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Lokalnachrichten - MIX RADIO
Spanier am spendabelsten – Es ist weniger das Trinkgeld, für das spanische Urlauber bekannt sind. Vielmehr ist es der durchschnittliche Tagesumsatz mit dem sich die Spanier im Europaweiten Ländervergleich auf den Kanarischen Inseln nach Jahren wieder auf den ersten Platz katapultiert haben. Knapp 50 Euro pro Tag haben spanische Touristen auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten dieses Jahres ausgegeben. 15 Euro mehr als der Durchschnittstourist und rund 20 Euro mehr als zum Beispiel deutsche Urlauber. Bei der aktuellen Zahlenerhebung liegen die Deutschen sowieso an letzter Stelle. Keine andere Urlaubsnation hat in den ersten vier Monaten auf dem Archipel so wenig Geld pro Tag ausgegeben wie Deutschland. Aber die Briten waren mit rund drei Euro mehr pro Tag auch nicht viel spendabler. Rechnet man die Buchungskosten im Heimatland zusammen mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet sind es Touristen aus den skandinavischen Ländern die von Januar bis April mit 110 Euro pro Tag für den größten Umsatz pro Person gesorgt haben. Zusätzlicher Campingplatz auf Lanzarote – Die Gruppe Somos hat in der Gemeinde Teguise ein entsprechendes Projekt präsentiert. Im Naturschutzgebiet am Strand von Famara soll eine Alternative zum Campingplatz Papagayo errichtet werden, auf dem auch Campingzelte erlaubt sein sollen. Damit reagiert die Gruppe auf eine Initiative aus der Bevölkerung, die sich im Vergleich zu den Besitzern von Campingmobilen benachteiligt sieht. Diese dürfen bereits seit Jahren am Famara Strand auch über Nacht verweilen. Das Aufstellen von Zelten allerdings ist untersagt. Geplant sind neben einem Zeltplatz auch entsprechende sanitäre Anlagen. Bisher ist das Projekt nur präsentiert worden. Ob es überhaupt eine Lösung für Zelte im Naturschutzgebiet von Famara geben wird steht noch nicht fest. Natürliche Schwimmbecken in Arrecife – Zwischen der Avenida Maritima und dem Castillo de San Gabriel will das Rathaus von Arrecife ein Meeresschwimmbecken errichten. Die Badezone soll sich zwischen den beiden Brücken befinden, die von der Avenida aus zur Burg führen. Geplant ist am Uferbereich vor der Tasca La Raspa Zugänge zu errichten und die ersten Meter mit Sand aufzuschütten. Das Projekt wird technisch überprüft und soll 350.000 Euro kosten. Artikel 36 oder Polizeibeamte ohne Freiheiten – Keine Tätowierungen, kein Bart länger als zwei Zentimeter, keine gefärbten Haare. Das sind nur einige wenige Auszüge aus dem Paragrafen 36 für die Beamten der Policia Local. Auch übermäßiger Alkoholkonsum außerhalb des Dienstes ist nur dreimal im Jahr erlaubt, außerdem der Aufenthalt in Bars und Caffeterias während der Dienstzeit untersagt und die Uniform ist auch außerhalb der Dienstzeit bei Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Jubiläen zu tragen. Was sich liest wie eine militärische Dienstanweisung aus dem 18. Jahrhundert, ist der Artikel 36 der Policia Local auf den Kanarischen Inseln. Es gibt bereits ausreichend Karikaturen in den Tageszeitungen dazu. Aber auch die Gewerkschaften laufen Sturm: sie haben angekündigt bis vor den europäischen Gerichtshof zu ziehen um gegen den Artikel vorzugehen. Sie sehen eine extreme Militarisierung in der Arbeitsbeschreibung. El Hierro bei der Deutschen Welle – In der Rubrik Global 3000 wird das Ökoprojekt von El Hierro vorgestellt. 85 Millionen Euro hat die 100% Umstellung auf regenerative Energiequellen gekostet. Rund die Hälfte der Gelder hat die EU durch Subventionen zur Verfügung gestellt. Der Windpark erzeugt mehr Strom als für die Insel mit 7.000 Einwohnern notwendig. Der überschüssige Strom wird dazu genutzt, um Meerwasser in einen höher gelegenen und versiegelten Vulkankrater zu pumpen. Das Speicherbecken dient als Depot für windarme Tage. Dann fließt das Wasser wieder zurück ins Tal und treibt Turbinen an, um das Stromdefizit auszugleichen. 100% grüner Strom war das Ziel, die Realität sieht anders aus. Nur 40% des Energiebedarfs der Insel konnte die Anlage im letzten Jahr produzieren. Die Ursache dafür liegt in der Größe des unteren Wasserbeckens. Dieses konnte aufgrund der Erdbebengefahr nicht so groß gebaut werden wie ursprünglich geplant. Mehr dazu im Video das wir auf unserer Website veröffentlicht haben. Quelle: Mix Radio |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 20.07.2017 um 12:53 |
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