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74 Personen ertrunken – Die aktuelle Bilanz zeigt, dass trotz mehr Überwachung an den 1.500 Kilometer Küste der Kanarischen Inseln, die Zahl der Toten durch Ertrinken steigt. Von Januar bis Oktober haben 74 Personen, die meisten von ihnen Urlauber, den Tod im Atlantik gefunden. Im letzten Jahr waren es im gleichen Zeitraum 72 Todesfälle. Auf der Präventionsplattform „Canarias, 1.500 Kilometros de Costa“ sind Auszüge aus dem Bericht der Sicherheitsbehörden veröffentlicht. Demnach ist das Opferprofil mehr als deutlich: Die größte Gefahrengruppe sind Urlauber aus dem Ausland im Alter zwischen 50 und 80 Jahren in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr. Unter den Opfern der letzten Jahre finden sich am häufigsten deutsche Urlauber wieder, seit 2015 fanden 22 Deutsche im Atlantik den Tod. Siam Park wird weiter gebaut – Das Wasserrutschenparadies bei El Veril im Süden Gran Canarias sieht sich mit der nächsten einstweiligen Verfügung konfrontiert. Dieses Mal geht es um die Kanalisation: diese soll der Umweltschutzgruppe TURCÓN zufolge den Boden nachhaltig schädigen und archäologische Gegenstände in diesem Bereich zerstören. Bei El Veril soll das Pendant zum größten Wasserrutschenparadies von Teneriffa entstehen, leicht modifiziert werden wird das Projekt, trotzdem wird im Süden Gran Canarias ein Wasservergnügungspark entstehen der jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anlocken wird. Das Projekt beinhaltet eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro. Neben dem Wasserpark wird auch ein Hotel gebaut. Damit verbunden sein werden mehrere hundert Arbeitsplätze. Trotz der wirtschaftlichen Vorteile sehen sich die Investoren immer wieder mit bürokratischen Hürden konfrontiert, obwohl das Projekt über alle notwendigen Papiere und Genehmigungen verfügt. Der Baubeginn ist deswegen um Monate verschoben worden, während der ersten Bauphase gab es mehrmals behördliche Baustopps. Gestern hat das Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria den Antrag der Umweltschutzgruppe TURCÓN abgelehnt, die Arbeiten auf dem 170.000 m² großen Grundstück können ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Bis 2019 soll bei San Fernando im Süden Gran Canarias der zweitgrößte Wasservergnügungspark der Insel entstehen. Flüchtlinge und Drogen bei Playa Blanca – Beamte der Guardia Civil haben gestern am Leuchtturm Pechiguera in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote 11 Flüchtlinge an der Küste vorläufig in Gewahrsam genommen. In dem kleinen Holzboot, mit dem die vermutlich aus Afrika stammenden Flüchtlinge nach Lanzarote gelangt sind, haben die Beamten auch 14 Kilogramm Haschisch gefunden. Wie die 32 Pakete an Bord des Fischerbootes gelangt sind, wollte keiner der 11 Immigranten beantworten. Nachdem die Gruppe mit dem Boot die Küste erreicht hat, konnten neun der elf Insassen vorläufig fliehen. Erst nach Stunden und einer Fahndung an der mehrere dutzend Beamte der Guardia Civil teilgenommen haben, sind alle elf Immigranten in der Obhut der Sicherheitsbehörden. Ein Meer aus Spiegeln beim Africagua 2017 – Am kommenden Montag treffen sich Vertreter der Kanarischen Inseln und afrikanischen Ländern in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Kongresspalast. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Solaranlage Quarzazate im Süden von Marokko. Das aus insgesamt fünf Abschnitten bestehende Sonnenkraftwerk soll nach Fertigstellung eine Leistung von 220.000 Megawatt pro Jahr haben. Seit Februar 2016 ist der erste Bauabschnitt in Betrieb. Von Weitem ähnelt das Kraftwerk, dass sich oberhalb des gleichnamigen Stausees befindet, eher einem großen See, wegen der Spiegelungen die die Solarpanels verursachen. Marokko wird bis 2020 42% seiner benötigten Energie durch Solar erzeugen. Damit liegt das Land im Norden des afrikanischen Kontinents weit vor den Planungen der kanarischen Autonomie. Am kommenden Montag treffen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus mehreren afrikanischen Ländern im Kongresspalast in der Inselhauptstadt von Fuerteventura mit Vertretern aus Spanien. La Palma holt auf – während alle Inseln in den vergangenen Monaten einen Rekord im Tourismus nach dem anderen verzeichnet haben, war die Insel La Palma immer das Schlusslicht. Damit ist jetzt Schluss – 20 Flugverbindungen aus Deutschland pro Woche sichern La Palma einen noch nie dagewesenen Zustrom von deutschen Touristen. Sowieso gilt die Insel von Hamburg bis nach München als besonders beliebt. Condor fliegt siebenmal pro Woche, Niki fünfmal, Eurowings dreimal und EasyJet zweimal. Abdeckt werden die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart. Das Loch das durch die Insolvenz von AirBerlin entstanden ist, werden Eurowings und EasyJet füllen und diese Routen während der Wintersaison übernehmen. 