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2,38 Milliarden Euro im Lostopf – Morgen ist es soweit: Während des gesamten Vormittags singen Kinder die Gewinnnummern um die größte jemals ausgespielte Gewinnsumme unter die Leute zu bringen. Die Chance auf „El Gordo“, wie die Weihnachtslotterie im spanischen Volksmund genannt wird, ist so groß wie die Wahrscheinlichkeit in rotes Reiskorn in 2,7 Kilogramm Reis zu finden oder 1:100.000. Trotzdem spielen die Spanier grundsätzlich gerne Lotto und in diesem Jahr zur Weihnachtslotterie sind so viele Lose verkauft worden wie noch nie. Die Ziehung wird jedes Jahr regelrecht zelebriert und live im Fernsehen übertragen. Ursache für verschmutztes Leitungswasser – Seit gestern ist der Grund für den hohen Chloridgehalt in den Leitungen in Arguineguin auf Grn Canaria bekannt. Weiterhin wird davon abgeraten das Leitungswasser zu konsumieren, Kochen, Waschen und Baden ist unbedenklich. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen zu hohen Salzgehalt im Wasser, ähnlich wie in Mogan im Jahr 2014. Rund um die Meldung ist in den vergangenen Tagen Polemik entstanden, vor allem weil statt Chlorid in den sozialen Netzwerken der Begriff Chlor verbreitet worden ist. Im aktuellen Fall in Arguineguin war im Leitungswasser ein leicht erhöhter Chlorid Wert gemessen worden. Die Messungen gestern lagen aber wieder unter dem vorgeschriebenen Höchstwert. Maßnahmen gegen die Dengue Mücke – Auf Fuerteventura ist die Tiger Mücke präsent. In verschiedenen Insektenfallen sind die Stechmücken aus Afrika entdeckt worden. Das Gesundheitsamt hat bereits Entwarnung gegeben: Die Gefahr das diese Tiere Gelbfieber, Dengue Fieber oder den Zika Virus übertragen können tendiert gen Null. Trotzdem soll dieses nicht endemische Insektenart ausgerottet werden und sich nicht weiter ausbreiten. In den kommenden Wochen werden Mitarbeiter des Instituts für Tropenkrankheiten auf Fuerteventura Jagd auf die Tiger Mücke machen. In erster Linie soll mit biologischen Mitteln gegen Mücken, Larven und Eier vorgegangen werden. Die Tiger Mücke war am 3. Dezember in der Appartementsiedlung Granada in Puerto del Rosario zum ersten Mal entdeckt worden. Bisher gibt es keine Meldungen das die Tiger Mücke auch auf den anderen Inseln aktiv ist. Eingeschleppte Korallen – Rund um die beiden Häfen von Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria haben sich Korallen aus dem Südpazifik und dem indischen Ozean angesiedelt. Sowohl die gelbe Kelchkoralle als auch die weiße Steinkoralle sind durch die Industrieschifffahrt eingeschleppt worden, der durch den Klimawandel erwärmte Atlantik begünstigt ihre Ansiedlung. Aktuell sind es 700 freiwillige Helfer auf den Kanarischen Inseln die zusammen mit dem Umweltministerium dafür sorgen, die Tubastraeacoccinea und die Oculinapatagonica vom Meeresgrund zu entfernen. Im kommenden Jahr gibt es einen eigens dafür eingerichteten Fonds der Regionalregierung. Bis dahin sorgt die Umweltorganisation RedPromar mit seinen freiwilligen Helfern dafür eingeschleppte Meeresbewohner, die das biologische Gleichgewicht des Atlantiks rund um die Kanarischen Inseln bedrohen zu dezimieren. Durchschnittslohn auf den Kanarischen Inseln am geringsten – 1.627 Euro verdienen Arbeitnehmer auf dem Archipel im Durchschnitt. 