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Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln
InfoLokalnachrichten - Mix Radio 20.04.2017

Zwei tote Delfine – In der Gemeinde Tuineje auf Fuerteventura hat die Küstenwache zwei tote Delphinus Delphis geborgen. Eines der beiden toten Säugetiere ist bei Playa BajoNegro im Wasser treibend entdeckt worden. Ein weiteres Exemplar ist bei Morro de la Lapa geborgen worden. Beide Kadaver sind in die Biologische Station in La Oliva gebracht worden. Dort soll die Todesursache untersucht werden. Bei den toten Meeressäugern handelt es sich um den Delphinus Delphis, den gemeinen Deflin. Es ist die Delfinart die rund um den Archipel am häufigsten vorkommt.

Hunde gerettet – Beamte der Tierschutzbehörde haben gestern fünf PodencosCanarios auf einer Finca in Tías auf Lanzarote gerettet. Ein sechster Jagdhund war gesundheitlich in einem so schlechten Zustand, das er bereits gestern verendet ist. Die Tierärzte haben gestern vergeblich versucht den Windhund zu retten. Einem Bericht der Tierschutzbehörde SEPRONA zufolge ist in dem Käfig auch ein zum Teil bereits verwester Podenco gefunden worden. Die noch lebenden Tiere sind dem Bericht zufolge über Wochen nicht mit ausreichend Futter versorgt worden und waren völlig abgemagert. Gegen den Besitzer der Finca und Halter der Tiere wird polizeilich ermittelt.

Gourmet Messe – 600 Köche treffen sich in den kommenden drei Tagen zur „GRAN CANARIA ME GUSTA“. Organisiert durch die Messeagentur Infecar in der Institución Ferial de Canarias in Las Palmas auf Gran Canaria. Auf der Messe wird den Besuchern die kanarische Küche präsentiert. In Zusammenarbeit mit den lokalen Produzenten wird der Weg kanarischer Produkte von der Ernte bis auf den Teller transparent gemacht. Rund 600 kanarische Köche und Restaurants nehmen an der Veranstaltung teil, die morgen beginnt und bis zum 23. April geht. Die Messe kann immer von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr in den kommenden Tagen besucht werden. Der Gastrobereich ist in den kommenden Tagen bis 23.00 Uhr geöffnet.

Flüchtlingskinder gerettet – Die Salvama Mekalinan hat gestern den Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria erreicht. An Bord des Rettungsschiffes waren 11 minderjährige Flüchtlinge die ohne Begleitung ihrer Eltern in einer Patera vom afrikanischen Kontinent in See gestochen sind mit Ziel Kanarische Inseln. Ein Ausklärungsflugzeug der Küstenwache hatte das Holzboot 200 Seemeilen südlich von Gran Canaria entdeckt. Ein Rettungshelikopter hatte bereits in der Nacht einen minderjährigen Flüchtling an Bord geholt und ins Krankenhaus nach Gran Canaria geflogen. Er schwebte aufgrund seiner Dehydrierung in Lebensgefahr. Insgesamt befanden sich in der Patera 28 Flüchtlinge, elf Kinder, eine Frau und 16 Männer. Ersten Informationen der Polizei zufolge stammen alle Flüchtlinge aus Nordafrika. Seit Anfang April haben bereits drei Flüchtlingsboote die Kanarischen Inseln erreicht. Ein Boot kam am 2. April mit 62 Flüchtlingen auf Gran Canaria an, ein zweites ist drei Tage später mit insgesamt 11 Flüchtlingen an Bord vor der Küste aufgebracht worden.

Gefährliche Wanderwege – Die Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa schlägt Alarm und fordert Unterstützung von der Inselregierung. Grund sind verschiedene Videos die kürzlich auf dem Videokanal Youtube aufgetaucht sind. Zu sehen sind Wandergruppen die sich auf den Wasserleitungen entlang der Steilwand bewegen. Die Aufnahmen sind spektakulär und bieten außergewöhnliche Panoramen der Küste Teneriffas. Dafür bewegen sich die Wanderer in absoluter Lebensgefahr. Die Wasserkanäle die das Leitungswasser in die Gemeinde bringen sind rund 30 cm bis 50 cm breit, nicht abgesichert und zum Teil in einem baufälligen Zustand. Präventiv will die Gemeinde Buanavista gegen diese Art der Adrenalinsuche vorgehen um Schlimmeres zu verhindern. Vor allem sorgen sich die Gemeindevertreter über die weitreichenden Folgen der veröffentlichten Videos. Diese würden ein Publikum anziehen, dass sich auf den nicht freigegebenen Wanderwegen in Lebensgefahr begibt. Zum Teil fällt die Felswand an diesen Stellen 300 Meter steil ab. Buenavista del Norte fordert die Eingänge zu überwachen und Geldstrafen zu verhängen.

Run auf Tellur – Jetzt ist es nicht mehr die Suche nach Erdöl auf dem Meeresgrund, aktuell beanspruchen acht Länder das Halbmetall Tellur. Ungefähr so selten wie Gold und für die Produktion von Fotodioden und Solarzellen verwendet belegt Tellur Platz 52 im Periodensystem. Jetzt hat das britische Institut für Meeresforschung bekannt gegeben, rund 500 Kilometer südwestlich von den Kanarischen Inseln rund drei Tonnen von Tellur auf dem Meeresgrund gefunden zu haben. Deutschland, Russland, China, Südkorea und Indien haben bereits Ansprüche angemeldet das hochwertige Metall vom Meeresgrund zu fördern. Frankreich wird noch in diesem Monat ein Forschungsschiff an die Fundstelle entsenden. Nach dem Seevölkerrecht kann der sogenannte Festlandsockel bis zu 350 Seemeilen von der Küste aus betragen. Entscheidend dafür ist die Wassertiefe. Das Tellurvorkommen liegt genau zwischen den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln. Bisher ist nicht klar definiert ob die Ressourcen dem spanischen Staat oder der Inselrepublik Kap Verde gehören und abgebaut werden dürfen. Auch könnte diese Zone vom internationalen Seegerichtshof mit Sitz in Hamburg zum „gemeinsamen Erbe der Menschheit deklariert werden. Dann könnten auch andere Staaten das hochwertige Metall Tellur an dieser Stelle vom Meeresgrund fördern.
Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 20.04.2017 um 12:33

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