23,6 Millionen Flugtickets im Winter – Der Flughafenbetreiber AENA hat für die kommende Wintersaison seine Zahlen veröffentlicht. Demnach planen die Fluggesellschaften für die Kanarischen Inseln insgesamt mehr als 23 Millionen Tickets auf dem Markt anzubieten. Das sind rund 13% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Vom 29. Oktober bis zum 24. März 2018 werden so viele Flugtickets für den Archipel in ganz Europa zur Verfügung stehen wie noch nie zuvor. 15 Millionen Tickets sind für Flüge aus dem europäischen Ausland auf die Kanarischen Inseln und 8,5 Millionen für Flüge zwischen dem spanischen Festland und dem Archipel. 165.000 Maschinen werden bis zum Ende der Wintersaison auf den Kanarischen Inseln landen. Das Angebot von Flugreisen zwischen den Inseln steigt in der Wintersaison um 55%. Von 265 Flughäfen gibt es eine Flugverbindung nach Gando auf Gran Canaria, nach Lanzarote wird von 164 Airports aus geflogen, Fuerteventura ist an 166 Flughäfen als Ziel ausgegeben. Puigdemont Kostüm triumphiert an Halloween – In diesem Jahr war es nicht der Clown aus „ES“ von Autor Steven King, auch Dracula und Frankenstein hatten dieses Jahr das Nachsehen. Triumphiert hat das Kostüm des Regionalpolitikers aus Katalonien, Carles Puigdemont – zumindest an Halloween hat der katalanische Kopf der Unabhängigkeit Anhänger im ganzen Land. Relativ einfach war das Kostüm gestern zusammengestellt: schwarze Perücke, Brille und schwarzer Anzug – dazu eine katlanische Flagge auf dem Rever – fertig war das Kostüm Puigedemont. Was gestern Abend zumindest für einige Stunden humorvoll aufgefasst worden ist, ist ab heute wieder purer Ernst. Puigdemont hält sich zurzeit in Belgien auf und ist für morgen vorgeladen. Sollte er nicht zu dem Termin vor Gericht in Madrid erscheinen, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, mit einem internationalen Haftbefehl nach Puigdemont zu fahnden. Der Kürbis der an Halloween verwendet wird kommt übrigens entweder von den Kanarischen Inseln oder aus der Region Valencia. 15.000 Tonnen liefert die kanarische Autonomie aufs spanische Festland oder nach Europa. UD Las Palmas so schlecht wie nie – Es ist nicht nur so das der Fußballclub aus Las Palmas auf Gran Canaria den letzten Tabellenplatz in der ersten spanischen Liga belegt und so viele Spiele verloren hat wie noch nie seit dem Wiederaufstieg – der Club ist auch vom Ergebnis her der schlechteste in Europa. Weder in Frankreich, noch in Großbritannien, Portugal oder Deutschland gibt es in den ersten Ligen einen Club der pro Spiel im Schnitt 2,5 Tore kassiert. In 10 Begegnungen hat der Club aus der Inselhauptstadt von Gran Canaria 25 Tore bekommen, Abhilfe hat weder der Trainerwechsel gebracht noch interne Motivationsgespräche innerhalb der Mannschaft. Das letzt Mal das der UD Las Palmas ähnlich schlecht in einen Wettbewerb gestartet ist, war vor 20 Jahren. Damals waren es 26 Tore in 10 Spielen. Der neue Trainer hat nach dem 3:1 gegen Deportivo La Coruña wenig Selbstkritik gezeigt. Fünf Spiele in Folge haben die Gelb Blauen verloren – die Liga ist noch lange und es sind noch 27 Spieltage zu spielen – 81 Punkte sind zu vergeben, dafür muss die Mannschaft von Trainer Ayestarán aber dringend die Defensive stabilisieren und vorne wieder mehr Tore schießen. Am kommenden Sonntag geht es ins Bernabeau Stadion zu Real Madrid. Viel zu verlieren gibt es dort nicht für die Gelb Blauen. Deutscher gerettet – Ein Hubschrauber und ein Rettungswagen waren gestern in der Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa im Einsatz. Ein 70 Jahre alter deutscher Urlauber ist beim Wandern in einer Schlucht gestürzt und hat sich an den Beinen verletzt. Die Crew der Rettungshelikopters konnte den Mann bergen und nach La Guancha fliegen, von wo aus die Sanitäter ihn mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Santa Cruz gebracht haben. Lanzarote erhält sechs Windkraftwerke – Es ist das größte Umweltprojekt in der Geschichte der Insel – mit diesen Worten hat Pedro San Gínes, Präsident von Lanzarote, die Entscheidung im Parlament beschrieben, die übrigens einstimmig gefallen ist. Sechs Millionen Euro fließen in vier Windkraftwerke, zusammen mit den bereits 10 Millionen Euro die 2015 in den Parque Eologico bei Zonzamas oberhalb von Arrecife geflossen sind, übersteigt die Summe alle bisher da gewesenen Umweltprojekte auf der Insel. In den kommenden Tagen werden die Bauteile für die 120 Meter hohen Windräder im Hafen von Arrecife erwartet. Nach Fertigstellung sollen die Windkraftwerke für eine jährliche Stromproduktion von rund 30.000 MegaWatt sorgen. 20.000 Einpersonen Haushalte können mit der Energieleistung das ganze Jahr über versorgt werden. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 02.11.2017 um 16:07 |
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