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Erdbeben zwischen Gran Canaria und Teneriffa – Der Bereich auf dem Meeresgrund ist auch unter dem Namen „Enmedio“ bekannt. Ein Unterwasservulkan der sich gestern mit einer Stärke von 3,1 auf der Richterskala wieder in die Erinnerung der Geologen gerufen hat. Das Beben war von der Bevölkerung weder auf Teneriffa noch auf Gran Canaria spürbar. Innerhalb der letzten 15 Tage sind insgesamt sechs Erdbeben in diesem Bereich gemeldet worden. Laut dem spanischen vulkanologischen Institut besteht aber keinerlei Grund zur Beunruhigung, die leichte Form der Beben auf dem Meeresgrund rund um den Archipel gehören laut den Experten zur Normalität.

Fußballtrainer abgelehnt – Der UD Las Palmas war sich bereits mit Argentinier Jorge Almirón als neuer Trainer des Erstligaclubs aus Gran Canaria einig. Der spanische Fußballverband RFEF hat das Anstellungsverhältnis aufgrund fehlender Papiere abgelehnt. Der Argentinier kann der Erklärung des RFEF zufolge die fünf Jahre Praxiszeit die für eine Betätigung als Trainer in der ersten spanischen Liga notwendig sind nicht nachweisen. Unklar ist warum die Verantwortlichen des UD Las Palmas überhaupt in die Verhandlungen mit Almirón eingetreten sind, weil die UEFA Statuten für alle europäischen Ligen gleichbedeutend sind.

Königliche Kritik – Der Besuch des spanischen Königs Felipe auf dem internationalen Tourismusforum in Maspalomas auf Gran Canaria war kein aalglatter Besuch eines Monarchen. Vielmehr hat Felipe vielen Kritikern des kanarischen Modells aus der Seele gesprochen: der Tourismus kann nicht das alleinige Mittel gegen Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Stabilität sein. Die Realität zeigt, dass obwohl der Tourismus auf den Kanarischen Inseln jedes Jahr neue Rekorde schreibt, der Umsatz deutlich über den Ergebnissen von vor der Krise liegt, die Arbeitslosigkeit aber weiterhin alarmierend hoch ist, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. König Felipe forderte in seiner Rede gestern die guten aktuellen Ergebnisse zu nutzen und in andere Wirtschaftsbereich zu investieren.

Zentrum der Kreuzfahrtriesen – Las Palmas auf Gran Canaria ist in diesen Tagen das Ziel von insgesamt 10 Kreuzfahrtriesen. Von heute bis Montag werden rund 13.000 Passagiere in der Inselhauptstadt erwartet. Die Schiffsgiganten geben sich an der Hafenmole regelrecht Handschläge beim An- und Ablegen. An der Mole Santa Catalina laufen in diesen Tagen unter anderem die mein Schiff 4, die Norwegian Spirit, die Queen Elisabeth und die Ocean Majesty ein. Von der AidaSol, die am Sonntag im Hauptstadthafen von Gran Canaria erwartet wird, gibt es bereits Anfragen für einen Besuch im neuen Aquarium „Poema del Mar“, von der Kreuzfahrtmole ist der neue Publikumsmagnet nur wenige Meter entfernt.

Abschied vom Wahrzeichen – Anfang 2018 soll das verrostete Schiffswrack, das seit Jahren vor der Küste zwischen Arrecife und Costa Teguise auf Lanzarote liegt, entfernt werden. Das hat die Hafenbehörde bekannt gegeben. Die Entscheidung ist definitiv und der Abriss bereits in die Wege geleitet. Die Telamon war 1981 bei schwerer See neben dem Hafen Marmoles auf Grund gelaufen. Danach folgte eine Geschichte wie sie weltweit häufiger passiert: Das Schiff war schwer beschädigt, dem Eigner fehlte der finanzielle Rahmen um das Wrack zu bergen, eine Versicherung gab es nicht. Seitdem hat sich die Telamon zu einem Postkartenmotiv der Insel Lanzarote entwickelt. Trotzdem ist das völlig verrostet Wrack, das bereits teilweise auseinanderfällt, in einer Schutzzone für Meeressäuger nicht vertretbar. 50.000 Euro sind für die Bergung hinterlegt, im Sommer 2018 soll das Wrack verwertet sein.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
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Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 16.12.2017 um 09:44

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