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Angriff auf eigene Mieter – In der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote stehen zwei Männer vor Gericht. Sie sollen bewaffnet mit Pfefferspray versucht haben die eigene Mieterin aus ihrem Haus zu vertreiben. Bei dem Angriff ist auch das wenige Monate alte Baby der Frau verletzt worden. Einem Polizeibericht zu Folge sollen die beiden Männer, einer von beiden ist der Eigentümer des Hauses, Pfefferspray eingesetzt haben um die Mieterin aus dem gemieteten Objekt zu vertreiben. Danach wollten sie das Schloss der Wohnungstür austauschen. Beide Parteien streiten sich vor Gericht. Der Mieterin ist bereits vor Monaten die Kündigung des Hauses zugestellt worden. Gegen die Kündigung hatte die Mutter geklagt, auch weil keine vergleichbaren Mietobjekte in der Gemeinde zur Verfügung stehen.

Viel Regen und Sturm – Das Tiefdruckgebiet nähert sich den Kanarischen Inseln und verspricht Regen und Sturmböen fürs Wochenende. Die spanischen Meteorologen des Wetterdienstes AEMET rechnen mit 20 bis 60 Liter Niederschlag pro m² am Wochenende. Bereits ab Freitag wird mit ersten Regenschauern auf Teneriffa und Gran Canaria gerechnet, Ausläufer des Tiefdruckgebietes sollen auch auf Lanzarote und Fuerteventura zu Regen führen. Die Windgeschwindigkeiten liegen in höheren Lagen zwischen 60 und 80 Stundenkilometern. Am Sonntag sind Gewitter möglich.

Cayuco vor Gran Canaria – Die Seenotrettung ist rund 100 Seemeilen südlich von Gran Canaria im Einsatz um 80 Flüchtlinge von einem Flüchtlingsboot zu retten. Seit Sonntag ist die Küstenwache mit einem Aufklärungsflugzeug im Einsatz um das Holzboot zu lokalisieren. Aufgrund eines Hinweises einer Hilfsorganisation aus Gambia haben die Piloten Kurs in Richtung Südatlantik gemacht. Die Guardamar Talía wird heute bei dem Cayuco eintreffen um die Flüchtlinge an Bord zu nehmen. Der Frachter North Sea Atlantic hält sich zu Sicherheit in der Nähe des Flüchtlingsbootes. Nach dem Einsatz wird das Schiff der Küstenwache mit 80 Flüchtlingen an Bord in Las Palmas erwartet.

Canarios bei PISA Studie hinter dem Landesdurchschnitt – Überprüft worden ist weltweit die Fähigkeit von Schülern Probleme in der Gruppe zu lösen. Bei den Ergebnissen schneiden die kanarischen Schüler im Spanienweiten Vergleich schlecht ab, nur noch in den Autonomien Extremadura und Andalusien gibt es schlechtere Ergebnisse bei der Problemlösung in der Gruppe. Für die Pisa Studie sind Schüler im Alter von 15 Jahren herangezogen worden. Sie mussten Problemaufgaben versuchen gemeinsam im Team zu lösen. Spanische Schüler erhielten dabei im Schnitt ein Ergebnis von 496 Punkten. Die beste spanische Autonomie ist Madrid mit 519 Punkten, die Schüler der Kanarischen Inseln erreichten 484 Punkte. Dabei zeigten sich Mädchen deutlich teamfähiger als Jungs – 515 Punkte erreichen spanische Schülerinnen bei der Bewältigung von Problemen in der Gruppe, spanische Schüler erreichten ein Ergebnis von 485.

Schlechte medizinische Versorgung – Das Gesundheitssystem auf den Kanarischen Inseln ist im Vergleich der spanischen Autonomien nicht nur das schlechteste sondern auch seine Finanzierung ist die geringste im Spanienweiten Vergleich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Gesundheitssystem in allen spanischen Autonomien verglichen und Punkte vergeben hat. Die Region Navarra hat für ihr Gesundheitssystem 90 Punkte erhalten, Topwert in Spanien – die Autonomie der Kanarischen Inseln hat 41 Punkte erhalten und fällt damit auf den letzten Platz. Bei der Finanzierung investiert die Regionalregierung des Archipels 40% ihres Haushaltsbudgets in die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Zum Vergleich: die Regionalregierung der Autonomie Murcia investiert in die medizinische Versorgung knapp 70% ihres Haushaltes. Selbst die Region Valencia, die pro Kopf und Einwohner das geringste Haushaltsbudget Spaniens zur Verfügung hat, lässt trotzdem 60% ihrer Gelder in das Gesundheitssystem fließen. Dem Bericht zufolge ist es aber weniger die Investitionssumme die zu so einem schlechten Ergebnis führt. Immerhin fließen im Schnitt pro Patient 1.300 Euro in die medizinische Versorgung – eher ist es die Verteilung der Gelder die die kanarische Autonomie in Sachen Gesundheitsversorgung ans Ende der spanischen Autonomien setzt.

