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Mehr Umsatz im Tourismus – In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind die Einnahmen im Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 13,5% gestiegen. Knapp 10 Milliarden Euro sind im wichtigsten Wirtschaftsmotor des Archipels umgesetzt worden. Pro Tag geben Touristen im Schnitt 136 Euro in ihrem Urlaub aus. Eine Urlaubswoche kostet auf dem Archipel für Touristen vom spanischen Festland oder aus dem europäischen Ausland im Mittel 1.160 Euro. Den größten Anteil daran haben weiterhin Urlauber aus Groß Britannien mit 19,7%, gefolgt von Touristen aus Deutschland und Frankreich. Mehr Passagiere durch neuen Residentenrabatt – Seit Juli reisen Residenten des Archipels zwischen den Inseln mit einem Rabatt von 75% bei Flug- und Schiffsreisen. Jetzt steht fest: der neue Residentenrabatt hat zu einem deutlichen, einzelne Quellen sprechen sogar von einem noch nie dagewesenen, Passagierwachstum geführt. 250.000 Canarios sind seit Juli auf eine andere Insel geflogen. Die Zahlen des Schiffsverkehrs stehen noch nicht fest. Aber alleine bei den Flugreisen zwischen den Inseln entspricht das einem Anstieg von 33%. Damit machen vor allem Binter Canarias und Canaryfly deutlich mehr Umsatz. Der Residentenrabatt wird von der Zentralregierung kompensiert: 708 Millionen Euro hat Madrid in diesem Jahr zur Verfügung gestellt. Während Residenten nur noch 25% des Reisepreises bezahlen, kommt die Zentralregierung für 75% des Tickets auf. Aktuell sind zwischen Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria für Residenten mit dem Certificado de Viaje Flüge zu einem Preis von 15 Euro einfache Strecke möglich. COVIRAN öffnet 90 Filialen – Nach Lidl und Mercadona öffnet auf den Kanarischen Inseln ein weiterer Lebensmittel-Discounter mit großen Ambitionen. Supermercados COVIRAN will bis 2019 90 Filialen auf dem Archipel eröffnen. Auf dem spanischen Festland verfügt die Kette bereits über 3.300 Ladenlokale, auf Teneriffa ist die logistische Plattform für die Verteilung der Produkte bereits fertig gestellt. Seit Juli sind auf Teneriffa 30 Filialen eröffnet worden. Die Kette basiert auf einem Franchise-System und setzt stark auf lokale Produkte. Bereits jetzt liefern 11 Landwirtschaftsverbände auf Teneriffa an den Discounter. Das 1961 gegründete Unternehmen expandiert seit Jahren und hat seine Geschäftstätigkeit auf Portugal und Marokko ausgeweitet. Aktuell liegt der Marktanteil von Coviran in Spanien bei 3%. Zahlungsmoral schlecht – Im Schnitt zahlen öffentliche Einrichtungen auf dem Archipel ihre Rechnungen in einem Zeitraum von 23 Tagen. Diese Zahlungsperiode ist im Vergleich der spanischen Autonomien eine der Längsten. Der Zahlenerhebung des spanischen Finanzamtes zufolge, in der alle großen spanischen Städte miteinander verglichen werden, liegt Las Palmas auf Gran Canaria an letzter Stelle. Einfluss auf das schlechte Ergebnis haben vor allem das Ayuntamiento und der Gesundheitsbereich. Während private Unternehmen im Vergleich der letzten Jahre in Las Palmas deutlich schneller ihre Rechnungen bezahlen, sind 90 Tage bei Ayuntamiento und Sanidad die Regel. Gegenbeispiele sind das Baskenland, Andalusien, Navarra und Galizien. In diesen vier spanischen Regionen werden Rechnungen im Schnitt innerhalb von zwei bis sieben Tagen bezahlt. Wirtschaftswachstum bei 3,6% - Die kanarische Autonomie zeigt in Sachen Wachstum weiterhin steil nach oben. Ein Bericht des spanischen Statistik Instituts in Madrid prophezeit dem Archipel bis Ende des Jahres ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 3,6% - 0,3% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. In allen Wirtschaftsbereichen verzeichnet das Institut ein Plus, im Baussektor sogar um 4,2%, im Dienstleistungsbereich 3,6% und in der Landwirtschaft um 0,7%. Im Vergleich der Quartale 2017 ist ein Wachstum zwischen März und Juni dieses Jahres von 1,2% zu verzeichnen. Die spanische Wirtschaft soll dem ISTAC zufolge in diesem Jahr um 3,1% wachsen. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 24.10.2017 um 18:01 |
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