200 Euro weniger als im Gesamtergebnis Spaniens und 600 Euro weniger als zum Beispiel im Baskenland oder Madrid. Insgesamt ist das Lohnverhältnis in Spanien im Vergleich der letzten Jahre rückläufig – im Vergleich zu 2015 verdienen Arbeitnehmer aktuell rund 0.8% weniger. Weiterhin ist es der Bankensektor der die höchsten Gehälter bezahlt. Direkt danach kommt die öffentliche Hand: Im Durchschnitt verdienen Angestellte im öffentlichen Dienst 2.600 Euro, 1.000 mehr als Angestellte im privaten Bereich in Spanien. Wieder Yacht auf Grund gelaufen – Nur 24 Stunden nachdem vor dem Strand von Maspalomas eine Yacht mit neun Polen an Bord auf Grund gelaufen ist, hat ein Franzose sein Schiff an der gleichen Stelle stark beschädigt. Allerdings war die Rettungsaktion im Vergleich zu der gestrigen unspektakulär. Auf der Yacht befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls lediglich der Eigner des Schiffes. Der Franzose ist mit Hilfe eines Jetskis von Bord geholt und ans Ufer gebracht worden. Auf den Spuren der Vermissten – Rund zehn Jahre nachdem in Spanien ein Gesetz zur Suche nach den Opfern und der Beseitigung von Namen der Unterstützer des Franco Regimes erlassen worden ist, bewegt sich die kanarische Regierung finanziell in eine Richtung, die längst überfällig ist. Ganz offiziell und mit finanzieller Unterstützung durch die Regierung soll die Suche nach den bis heute vermissten Opfern des Militärregimes durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen alle Straßennamen und Plätze die immer noch Namen aus der Franco Zeit tragen umbenannt werden. Spanienweit ist die Geschichte von rund 114.000 Personen, die in der Zeit des Militärregimes von 1939 bis 19975 verschwunden sind, unaufgeklärt. Schätzungen zufolge sollen in der Regimezeit auf den Kanarischen Inseln mindestens 3.000 Personen ermordet worden sein, von mehr als 300 fehlt bis heute jede Spur. Verschmutztes Leitungswasser – Die Gesundheitsbehörde von Las Palmas auf Gran Canaria warnt vor dem Konsum von Leitungswasser in Arguineguín. Das Wasser aus der Leitung soll in diesem Bereich weder für den Konsum, noch zum kochen verwendet werden. Bei der letzten Wasserprobe ist ein stark erhöhter Chloridwert im Leitungswasser gemessen worden. Bisher ist noch völlig ungeklärt welche Ursache dieses Ergebnis hat. In den kommenden zwei Monaten soll das Leitungswasser in Arguineguín täglich überprüft werden. Bis die Gesundheitsbehörde Entwarnung gibt, darf das Leitungswasser weder getrunken noch zum kochen verwendet werden. Waschen und Spülen ist unbedenklich. Blutspenden in Arrecife – Es ist die letzte Blutspende Kampagne in diesem Jahr auf den Kanarischen Inseln. Ab heute bis Freitag ist das Blutspendemobil des kanarischen Gesundheitsamtes in der Calle Real in Arrecife auf Lanzarote geparkt. Unabhängig von der Möglichkeit ganzjährig im Krankenhaus Blut zu spenden, soll die Präsenz des Blutspendemobils in der Calle Real noch mehr Bürger animieren, in wenigen Minuten Leben zu retten. Die Blutbanken in den kanarischen Krankenhäusern sind weiterhin alarmierend leer. Der Bedarf der Blutgruppe 0 Resus negativ ist besonders hoch. Fährverbindung El Hierro – Gran Canaria – Die Reederei Naviera Armas wird in Zukunft einmal pro Woche die beiden Inseln El Hierro und Gran Canaria verbinden. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Reederei hervor. Bisher gibt es nur eine Fährverbindung von Teneriffa aus nach El Hierro. Diese fährt aber täglich. Die neue zusätzliche Verbindung ist zusammen mit dem Verkehrsministerium ausgearbeitet worden und durch rund 1.000 Unterschriften von Bevölkerung und Hotelbetreibern gefordert worden. Naviera Armas legt sonntags 30 Minuten früher in La Estaca auf El Hierro ab und steuert Gran Canaria an um von dort über Los Cristianos auf Teneriffa zurück nach El Hierro zu fahren. Yacht in Seenot – Vor dem Strand von Maspalomas war gestern Abend die Seenotrettung im Einsatz. Eine Segelyacht mit neun Besatzungsmitgliedern war in Seenot geraten. Mit einem Boot und einem Hubschrauber waren die