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Zenit im Tourismus erreicht – Im Juli haben mehr als 1,4 Millionen Touristen ihren Urlaub auf den Kanarischen Inseln verbracht. Genau genommen waren es 1.405.936 – So viele wie noch nie in einem Monat. In diversen Gemeinden der Inseln lag die Auslastung der Hotels über dreißig Tage hinweg bei über 90%, in San Bartolome de Tirajana sogar bei 93%, in Tías auf Lanzarote bei 92%. Sowohl der Präsident der Hotelvereinigung FEHT in Las Palmas auf Gran Canaria als auch der Tourismusminister Gran Canarias sehen keinerlei Möglichkeiten mehr die Zahl der Touristen in Zukunft zu steigern, ohne neue Hotels zu bauen. Beide Vertreter aus Wirtschaft und Politik wissen das die Kurve im Tourismus auch irgendwann wieder nach unten zeigen könnte. Selbst wenn die politische Lage in Tunesien und Ägypten sich wieder entspannt, die Kanarischen Inseln sind Europweit zum Topziel konvertiert. Sowohl in den Winter- als auch in den Sommermonaten ist die Nachfrage deutlich angestiegen. In den kommenden Monaten ist mit steigenden Preisen zu rechnen sowohl bei Flügen als auch bei Hotelübernachtungen. Steuerfreie Motorräder – In Las Palmas könnten Motorräder bis 500 cc in Zukunft steuerfrei auf den Straßen fahren. Diese Idee hat das Rathaus der Inselhauptstadt von Gran Canaria zum Europäischen Mobilitätstag präsentiert und begründet diesen Vorstoß mit einem aktuellen Zahlenvergleich. Während in Las Palmas auf sieben PKWs nur ein Motorrad kommt, fährt in Barcelona jeder vierte Führerscheinbesitzer ein motorisiertes Zweirad. Vor allem weil viele Pendler rund um die Inselhauptstadt auf dem Weg zur Arbeit alleine im Auto sitzen und Motorräder im Vergleich zu PKWs deutlich weniger Schadstoffe ausstoßen, soll es eine begünstigte Steuerklasse bis 500cc geben. Auch weil Hybridautos und gasbetriebene Motoren bei PKWs einen Steuervorteil von bis zu 75% nutzen, Motorräder aber bisher von Steuervorteilen ausgeschlossen sind. Eine weitere Statistik ist für das Rathaus von Las Palmas interessant: Laut der spanischen Motorradvereinigung ANESDOR benötigen Motorräder im Straßenverkehr nur ein Drittel des Raumes den Autos beanspruchen, die Fahrzeit reduziert sich auf bis zu 55% und der Schadstoffausstoß ist deutlich geringer. Tankstellenlizenz illegal vergeben – Der ehemalige Bauminister Lanzarotes ist vor das Landgericht in Arrecife geladen worden. Carlos Espino steht im Verdacht die Lizenz zum Bau der Tankstelle zwischen Macher und Uga vergeben zu haben, obwohl das Grundstück zum Zeitpunkt des Lizenzantrages als Rural gekennzeichnet war, also nur für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen. Es geht um die beiden Tankstellen auf der LZ-2 zwischen Lanzarote a Caballo und dem Kreisverkehr „Redonda de Los Camellos“ vor der Ortschaft Uga. Auch die ehemaligen Regierungsmitglieder Manuela Armas, Juan Carlos Becerra, Juan Felix Eugenio und Ramon Bermudez sind für ihre Aussagen vor Gericht geladen worden. Zeitungsberichten zu Folge gab es bereits vor der Lizenzvergabe einen Richterspruch der juristisch klar und transparent ein Bauvorhaben auf dem Grundstück, auf dem die beiden Tankstellen von Combustibles Canarios S.A. errichtet worden sind, ablehnt. Zweite Landebahn gefordert – Nachdem am Montag Abend auf dem Flughafen von Fuerteventura eine Maschine von TUI mit defekten Rädern stundenlang die Start und Landebahn versperrt hat, werden die Rufe nach einer zusätzlichen Piste am Flughafen wieder lauter. Ähnlich wie auf allen anderen kanarischen Flughäfen bis auf Gando auf Gran Canaria, verfügt der Flughafen bei Puerto del Rosario nur über eine Start und Landebahn. Nur auf dem Airport Gando auf Gran Canaria gibt es wegen des Luftwaffenstützpunktes zwei Pisten. Die Forderung nach einer zweiten Start und Landebahn ist nicht neu. Auch auf Lanzarote und Teneriffa gibt es sie immer dann, wenn eine Maschine defekt die Piste über Stunden versperrt und Passagiere auf andere Inseln umgeleitet werden müssen. Auf Fuerteventura dauerte der Vorfall am Montag sechs Stunden, acht Passagiermaschinen mussten nach Gran Canaria und Lanzarote umgeleitet werden. Die neue europäische Verordnung für Airports macht es trotz der Forderungen aus der Lokalpolitik unmöglich eine zweite Landebahn zu bauen – auf Lanzarote müsste dafür ein ganzer Vulkan abgetragen, auf Fuerteventura die Küste in Richtung Atlantik erweitert und auf Teneriffa mehrere Schluchten aufgefüllt werden. Eurowings fliegt zwischen München und Fuerteventura – Ab November wird die Lufthansa Tochter dreimal pro Woche München mit Puerto del Rosario verbinden. Immer dienstags, samstags und sonntags wird die Strecke bereits jetzt online für 160 Euro angeboten. Für die Verbindung wird ein Airbus 320 mit 174 Sitzplätzen eingesetzt. Die Flugroute ist für die komplette Wintersaison eingerichtet und soll Anfang 2018 neu verhandelt werden. Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 21.09.2017 um 08:19 |
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