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Streik bedroht hunderte Flüge – Das Kabinenpersonal des Flugdiscounters Ryanair will am 26. und 27. Juli die Arbeit niederlegen. Aus diesem Grund hat Ryanair bereits heute angekündigt, rund 300 der 2.400 täglichen Flugverbindungen für diese Tage zu streichen. Von den gecancelten Flügen sind bis zu 50.000 Passagiere betroffen. In Spanien betrifft der Streik gut 25% der geplanten Flugverbindungen. In wie weit auch Flüge auf die Kanarischen Inseln betroffen sind, bzw. Flüge von den Kanarischen Inseln aufs spanische Festland oder zu anderen europäischen Airports, ist der Pressemeldung von Ryanair nicht zu entnehmen. Passagiere die am 26. Oder 27. Juli mit Ryanair fliegen sind aufgefordert sich bereits heute über die Webseite von Ryanair über Veränderungen zu informieren.

Waffenhändler festgenommen – Bei einem groß angelegten Polizeieinsatz auf Gran Canaria und Teneriffa sind fünf Personen zwischen 27 und 48 Jahren in Haft genommen worden. In verschiedenen Waffenlagern haben die Beamten sowohl Schusswaffen und Munition sichergestellt, als auch zwei unterirdische Schießstände entdeckt. Einem Polizeibericht zufolge handelt es sich bei den Waffen um umgebaute Gaspistolen, die legal erworben wurden und durch Modifikation von Schlagbolzen und Pistolenlauf zu tödlichen Schusswaffen umgebaut worden sind. Auf Gran Canaria sind insgesamt fünf Appartements gestern durchsucht worden, auf Teneriffa zwei. Bei der Aktion sind sowohl fünf Personen des Waffenhändlerrings als auch ein potentieller Käufer festgenommen worden.

Concierto en Vela verschoben – Das fünfte Klassikkonzert im Charco in Arrecife auf Lanzarote sollte ursprünglich diesen Samstag stattfinden. Im letzten Jahr hat die vierte Ausgabe für internationales Interesse gesorgt, als mehrere hundert Musiker in Booten, stimmungsvoll mit Licht in Szene gesetzt in der Lagune von Arrecife für klassische Töne gesorgt haben. In diesem Jahr ist der Termin kurzfristig vom Veranstalter OCL auf den 8. September verschoben. Grund sind offene Rechnungen des Rathauses von Arrecife. 18.000 Euro sind aus dem letzten Jahr offen, 3.000 Euro sind seit drei Jahr nicht bezahlt. Für die schwere Entscheidung hat Orquesta Clasica de Lanzarote bis zum letzten Moment mit Vertretern des Ayuntamientos verhandelt. Geplant ist die Veranstaltung jetzt für den 8. September.

Längere Öffnungszeiten am Flughafen von Fuerteventura – Freitags und sonntags öffnet der Flughafen bei Puerto del Rosario von 7.00 Uhr morgens bis 0.00 Uhr. Nachdem auch Reisen von kanarischen Residenten zum spanischen Festland mit 75% subventioniert werden, ist die Nachfrage nach Flugtickets sprunghaft angestiegen. Die neuen längeren Öffnungszeiten am Airport auf Fuerteventura sollen für Flüge nach Madrid und Barcelona genutzt werden. Damit sollen jeweils freitags und sonntags Maschinen aus Madrid und Barcelona zwischen 22.00 und 23.00 Uhr auf Fuerteventura landen und kurz nach Öffnung am nächsten Tag zurückfliegen. Die neuen Öffnungszeiten beeinflussen nicht die bereits geplanten Slots für die Wintersaison und gelten vorerst bis Oktober.

Gebeine Frankos werden umgebettet – Die Entscheidung der neuen sozialistischen Regierung steht fest: die rechtsextreme Pilgerstätte nahe Madrid soll aufgelöst werden. Das hat Ministerpräsident Pedro Sánchez im Parlament in Madrid mitgeteilt und will noch in diesem Monat reagieren. Das spanische Parlament hatte im vergangenen Jahr einen Antrag der Sozialisten zur Umbettung angenommen. Die damals regierende konservative Volkspartei war aber nicht verpflichtet, dem Antrag Folge zu leisten. Die Sozialisten, die nun an der Macht sind, haben das Thema zu einer ihrer Prioritäten gemacht. Das Mausoleum in dem auch die Gebeine des Ex-Diktators liegen, soll zur Gedenkstätte für die Opfer des spanischen Bürgerkrieges umgewandelt werden. Erst am Wochenende protestieren dort zahlreiche Rechtsextreme und Franco-Fans gegen das Vorhaben der sozialistischen Regierung. „Ein Land, das in die Zukunft blickt, muss in Frieden mit seiner Vergangenheit sein“, sagte Sánchez zu der Entscheidung. Er selbst gehöre einer Generation an, die in einer Demokratie aufgewachsen sei. „Keine Demokratie kann es sich leisten, Denkmäler zu haben, die eine Diktatur preisen“, so Sánchez wörtlich im Parlament in Madrid zu der Entscheidung das Mausoleum umzuwandeln.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 19.07.2018 um 18:00

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