Rettungskräfte gestern im Einsatz. Alle neun Personen an Bord konnten wohlbehalten ans Ufer gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Die Umstände die zum Unfall geführt haben sind noch nicht geklärt. Die segeluntüchtige Yacht soll in den nächstgelegenen Hafen geschleppt werden. Neuer Trainer beim UD Las Palmas – FanciscoJémez Martín, auf Gran Canaria besser bekannt als Paco, wird Anfang 2018 offiziell das Traineramt beim Hauptstadtclub auf Gran Canaria übernehmen. Der auf Gran Canaria geborene 47-jährige blickt auf eine beeindruckende Bilanz als Profifußballer zurück, auch als Trainer war Paco in den vergangenen Jahren erfolgreich, unter anderem mit dem Klassenerhalt beim UD Las Palmas in der Saison 2009/2010. Im Hintergrund mischt der zukünftige Trainer aber bereits jetzt schon mit und hat angekündigt sich von sechs aktiven Spielern zu verabschieden. Die daraus resultierenden Neuverpflichtungen werden bis Anfang Januar mit der Clubführung diskutiert. Paco Jémez soll am 6. Januar gegen Eibar in Las Palmas auf der Bank sitzen. Neue Krankenversicherungskarte – Ab heute können Residenten der Kanarischen Inseln mit Sozialversicherung die neue Karte beantragen, die es in Zukunft leichter machen soll, ein Centro de Salud auf dem Archipel oder im Rest des Landes aufzusuchen. Die neue Karte kann in den Gesundheitszentren der jeweiligen Gemeinde beantragt werden. Mit der neuen Karte sollen flächendeckend alle Mitglieder der Sozialversicherung eine Plastikkarte erhalten. Aktuell besitzen auf dem Archipel nur rund 25% der Mitglieder eine Krankenversicherungskarte, drei Viertel führen einen Ausdruck auf Papier mit sich. Parkplatzkollaps am Flughafen – Bereits hunderte Meter vor den Flughafengebäuden von Guacimeta auf Lanzarote ist der Straßenrand auf beiden Seiten mit Fahrzeugen zugestellt. In erster Linie sind es PKWs von Arbeitern und Angestellten, die die monatliche Gebühr für einen offiziellen Parkplatz nicht entrichten wollen oder können. Zwischen 25 Euro und 75 Euro ruft der Flughafenbetreiber für ein Monatsparkticket auf. Kostenlose Parkplätze gibt es am Flughafen von Lanzarote nicht, die Zufahrt mit dem Fahrrad führt über eine zweispurige Schnellstraße. Jetzt hat sich die Inselregierung zusammen mit der Gemeinde San Bartolome in den Fall eingeschaltet und versucht mit dem Flughafenbetreiber AENA eine Lösung zu finden. In einem ersten Schritt soll versucht werden einen Teil des Parkplatzes für Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung zu stellen. Spanien vor WM aus – Der Fall ist gerade erst angelaufen, da gibt es bereits deutliche Schuldzuweisungen. Die FIFA untersucht zusammen mit der UEFA eine politische Einflussnahme der spanischen Regierung in die Geschäfte des spanischen Verbandes RFEF. Es geht um Korruptionsvorwürfe gegen den ehemaligen Verbandschef Villar. Während Villar im aktuellen Fall vor den Folgen warnt und die Regierung als alleinigen Schuldigen sieht, kursieren Gerüchte demnach Villar die Untersuchungen der FIFA selbst angestrengt habe. Unabhängig von den Schuldzuweisungen in Spanien würde bei einem Ausschluss der spanischen Nationalmannschaft zur WM Endrunde in Russland Italien nachrücken. Poema del Mar in aller Munde – Es ist die Meldung vom Wochenende und dazu noch eine positive: das größte Aquarium der Kanarischen Inseln und eines der artenreichsten Spaniens ist seit gestern eröffnet. Alles was Rang und Namen auf dem Archipel hat, egal ob politisch, wirtschaftlich oder kulturell war gestern in Las Palmas anwesend als der 25 Millionen Euro teure Bau seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet hat. Auf 13.000m² Fläche und mit 7,5 Millionen Liter Wasser bietet der Komplex für die Besucher rund 350 verschiedene Arten der Meeresfauna zu sehen, außerdem rund 2.000 unterschiedliche Pflanzenexemplare auf 35 verschiedenen Ökosystemen. Die Betreiber, die bereits den Loro Parque und den Siam Parque auf Teneriffa gebaut haben, rechnen pro Jahr mit rund 500.000 Besuchern. