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Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln
InfoLokalnachrichten - Mix Radio 30.03.2017

Lanzarote – Erster E-Bus in Arrecife – Noch bis zum 5. April verkehrt in der Inselhauptstadt von Arrecife auf Lanzarote ein Kleinbus angetrieben durch einen Elektromotor. Das Unternehmen Wolta hat dem Nahverkehrsunternehmen Lanzarote Bus das E-Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Das Modell mit insgesamt 33 Sitz- und Stehplätzen hat eine Reichweite von 160 Kilometer und hat eine Betriebszeit von 14 Stunden bevor es wieder an die Steckdose muss. Die Investitionskosten liegen bei 250.000 Euro. Das Cabildo von Lanzarote will in den kommenden Jahren die Brennstoff getrieben Busse auf der Insel durch elektrogetriebene Modelle ersetzten. Das Unternehmen Wolta ist ein Zussamenschluß aus car-bus.net und dem italienischen Hersteller Rampini, der das Chassis des E-Busses baut. Obwohl die Anschaffungskosten vergleichsweise hoch sind, im Gegensatz zu Brennstoff getrieben Bussen, fallen bei E-Bussen rund 40% weniger Wartungskosten an. Das Nahverkehrsunternehmen Lanzarote-Bus verhandelt gemeinsam mit Wollte und dem Cabildo über das Projekt, die E-Busse sollen aufgrund ihrer begrenzten Autonomie im Bereich um die Inselhauptstadt eingesetzt werden.

Gran Canaria – 17 Kilometer Fahrradweg – Zwischen Telde und Las Palmas auf Gran Canaria plant die Inselregierung den längsten Fahrradweg der Insel. Von der Tritón Skulptur in Las Palmas bis zum Barranco de los Cernícalos in Telde. Das Geld dafür soll aus dem staatlichen Fond für Infrastrukturmaßnahmen kommen, der seit 2012 auf Eis gelegen hat und jetzt verfügbar ist. Sieben Millionen Euro sind für die autofreie Asphaltstrecke am Meer entlang geplant. Die Baumaßnahme ist in drei Teilstücken geplant. Das erste, rund 5,8 Millionen Euro teuer, soll vom Stadtzentrum bis zum Centro Comercial Las Terraza führen. Die beiden anderen Teilstücke werden erst 2019 und 2020 gebaut und verbinden dann das Centro Comercial Las Terrazas mit Jinamar und Telde. Für das Projekt fehlt lediglich noch die Genehmigung der Hafenbehörde, weil der Fahrradweg auch an dem gerade im Bau befindlichen Aquarium Poema del Mar vorbeiführt.

Teneriffa – Touristen ums Leben gekommen – Bei Santiago del Teide hat der Atlantik gestern Nachmittag zwei Menschenleben gefordert. Ein 35-jähriger Mann und eine 60 Jahre alte Frau waren in den Naturschwimmbecken Baden, als eine mehrere Meter hohe Wellen über die natürliche Felsbegrenzung in das Becken gebrochen ist und insgesamt vier Personen mitgerissen hat. Ein Mann konnte aus eigener Kraft bei meterhohen Wellen leicht verletzt das rettende Ufer wieder erreichen. Für den 35-jährigen Mann und die 60 Jahre alte Frau kam jede Hilfe zu spät. Die Küstenwache sucht seit dem Unfall nach einer vierten Person, vor allem mit Helikoptern aus der Luft. Bisher jedoch ohne Erfolg. Die natürlichen Schwimmbecken an der Küsten bei Puerto Santiago bieten zwei Ebenen. Eine fast auf dem Niveau des Wasserspiegels des Atlantiks, eine zweite Ebene liegt rund 2 Meter höher. Die Unfallopfer befanden sich zum Zeitpunkt, als sie von der großen Welle mitgerissen worden sind, im oberen Teil der Naturschwimmbecken.

Hotelpreise steigen weiter – Auch im März haben Hotels auf den Kanarischen Inseln ihre Übernachtungspreise weiter angehoben. Um 10% im Vergleich zum März 2016. Damit liegt der durchschnittliche Preis pro Hotel und Übernachtung bei 151 Euro. Während die Übernachtungspreise auf dem spanischen Festland im Vergleich dazu nur um 2% angezogen haben, ist der deutliche Preisanstieg auf dem Archipel vor allem dem Klima geschuldet. Während in weiten Teilen des spanischen Festlands noch Wintertemperaturen herrschen, ist Sonnenbaden am Strand auf dem Archipel bereits möglich. Auch hier bestimmt die Nachfrage das Angebot. Vergleicht man alle spanischen Autonomien in Sachen Hotelpreise miteinander, führen die Kanarischen Inseln die Liste an, gefolgt von Katalonien und den Balearen. Am günstigsten sind im Moment Hotels in Galizien, Asturias und Kantabrien. Dort kostet eine Hotelübernachtung im Schnitt 62 Euro.

Sieben Inseln im All – Die NASA sucht für die kürzlich neu entdeckte Welt Namen für die sieben neuen Planten im Trappist-1 System. Unter Hashtack #7NamesFor7Planets sollen die Follower Vorschläge unterbreiten. Gut im Rennen liegt dabei der Vorschlag die sieben neu entdeckten Planeten nach den sieben Kanarischen Inseln zu nennen. Bisher ist das erdähnliche Planentensystem auf denen es Wasser und damit außerirdisches Leben geben könnte nur mit den Titeln Trappist-1b bis 1h bezeichnet. Das Trappist Planetensystem ist rund 40 Lichtjahre von der Erde entfernt. Drei der sieben Planeten sollen mit Wasser bedeckt und bewohnbar sein. Entdeckt worden ist das Trappist-System mit einem Teleskop des Europäischen Observatoriums in Chile.
https://www.jpl.nasa.gov/spaceimages/details.php?id=PIA21423
Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 30.03.2017 um 12:14

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