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Angler ertrunken – Nach dem 36 Jahre alten Rumänen ist seit Samstag an der Küste von Gran Canaria aus der Luft und zu Wasser gesucht worden. Gestern konnte die Leiche des Mannes auf 33 Meter Tiefe rund 200 Meter vom Ufer entfernt geborgen werden. Der Mann war beim Angeln an der Küste bei Arucas ins Meer gefallen. Sieben Personen sind seit Jahresbeginn beim Angeln auf den Kanarischen Inseln ertrunken. Alle Opfer hatten von den Felsen aus gefischt und sind ins Meer gefallen. Besonders an den felsigen Küsten des Archipels besteht das ganze Jahr über Lebensgefahr. Weiterhin keine Einigung in den Tourismuszentren – Auf Lanzarote gehen die Gespräche zwischen Mitarbeitern der Tourismuszentren und der Inselregierung weiter. Auch gestern gab es keine Einigung bei den Themen Löhne, Arbeitszeiten, Arbeitskleidung und Arbeitsweg. In den Sommermonaten sind die Tourismusattraktionen wie Jameos del Agua, Timanfaya oder Mirador del Río über Wochen wegen des Streiks der Mitarbeiter geschlossen worden. Ein ähnliches Szenario droht jetzt wieder. Nachdem an den Gesprächen gestern weder der Inselpräsident, Pedro San Gines, noch der zuständige Minister teilgenommen haben, fühlen sich die Vertreter der Belegschaft nicht ausreichend ernst genommen. Die Belegschaft fordert sowohl mehr Lohn, als auch einen Transportservice für die Mitarbeiter und einen Reinigungsservice für die Dienstuniformen. Außerdem die noch ausstehenden zusätzlichen Zahlungen der vertraglich vereinbarten Bonis aus 2013,2014 und 2015. Bei den Gesprächen gestern ist nicht mit neuen Streiks gedroht worden, die Gespräche zwischen Belegschaft und Regierung dauern allerdings seit August an. 45.000 beim Womad Gran Canaria – Das Musikfestival, dass in den letzten Jahren auf Fuerteventura veranstaltet worden ist, war auch auf Gran Canaria ein voller Erfolg. Mit 45.000 Besuchern an zwei Tagen sieht die Prognose fürs kommende Jahr positiv aus. Es ist davon auszugehen das das WOMAD 2018 nicht nur wieder stattfindet, sondern auch mindestens an drei Tagen durchgeführt wird. In diesem Jahr fand das WOMAD aus Kostengründen und der kurzfristigen Planung nur an zwei Tagen statt. Am Parque Santa Catalina waren am Samstag und am Sonntag 14 internationale Bands zu sehen, der Eintritt war wie in den Jahren auf Fuerteventura auch, gratis. Mann mit Messer angegriffen – In Arrecife auf Lanzarote ist auf einem Parkplatz in der Nähe des Krankenhauses ein Mann von einem Parkplatzanweiser mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Für einen Besuch im Krankenhaus hatte der Autofahrer sein Fahrzeug auf einem freien Parkplatz abgestellt, beim Aussteigen hatte er dem Parkplatzanweiser eine Geldzahlung für den kostenfreien Parkplatz verweigert. Daraufhin hat der mehrfach vorbestrafte 48-jährige ein Messer gezogen, den Mann bedroht und ihn mit dem Messer am Arm und an der Brust verletzt. Der Täter ist wenig später von der Polizei festgenommen worden. Das Opfer wird im Krankenhaus behandelt. In Arrecife auf Lanzarote gibt es an allen öffentlichen Parkplätzen sogenannte Parkplatzanweiser. Die meist obdachlosen Männer versuchen mit dem Service Geld zu verdienen. Es ist der erste polizeibekannte Vorfall bei dem es zu einem Übergriff gekommen ist. Katalonien verliert 2400 Unternehmen – Im Zuge des Unabhängigkeitskonflikts zwischen Katalonien und Madrid haben neben der größten Sparkasse LaCaixa und der Banco Sabadell auch weitere 2.400 Unternehmen die Autonomie verlassen und ihren Firmensitz umgemeldet. Darunter auch GasNatural, Abertis und Colonial. Alleine am 19. Oktober, an dem Tag an dem der Katalonien Streit eine neue Eskalationsstufe erreicht hat, meldeten 270 Unternehmen ihren Firmensitz um. Während die Geldinstitute den Ausschluss aus dem europäischen Bankenrettungsschirm befürchten, sorgen sich andere Unternehmen vor einem möglichen Boykott. Auch das Versicherungsunternehmen Zürich hat seinen bisherigen katalonischen Firmensitz nach Madrid verlegt. Die spanische Zentralbank beziffert den bereits entstandenen wirtschaftlichen Schaden die der Unabhängigkeitskonflikt bisher verursacht hat auf rund 3 Milliarden Euro. Wegen des Konflikts ist das zu erwartende Wirtschaftswachstum Spaniens bereits von 2,6% auf 2,3% zurückgestuft worden. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 14.11.2017 um 18:56 |
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