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 13€ und 25€, für Residenten der Kanarischen Inseln gibt es subventionierte Tickets. UD Las Palmas spielt Unentschieden – Die Fans der Gelb Blauen schöpfen nach der Partie gestern gegen RCD Espanyol wieder Hoffnung auf einen Verbleib in der ersten spanischen Liga. Zwar haben die Gran Canarios nur einen Punkt beim 2:2 mitgenommen, hatten aber mit einem verschossenen Elfmeter den Sieg und drei Punkte auf dem Fuß. Unabhängig vom Ergebnis: Die 90 Minuten mit Trainer Fanciso Ortíz an der Seite haben die Elf des Hauptstadtclubs mit einer lange vermissten Dynamik gezeigt. Mit einem neuen taktischen Konzept und viel Laufarbeit hat der UD Las Palmas gestern gezeigt das mit ihm in der ersten spanischen Liga noch zu rechnen ist. Ortíz ist Interimstrainer beim UD Las Palmas, ob bis zum Saisonende oder darüber hinaus ist noch nicht bekannt. Gelbfiebermücke auf Fuerteventura – Sie gilt als Überträger von Dengue Fieber, Zika Fieber oder Gelbfieber, woher die Tigermücke auch ihren Namen hat. In einer Appartementsiedlung bei Puerto del Rosario ist dieses Exemplar gefangen worden. Die Meldung kommt direkt vom kanarischen Gesundheitsministerium. Nachdem vor einigen Tagen bei verschiedenen Personen Mückenstiche diagnostiziert worden sind, deren Verlauf nicht denen von einheimischen Mücken entsprochen haben, ist das Gesundheitsamt aktiv geworden und konnte diverse Tigermücken mit Insektenfallen in der Urbanisation Las Granadas in der Nähe des Krankenhauses fangen. Gleichzeitig hat das Gesundheitsamt in einer Presseerklärung aber Entwarnung gegeben: Die Gefahr von einer Übertragung eines Virus wie Dengue, Zika oder Gelbfieber tendiert gen Null. Fußball WM ohne Spanien – Die FIFA überprüft Vorwürfe, demnach der spanische Fußballverband RFEF nicht frei von politischem Einfluss sein soll. Genau das fordern aber die FIFA Statuten. Sollten sich die Indizien bestätigen besteht die Gefahr, das Spanien von der Fußball Weltmeisterschafts Endrunde in Russland ausgeschlossen wird. Der Tageszeitung El Pais zufolge geht es konkret um eine Forderung des Nationalen Sportrates, einer politischen Instanz, die nach den Korruptionsvorwürfen gegen Ex-Verbandschef Angel Maria Villar Neuwahlen beim RFEF gefordert haben soll. Bereits in der Vergangenheit hatte die FIFA Verbände bei ähnlichen Vorwürfen suspendiert. Vertreter der FIFA und der UEFA sind nach Madrid gereist um den Fall zu prüfen. Sollte es im schlimmsten Fall zu einem Ausschluss Spaniens kommen, würde der bei der FIFA aktuell am höchsten Platzierte Verband nachrücken – Damit würde Italien zu einer unverhofften WM Teilnahme kommen. Hospital Insular erhält neuen Eigentümer – Das alte Krankenhaus in der Nähe des Hafens in Arrecife auf Lanzarote geht in den Besitz der Regionalregierung über. Damit sind jahrelange Verhandlungen zwischen der Insel- und der Regionalregierung beendet. Die rund 160 Mitarbeiter sollen in Zukunft über das Gesundheitsministerium beschäftigt werden, Kündigungen stehen nicht an. Pressemeldungen zufolge soll der Übergabeprozess bis April 2018 abgeschlossen sein. In Zukunft wird das Hospital Insular in ein Centro de Salud umgewandelt und vom Servicio Canario de Salud betrieben. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 21.12.2017 um 12:59 |
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