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Die Stunde der Besten – Die 32 besten Bodyboarder der Welt messen sich in diesen Tagen beim Gran Canaria Frontón King 2017. Bis zum 28. Oktober gibt es einen neuen Frontón King 2017. In diesem Jahr sind mit Ian Campell, Jared Houston, dem Basken Alex Uranga und dem aus Teneriffa stammenden Diego Cabrera auch die ersten vier der Weltrangliste der APB dabei. Sie sind die Favoriten auf den Titel in diesem Jahr. Allerdings ist die Welle im Norden Gran Canarias groß, unberechenbar und formt sich zu einer Tube. Bereits in den vergangenen Jahren hatten auch immer wieder lokale Bodyboarder in den Finalrunden die Möglichkeit zu punkten, weil sie mit El Frontón einfach besser vertraut sind. Das Event kann täglich live über die Internetseite frontonking.com verfolgt werden. In diesen Tagen sind die Bedingungen besonders gut: El Frontón ist hoch und bietet eine Bilderbuchröhre. Wie in den vergangenen Jahren auch nimmt am Frontón King wieder ein alter Bekannter teil: Der Hawaiianer Mike Stewart gilt als Pionier des Big-Wave Tow-In Surfings und hat sich als Bodyboarder einen Namen gemacht. Mit seinen 54 Jahren surft er außerhalb der Konkurrenz und nutzt den Wettbewerb auch um Teilnehmer von den Vorteilen seiner Bodyboards zu überzeugen. Mike Stewart ist bisher der einzige Bodyboarder der mit dem Titel „Best Waverider of any kind“ ausgezeichnet worden ist. Ein Titel den ansonsten nur stehende Surfer erhalten haben.

Markenfälscher auch auf Lanzarote – 200 gefälschte Handtaschen hat die Polizei in einem Ladenlokal in Arrecife auf Lanzarote beschlagnahmt. Außerdem rund 1.000 falsche Logoschilder von Gucci, Versace und anderen Designermarken. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Ware beläuft sich auf rund 700.000 Euro. Bereits am Dienstag hatte die Polizei auf Gran Canaria zugeschlagen und insgesamt 17 Personen in einer groß angelegten Aktion verhaftet. Bei der Razzia in drei Ladenlokalen sind neben Handtaschen, Mützen, Trikots und Uhren auch die Maschinen sichergestellt worden mit denen die Produkte mit den gefälschten Logos versehen werden sollten. In Arrecife auf Lanzarote ist gestern ein Mann verhaftet worden. Auch in diesem Fall hatte die Polizei über Wochen hinweg ermittelt und das Ladenlokal überwacht. Vor allem auf den Märkten in den Tourismuszentren werden immer wieder gefälschte Designerprodukte wie Handtaschen, Sonnenbrillen, Uhren und Fußballtrikots angeboten. Die Rechtslage beim Kauf von Plagiaten ist dehnbar. Die Käufer von gefälschten Produkten müssen dem Gesetz zufolge selbst einschätzen ob es sich bei den günstigen Preisen um Plagiate handeln könnte.

Canal Gestion - Kündigungen aus Kostengründen – Es wird vorerst beim Wasserversorger auf Lanzarote nicht mehr gestreikt. Nachdem gestern Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückgeholt werden mussten um den Mindestservice zu gewährleisten, ist die Gewerkschaft überzeugt, keine weiteren Streiks mehr zu benötigen um ihre Forderung durchzusetzen. 69 Mitarbeitern will Canal Gestion in den kommenden Wochen kündigen. Mit dem Vorfall gestern ist aber die Notwendigkeit der Mitarbeiterzahl so deutlich geworden, dass es sich bei den Kündigungen nur um die Vermeidung von unbefristeten Arbeitsverhältnissen handeln kann. Dabei ist das Unternehmen von beiden Seiten unter Druck: Den Zuschlag der Inselregierung hat Canal Gestion mit entsprechenden Serviceauflagen erhalten, die Preise werden diktiert, der Service kann nur mit einer entsprechenden Mitarbeiterzahl erfüllt werden. Bereits der letzte Wasserversorger, der vor Canal Gestion auf Lanzarote tätig war, hatte nach Ablauf der Konzession einen Schuldenberg von mehreren Millionen Euro angehäuft. Es ist damit zu rechnen, dass Canal Gestion und die Gewerkschaft über die Situation der 69 Mitarbeiter weiterhin in Gesprächen verhandeln, es muss aber auch mit weiteren Streiks gerechnet werden. Diese betreffen dann bis auf die Gemeinde Yaiza alle anderen Gemeinden auf Lanzarote.

Deutscher in Masca ums Leben gekommen – Acht Meter tief ist der 56-jährige beim Wandern in der Masca Schlucht in der Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa gefallen. Gestern gegen 11:30 Uhr hat die Crew eines Rettungshelikopters den bewusstlosen Mann aus der Schlucht geborgen und ihn nach Los Cristianos geflogen. Von dort ist der Urlauber mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Trotz der lebenserhaltenden Maßnahmen die sofort nach der Bergung eingeleitet worden sind hat der Deutsche nicht überlebt.

45% von Armut bedroht – In keiner anderen spanischen Autonomie ist die Gefahr unterhalb der Armutsgrenze zu fallen größer als auf den Kanarischen Inseln. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, der von der europäischen Vereinigung EAPN-ES veröffentlicht worden ist. Pünktlich zum „Tag für den Kampf gegen Armut“ zeigt sich nicht nur auf dem Archipel, sondern in ganz Spanien ein erschütterndes Bild für die Bevölkerung. 13 Millionen Menschen sind in Spanien von Armut und vom Ausschluss aus der Gesellschaft bedroht, das entspricht einem Drittel. Fokussiert auf die Kanarischen Inseln ist das Ergebnis noch schlechter, knapp die Hälfte, 44,6%, verfügen über so wenig Einkommen, das sie entweder bereits unterhalb der Armutsgrenze liegen oder Gefahr laufen unter diese zu fallen. Untern ihnen auch viele Familien mit Kindern. Spanien ist damit noch weit von der europäischen Vereinbarung entfernt, den Bevölkerungsanteil der von Armut bedroht ist bis 2019 auf 1,5 Millionen zu reduzieren. Als von Armut bedroht gelten in Spanien Menschen die im Monat 684 Euro oder weniger zur Verfügung haben, bei Familien mit drei Kindern wird von Armut gesprochen wenn das monatliche Gesamteinkommen bei 1.700 Euro oder weniger liegt. Der Bericht kommt in Spanien aber noch zu einem weiteren Ergebnis: Wegen der lückenhaften Sozialversorgung steigt für Familien mit Kindern die Gefahr von Armut prozentual im Vergleich zu kinderlosen Paaren stark an. Einen Link zum ausführlichen Bericht gibt es auf unserer Webseite.
http://www.eapn.es/estadodepobreza/ARCHIVO/documentos/Informe_AROPE_2017.pdf


Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
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Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 19.10.2017 um 16:43

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