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Neues Gesetz gegen Hausbesetzer – Sie heißen Okupas in Spanien, besetzen aktuell 87.000 Immobilien und sind nach der aktuellen Gesetzeslage in Spanien auch nicht einfach wieder aus dem Objekt zu klagen. Ein Notruf bei der Polizei hat nur Erfolg, wenn er innerhalb der ersten 72 Stunden erfolgt. Danach tritt das im Grundgesetz verankerte „Recht auf würdigen Wohnraum“ in Kraft. Ein monate- oder jahrelanger Klageweg ist die Folge, der Eigentümer von besetzten Immobilien auch ordentlich zur Kasse bittet. Ein neues Gesetz wird in Madrid im Parlament diskutiert, bis zum Sommer soll es in Kraft treten: Dann soll die Frist bis zur Räumung nur noch 20 Tage betragen und nicht anfechtbar sein. Das ist die eine Seite – die andere zeigt in Zahlen, in welcher Situation sich viele Spanier weiterhin befinden. 60.000 Spanier mussten im vergangenen Jahr ihre Wohnungen und Häuser verlassen, weil sie die Hypothekenkredite nicht mehr bedienen konnten. Beim Thema Sozialwohnungen ist Spanien Schlusslicht in Europa. Alleine in der Autonomie von Katalonien stehen wegen Zwangsräumungen mehr als 100.000 Wohnungen und Häuser leer und werden von Banken verwaltet. Aus einem Bericht des Nationalen Statistik Instituts geht hervor, dass in Spanien 3,5 Millionen Wohneinheiten leer stehen.

Delfine vergeben Namen für Freunde – Die Studie ist heute in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht worden. An ihr haben auch kanarische Forscher der Fakultät für Meeresbiologie mitgearbeitet. Untersucht worden ist über einen Zeitraum von drei Jahren das Sozialverhalten von Delfinen. Männliche Exemplare vergeben für ihre
langjährigen Gefährten Namen um sie von möglichen Gegenspielern zu unterscheiden. Durch die Namensunterscheidung sind Delfingruppen in der Lage zum Beispiel gemeinsam zu Jagen. Während der Studie sind mehrere dutzend Delfine einer Delfinschule mit Mikrofonen ausgestattet worden. Hispasat mit neuer Internetkampagne – Der Multiplayer beruft sich auf eine Studie des Ministeriums für Energie, Tourismus und Ausbau Digital: 33% der kanarischen Haushalte verfügen nicht über schnelles Internet, in 17% der Haushalte liegt die Geschwindigkeit der Internetverbindung bei unter 10 Mega. Das Ergbnis ist sehr weit von der Prognose von Movistar entfernt, die 2016 das Ziel Ende 2018 ausgegeben haben um die Kanarischen Inseln mit Glasfaser zu versorgen. Zusammen mit Eurona macht sich Hispasat eine staatliche Subvention zu Nutze und bietet ab sofort schnelles Internet mit bis zu 50 Mega Up und Download über Satellit an. Bis zu 400 Euro zahlt der spanische Staat für schnelles Internet in ländlichen Gebieten. Die Preise bewegen sich auf der Website von Eurona von 15 Euro bis hin zu 80 Euro monatlich, je nach Geschwindigkeit. Bisher konnte Eurona mit seinen Satellitenverbindungen 15.000 Canarios überzeugen.

Schildlausproduktion wird subventioniert – Der Farbstoff Karmin wurde über mehr als hundert Jahre auf den Kanarischen Inseln produziert. Dafür ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts die Cochenilleschildlaus kultiviert worden. Riesige Opuntienfelder zeugen in vielen Teilen der Kanarischen Inseln noch von der heute nicht mehr existenten Produktion. Auf Lanzarote ist der Kaktusgarten diesem Teil der Geschichte der Kanarischen Inseln gewidmet. Für ein Kilogramm Karmin Farbstoff werden 100.000 weibliche Schildläuse getrocknet und unter Zusatz von Schwefelsäure verkocht. Dieser Sektor soll jetzt mit Hilfe von Subventionen aus der EU wiederbelebt werden. Mit Unterstützung der Regionalregierung, die dafür der Karminproduktion das Siegel des geschützten Kulturgutes der Kanaren verliehen hat. Bis in die 60er Jahre sind mit dem Farbstoff Kleidung, Lippenstifte und Nationalflaggen eingefärbt worden.

30 Minuten weniger für Beamte – Seit Montag gilt auf den Kanarischen Inseln die 37,5 Stunden Woche für Beamte. Damit zieht die kanarische Autonomie mit anderen Regionen in Spanien gleich. Auf dem Festland arbeiten die sogenannten „Funcionarios“ bereits in diesem Wochenrhythmus. Die Stundenzahl war von der Zentralregierung zu Beginn der Wirtschaftskrise in Spanien auf 40 Stunden aufgestockt worden. Die aktuelle Entscheidung ist nicht endgültig und kann jeder Zeit von der Regionalregierung wieder
zurückgenommen werden.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 26.07.2018 um 18:00

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