der Umfrage zwischen der kanarischen Autonomie und anderen Regionen in Spanien kaum. Immerhin werden von rund 60% der Bevölkerung in Spanien bereits mehrfach pro Woche Bioprodukte verwendet.

Spanien Hauptziel für Flüchtlinge – Während die Zahl der Migranten an den italienischen Küsten sinkt, sind bis Ende August 18.000 Menschen über Nordafrika an den spanischen Küsten angekommen. Das ist das Ergebnis eines Berichtes der Internationalen Organisation für Migration, kurz IOM. Zusätzlich haben rund 3.000 Personen versucht über die Enklaven Ceuta und Melilla einzureisen. In Italien sind seit Jahresbeginn 80% weniger Flüchtlinge angekommen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Immigranten, die Europa über das Mittelmeer erreicht haben, ist stark gesunken. 2016 waren es 241.000, 2017 noch 110.000 – in den ersten acht Monaten dieses Jahres liegt die Zahl bei knapp 18.000. Die Kanarischen Inseln tauchen in dem Bericht der IOM nicht auf. Der Archipel gilt trotz seiner Nähe zum afrikanischen Kontinent auch weiterhin nicht als primäre Migrationsroute.

La Palma führt braune Tonne ein – Am ersten Tag der Biomülltonne sind in den Gemeinden Los Llanos und Tazacorte bereits rund 200 Kilogramm von verwertbaren Lebensmittelresten deponiert worden. Bereits im Dezember letztes Jahr sind die Vorbereitungen für einen Gemeinschaftskompost auf der Insel getroffen worden. Mittelfristig soll die braune Tonne in allen Gemeinden der Insel eingeführt werden. Ein Pilotprojekt in Spanien. Die Bioabfälle, darunter fallen Essensreste, Schnittblumen, Korken, Schalen, Teebeutel oder ähnliches, werden zweimal pro Woche entsorgt. Der daraus gewonnen Kompost soll den Landwirten der Insel als Dünger zur Verfügung gestellt werden.

Rathaus fordert weniger Fahrzeuge auf La Graciosa – Es sollen nicht nur weniger werden, sondern auf Dauer auch nur noch elektrische Antriebe zugelassen sein. Ähnlich wie auf Wangerooge, Spiekeroog oder Baltrum – auf den Nordesseinseln haben nur die Behörden Fahrzeuge und diese einen Elektroantrieb. Auf der kleinen Insel im Norden Lanzarotes sind aktuell 296 Kraftfahrzeuge gemeldet, gleichzeitig 739 Einwohner, von denen aber nur 500 dauerhaft auf der Insel leben. Der Bürgermeister der Gemeinde Teguise, die bisher weiterhin für die Verwaltung von La Graciosa zuständig ist, hat angekündigt die Zahl der Kraftfahrzeuge drastisch zu limitieren und auf Dauer für ein Moratorium zu sorgen, das in Zukunft nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge auf der kleinen Insel zulässt.

Keine Erdölbohrungen mehr – Die aktuelle Zentralregierung in Madrid bereitet einen neuen Gesetzesvorschlag zu, der keine Bohrungen auf dem Meeresgrund mehr zulässt. Ein Szenario wie es die Kanarischen Inseln 2014 erlebt haben, als REPSOL den Meeresgrund zwischen Lanzarote, Fuerteventura und Marokko perforiert hat, ist dann nicht mehr möglich. Bisher ist nicht bekannt wann das Gesetz in Kraft treten soll. Inhaltlich soll es aber die Bohrungen in spanischen Gewässern grundsätzlich zum Schutz der Fauna verbieten. Vor 14 Monaten sind die Bohrgenehmigungen für Repsol für die Planquadrate 1 – 9 vor den Kanarischen Inseln abgelaufen. Im BoletinOficial de Espana stand im Juli 2017 das das spanische Mineralölunternehmen keine neuen Bohrgenehmigungen beantragen wird.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 13.09.2018 um 18:32

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