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Tod eines deutsch-irakischen Fotografen
Mostafa Hamad wurde von den Brandungswogen erfasst, die er ablichten wollt Gran Canaria – Am Abend des 6. November begab sich eine Gruppe von Freizeit-Fotografen zum Bufadero de la Garita in Telde. Sie wollten das Gezeitenphänomen des unterirdisch mit dem Meer verbundenen Felsenpools im Abendlicht fotografieren. Einer von ihnen, der 27-jährige Mostafa Hamad, wurde dabei von einer unerwartet großen Welle erfasst und in die Bucht hinausgezogen. Hilfe durch die Augenzeugen war wegen der Brandung nicht möglich. Ein Rettungshubschrauber konnte den Verunglückten ausmachen und an Bord holen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben jedoch vergeblich. Hamad stammte aus Bagdad im Irak und musste 1990 mit 13 Jahren wegen des 2. Golfkrieges flüchten. Er besaß die deutsche Staatsbürgerschaft und hatte sich mit seinen künstlerischen Fotografien in den sozialen Netzwerken einen Namen gemacht. Unter anderem hatte er über 62.000 Abonnenten auf Flickr. |
| Autor: Wochenblatt.es - Kommentare (0) - 28.11.2017 um 16:11 |
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