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Tagoro wächst um 290 Meter – Der Vulkan bei El Hierro ist vom Meeresgrund bis auf eine Wassertiefe von rund 80 Meter angewachsen. Seit seinem Ausbruch 2011 bewegt sich der Unterwasservulkan weiterhin in Richtung Wasseroberfläche. Das spanische Institut für Geologie und vulkanische Aktivität hat bereits vor dem Ausbruch des Tagoro regelmäßig Messungen und Aufnahmen vor La Restinga auf El Hierro gemacht und diese bis heute fortgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt präsentiert worden. Trotz des hohen Ausstoßes von Kohlendioxid und des hohen PH-Wertes ist das Leben rund um den Tagoro zurückgekehrt. Fische und Meerestiere wie Krebse und Krabben sind auf den Aufnahmen bereits in hoher Zahl zu sehen. Atlantis vor Gran Canaria – Nach dem Skulpturenpark von Jason deCaires Taylor vor Playa Blanca auf Lanzarote verfügt jetzt auch Gran Canaria über ein Unterwassermuseum. Vor Mogán ist auf einer Fläche von rund 3000m² das versunkene Atlantis entstanden. 100 Meter vom Ufer entfernt sind Nachbildungen von griechischen Säulen, Bögen, Figuren und Knochen von Walen und Fischen versenkt worden. 150 Meter lang und 20 Meter breit ist die neue Touristenattraktion zu der, wie auch auf Lanzarote, Tauchausflüge organisiert werden. Ursprünglich war auch geplant, ein Schiffswrack an der Stelle zu versenken. Diese Idee hatte aber die Küstenbehörde unterbunden. Der neue Unterwasserpark trägt den Namen Atlantis. Spanier am spendabelsten – Es ist weniger das Trinkgeld, für das spanische Urlauber bekannt sind. Vielmehr ist es der durchschnittliche Tagesumsatz mit dem sich die Spanier im Europaweiten Ländervergleich auf den Kanarischen Inseln nach Jahren wieder auf den ersten Platz katapultiert haben. Knapp 50 Euro pro Tag haben spanische Touristen auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten dieses Jahres ausgegeben. 15 Euro mehr als der Durchschnittstourist und rund 20 Euro mehr als zum Beispiel deutsche Urlauber. Bei der aktuellen Zahlenerhebung liegen die Deutschen sowieso an letzter Stelle. Keine andere Urlaubsnation hat in den ersten vier Monaten auf dem Archipel so wenig Geld pro Tag ausgegeben wie Deutschland. Aber die Briten waren mit rund drei Euro mehr pro Tag auch nicht viel spendabler. Rechnet man die Buchungskosten im Heimatland zusammen mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet sind es Touristen aus den skandinavischen Ländern die von Januar bis April mit 110 Euro pro Tag für den größten Umsatz pro Person gesorgt haben. Historische Erkenntnisse zur Bevölkerung von El Hierro – Forscher der Universität von Las Palmas und der Universität País Vasco haben 61 DNA Proben aus einer Grabstätte bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro untersucht. Den Ergebnissen zufolge ist die kleinste Kanareninsel einmalig von einem Berberstamm aus Nordafrika bevölkert worden, der dann völlig isoliert bis zur Zeit der spanischen Eroberer auf El Hierro gelebt hat. Die These der Forscher wird mit den Strömungsverhältnissen im Atlantik und den vorherrschenden Winden untermauert, die das Erreichen der westlichsten Insel des Archipels in der Zeitrechnung vor Christus äußerst schwierig gemacht haben. Bei der Studie sind 61 von 127 menschlichen Überresten untersucht worden, die im 17. Jahrhundert bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro vergraben worden sind. Alle untersuchten DNA Proben weisen Haplogruppen eines Y-Chromosoms auf, das von Bevölkerungsgruppen aus Nordafrika und der Sahara stammt. Seeigel bedroht Gleichgewicht der Fauna – Jeder der schon mal an den felsigen Küsten der Kanarischen Inseln Schnorcheln oder Tauchen war, kennt ihn, den Diadem Seeigel. Der Stachelhäuter mit den mehreren hundert schwarzen, rund 10 bis 20 Zentimeter langen Stacheln ist in seiner Überpopulation ein klares Indiz für das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem des kanarischen Atlantiks. Wo der schwarze Diadem Seeigel auftaucht hinterlässt er blank gefressene Felsformationen. Allerdings gilt der aus der Karibik stammende Diadem Seeigel bereits lange bevor die Kanarischen Inseln von Menschen besiedelt worden sind als heimisch. Zum Problem geworden ist seine Überpopulation erst seitdem seine natürlichen Feinde durch Überfischung dezimiert worden sind. Drückerfische, Meerbrassen und Lippfische gelten als natürliche Feinde des Seeigels, aber auch als begehrte Speisefische. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 09.11.2017 um 17:49 |
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