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Schlechte medizinische Versorgung – Das Gesundheitssystem auf den Kanarischen Inseln ist im Vergleich der spanischen Autonomien nicht nur das schlechteste sondern auch seine Finanzierung ist die geringste im Spanienweiten Vergleich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Gesundheitssystem in allen spanischen Autonomien verglichen und Punkte vergeben hat. Die Region Navarra hat für ihr Gesundheitssystem 90 Punkte erhalten, Topwert in Spanien – die Autonomie der Kanarischen Inseln hat 41 Punkte erhalten und fällt damit auf den letzten Platz. Bei der Finanzierung investiert die Regionalregierung des Archipels 40% ihres Haushaltsbudgets in die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Zum Vergleich: die Regionalregierung der Autonomie Murcia investiert in die medizinische Versorgung knapp 70% ihres Haushaltes. Selbst die Region Valencia, die pro Kopf und Einwohner das geringste Haushaltsbudget Spaniens zur Verfügung hat, lässt trotzdem 60% ihrer Gelder in das Gesundheitssystem. Dem Bericht zufolge ist es aber weniger die Investitionssumme die zu so einem schlechten Ergebnis führt. Immerhin fließen im Schnitt pro Patient 1.300 Euro in die medizinische Versorgung – eher ist es die Verteilung der Gelder die die kanarische Autonomie in Sachen Gesundheitsversorgung ans Ende der spanischen Autonomien setzt. Wirtschaftswachstum bei 3,6% - Die kanarische Autonomie zeigt in Sachen Wachstum weiterhin steil nach oben. Ein Bericht des spanischen Statistik Instituts in Madrid prophezeit dem Archipel bis Ende des Jahres ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 3,6% - 0,3% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. In allen Wirtschaftsbereichen verzeichnet das Institut ein Plus, im Baussektor sogar um 4,2%, im Dienstleistungsbereich 3,6% und in der Landwirtschaft um 0,7%. Im Vergleich der Quartale 2017 ist ein Wachstum zwischen März und Juni dieses Jahres von 1,2% zu verzeichnen. Die spanische Wirtschaft soll dem ISTAC zufolge in diesem Jahr um 3,1% wachsen. Energie durch Geothermie – Auf einem Archipel mit vulkanischem Ursprung eigentlich logisch und trotzdem gibt es bisher auf keiner Insel der Kanaren ein Kraftwerk, das aus der unter uns brodelnden Energie Strom erzeugt. Dafür aber intensive Untersuchungen. Das Institut Involcan hat auf Gran Canaria 2.020 der insgesamt 3.000 Punkte auf der Insel untersucht um eine stabile Energieversorgung durch Erdwärme zu untersuchen. Juni 2018 soll ein Ergebnis präsentiert werden. 21 Studenten aus acht Ländern führen die Studie für Involcan durch, finanziert von der Inselregierung Gran Canarias. Wieviel Energie unterhalb der Inseln schlummert, ist im Timanfaya Nationalpark täglich zu beobachten: Im Restaurant des Besucherzentrums gibt es einen riesigen Grill, der nur durch die heiße Luft aus der Tiefe einer Vulkanröhre betrieben wird. Mehr Flüge ab Oktober – Easyjet und Ryanair verbinden ab der Wintersaison den Flughafen Guacimeta auf Lanzarote mit noch mehr europäischen Flugzielen. Davon profitieren vor allem Urlauber aus Deutschland und Frankreich. Zusätzlich nimmt die katalanische Fluggesellschaft Volotea Lanzarote in ihr Flugprogramm ab Oktober mit auf. Damit verfügt Guacimeta über mehr als 80 europäische Flugziele die wöchentlich mehrfach angeflogen werden. Zum Vergleich: der Flughafen Gando auf Gran Canaria bietet pro Woche 117 Flugziele in Spanien und dem europäischen Ausland an. Besucherzahl auf Lobos soll reduziert werden – In diesem Sommer haben im Schnitt 2.000 Personen pro Tag die kleine, unter Naturschutz stehende Insel Lobos zwischen Lanzarote und Fuerteventura besucht. 10-Mal mehr als es der Nutzungsplan des Naturschutzreservats vorsieht. Es gibt aktuell weder eine Kontrolle noch eine Regulierung der Gemeinde Corralejo auf Fuerteventura, zu der die kleine Insel Lobos gehört. Außerdem hat die Regierungspartei Coalicion Canaria eine Studie in Auftrag gegeben, die zu dem Ergebnis führen soll, in Zukunft 700 statt 200 Personen pro Tag im Naturschutzreservat zu empfehlen. Die Oppositionspartei Podemos hat bei der Inselregierung einen entsprechenden Antrag eingereicht um in Zukunft zusätzlich zu den limitierten Genehmigungen für Ausflugsboote, jede einzelne Person zu registrieren, die Lobos besuchen möchte. Ähnlich wie am Gipfel des Teides auf Teneriffa, soll in Zukunft bei der Gemeinde ein Antrag pro Person eingereicht und genehmigt werden, der beim Besuch von Lobos kontrolliert wird. Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 15.09.2017 um 19:21 |
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