Ayestarán wackelt – Die Verantwortlichen des UD Las Palmas haben sich gestern zu einer Krisensitzung getroffen. Ein Ergebnis des stundenlangen Zusammentreffens: am Sonntag sitzt Ayestarán gegen Real Sociedad auf der Trainerbank. Nach acht Niederlagen in Folge werden aber bereits mögliche Nachfolger gehandelt. Es ist davon auszugehen, dass der Club bei einer weiteren Niederlage am kommenden Sonntag handelt wird. Juan Antonio Pizza, Trainer des CD Tenerife und ehemaliger Nationaltrainer Chiles taucht bereits in verschiedenen Pressemeldungen als möglicher Nachfolger auf. Auch Paco Jémez wird gehandelt oder Argentinier Jorge Almirón. Für die Fans steht die Entscheidung bereits fest – bei der Niederlage am vergangenen Spieltag gegen Levante forderten die Fans lautstark und auf Spruchbändern die Entlassung des Trainers.

Drei Tote durch Ertrinken – Auf Gran Canaria und Fuerteventura sind gestern drei Personen ums Leben gekommen. Gegen 10.25 Uhr ist an der Küste bei Galdar auf Gran Canaria ein 67 Jahre alter Fischer ertrunken. Bei Costa Calma auf Fuerteventura konnte ein 80 Jahre alter Tourist nur noch tot aus dem Atlantik geborgen werden. Ein 86 Jahre alter Urlauber ist gestern Abend bei Las Burras auf Gran Canaria ertrunken. Ebenfalls gestern konnten zwei Touristen, einer 67 Jahre alt, der Zweite 80 Jahre alt, lebend aus dem Atlantik geborgen werden. Beide werden im Krankenhaus auf Gran Canaria behandelt, ihr Zustand ist kritisch.

Bis Weihnachten keine Streiks – Auf Lanzarote wird der Betrieb der Tourismuszentren wie Jameos del Agua, Cuevas de los Verdes oder Mirador del Río bis zu den Feiertagen im Dezember von den Mitarbeitern garantiert. Soweit konnten sich Regierung und Vertreter der Belegschaft einigen. Was im Januar passiert ist ungewiss. Weiterhin gibt es keine Einigung zu den Forderungen der Mitarbeiter nach mehr Lohn, ausstehenden Zahlungen und Arbeitsbedingungen. Seit August wird Verhandelt, nachdem die Belegschaft mit ihrem Streik alle Tourismuszentren auf Lanzarote über Wochen lahmgelegt haben. Sollte bis Januar keine Einigung erzielt werden, sollen die Zentren wieder tageweise, vor allem während Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, bestreikt werden.

Neu Immigrationsroute Marokko – verschiedenen Presseportalen zufolge hat sich die Mittelmeerküste von Marokko zur neuen Flüchtlingsroute nach Europa entwickelt. Während Italien mit Zahlungen in Millionenhöhe an Libyen die Flüchtlingszahlen weitestgehend eingeschränkt hat, legen immer mehr Boote von Marokko aus nach Spanien ab. An einem Tag sind bis zu 600 Flüchtlinge auf hoher See zwischen der marokkanischen und der spanischen Küste gerettet worden. Den Berichten zufolge spielt auch hier Geld die entscheidende Rolle. Die spanische Regierung hat zwar einen Flüchtlingsdeal mit der marokkanischen Regierung, die Schlepper zahlen aber offenbar deutlich mehr. Eine geplante Reise mit Flug von Guinea nach Casablanca und Bootsfahrt nach Europa wird für rund 5000 Euro angeboten. Auch aus Algerien soll es Angebote der Schlepper für das Ziel Spanien geben. Bisher gibt es laut den Berichten kaum bezahlte Routen der Schlepper über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln. Sie konzentrieren sich auf die Küsten der spanischen Autonomien Cartagena, Murcia, Almeria und die Balearen.

Speicheltest bei Verkehrskontrollen – Die Lokalpolizei in der Gemeinde Mogan auf Gran Canaria verfügt ab sofort über die Möglichkeit Autofahrer während der Verkehrskontrolle auf den Konsum von Drogen zu testen. 120.000 Euro sind in den vergangenen Monaten in die Ausrüstung der PoliciaLocal geflossen. Unter anderem auch in den mobil einsetzbaren Speicheltester. Dabei steht die Prävention und Sicherheit im Vordergrund. Mit dem Gerät, das bisher nur in zwei weiteren Gemeinden auf den Kanarischen Inseln im Einsatz ist, wird mit Hilfe einer Speichelprobe innerhalb von 60 Sekunden der Konsum von Drogen festgestellt. Wer den Speicheltest verweigert, wird von den Beamten zum stationären Dorgentest ins nächstgelegene Centro de Salud begleitet.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
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Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 23.11.2017 um 19:50

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