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UD Las Palmas zeigt Reaktion – Die Gelb Blauen haben im Santiago Bernabeu Stadion gegen Real Madrid 3:0 verloren. Trotzdem war das Auftreten der Mannschaft aus Las Palmas bemerkenswert. Das Ergebnis spiegelt nicht den Verlauf der Partie wieder. Der Mannschaft von Trainer Ayestarán fehlte lediglich die Effektivität des Millionen Ensembles von Real Madrid. Taktisch hatte der Trainer des UD Las Palmas sich ein Beispiel an den beiden Partien gegen Tottenham und Girona genommen, die die Königlichen beiden verloren haben: Totale Defensive auf Konter wartend – allerdings fehlte bei den Kontern immer der entscheidende letzte Pass. In der Tabelle sieht die Platzierung des einzigen kanarischen Fußballclubs in der ersten spanischen Liga nach Abschied aus: sieben Spiele in Folge verloren und letzter Platz in der Tabelle. Katalonische Unabhängigkeit in Brüssel – Puigdemont und vier weitere Minister der Autonomieregion Katalonien haben sich gestern Abend in Brüssel gestellt. Fünf Stunden lang sind die per Haftbefehl gesuchten Politiker verhört worden und konnten danach unter Auflagen das Gericht wieder verlassen. Das taktische Ränkespiel von Puigdemont, Comín, Puig, Ponsatí und Serret fußt auf der Gesetzeslage, die es in den kommenden Monaten unmöglich machen wird, den ehemaligen Regierungsvertretern Kataloniens in Spanien den Prozess zu machen. Gegen die von der spanischen Staatsanwaltschaft geforderte Auslieferung können und werden die Anwälte der fünf per Haftbefehl gesuchten Politiker Einspruch einlegen. Die Richter in Brüssel sind angehalten die Rechtmäßigkeit der Auslieferung zu überprüfen. Mit der Flucht nach Brüssel hat Puigdemont zusammen mit seinen vier Begleitern den Konflikt zwischen Madrid und Barcelona zu einem Problem der EU gemacht, vielleicht oder gerade deswegen, weil kein europäisches Mitglieder während des aufkeimenden Konflikts zur geforderten Unabhängigkeit Stellung bezogen hat. Kaum Sparguthaben auf den Kanarischen Inseln – Im Spanienweiten Vergleich sind es die Canarios die am Ende des Monats am wenigsten Geld zur Verfügung haben. Im Schnitt sind in den letzten Tagen des Monats auf den Konten der Canarios nur noch 5% des Monatseinkommens verfügbar. Zum Vergleich: im Baskenland und in Kantabrien sind immerhin noch 10% des Monatseinkommens verfügbar. Zum internationalen Tag des Sparens sind 100.000 Personen befragt worden. In Spanien wird dem Ergebnis zufolge im Durchschnitt nur 7% des Einkommens auf die hohe Kante gelegt. Unter Berechnung aller Faktoren ergibt dieses Ergebnis eine Verschuldung von 1,6%. Allgemein liegt dieses Ergebnis aber weniger am Konsumverhalten der Spanier, sondern vielmehr am Überblick über die eigene finanzielle Situation: mehr als die Hälfte der Befragten in Spanien besitzt keine Klarheit über die eigenen monatlichen Einnahmen und Ausgaben. E-Ship1 in Arrecife – Der Frachter der am Freitag in den Hafen der Inselhauptstadt von Lanzarote eingelaufen ist, hat Bauteile für das geplante Windkraftwerk „Teguise I“ an Bord. Anfang 2018 sollen vier Windgeneratoren mit einem Durchmesser von 30 Metern oberhalb von Zonzamas ausreichend Strom für rund 20.000 Haushalte auf der Insel produzieren. Die Bauteile sind in Deutschland produziert und im Norden Spaniens verschifft worden. Das Frachtschiff E-Ship1 von Enercon mit Sitz in Aurich ist aber einen zweiten Blick wert: die vier rund 16 Meter hohen Zylinder an Bord des Frachters gehören nicht zur Fracht, es sind so genannte Flettner Rotoren, die das Schiff mit Hilfe der Windkraft vorantreiben. Die rotierenden Zylinder erzeugen durch den Magnus-Effekt Antriebskraft, die auf einer Strecke zwischen Rotterdam und den Kanarischen Inseln bis zu 8 Tonnen Treibstoff einsparen und rund 25 Tonnen CO² weniger in die Atmosphäre blasen. Der als Flettner-Antrieb bekannte Zylinderaufbau stammt aus den 20er Jahren und gewinnt aktuell in Zeiten von Klimaveränderung und steigenden Rohstoffpreisen im Schiffsverkehr immer mehr an Bedeutung. Wasserversorgung auf dem Prüfstand – Die Aussage von Pedro San Gínes, Inselpräsident von Lanzarote, gegenüber dem Chef von Canal de Isabell II, Chef des Wasserversorgungsunternehmens, zeigt wie verhärtet die aktuelle Situation tatsächlich ist. San Gínes würde eine Kündigung des bestehenden Vertrages durch Canal de Isabel II begrüßen. Streiks der Mitarbeiter und häufige Ausfälle des Leitungswassers in verschiedenen Gemeinden der Insel haben in den letzten Monaten die Situation zwischen Inselregierung und Wasserversorger zugespitzt. Das Unternehmen hatte 69 Mitarbeiter gekündigt, ihre Arbeitsverhältnisse hätten sonst in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden müssen. Gleichzeitig besteht aber ein Bedarf an Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der aufgrund der aktuell zu geringen Mitarbeiterzahl nicht mehr geleistet werden kann. Die Folge sind tagelange Ausfälle der Wasserversorgung auf der Insel, besonders betroffen sind die Gemeinden im Norden. Zwischen Canal de Isabel II und der Regierung stehen unangenehme Gespräche im Raum, die Inselregierung sieht die im Vertrag vereinbarten Serviceleistungen für die Wasserversorgung der Insel nicht erfüllt. Auf Lanzarote versorgt Canal Gestion die Insel mit entsalztem Meerwasser. Mit 106 Millionen Euro hat das in Madrid ansässige Unternehmen den hochverschuldeten Wasserversorger Inalsa 2013 aufgekauft. Verbessert worden ist das Leitungsnetz auf der Insel aber nur marginal: weiterhin kommen rund 50% des entsalzten Meerwassers nicht bei den Verbrauchern an. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 06.11.2017 um 18:16 |
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