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Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln
InfoLokalnachrichten - Mix Radio 29.03.2017

Kanarische Inseln – 22,1 Schüler pro Klasse – Die unabhängige spanische Stiftung AECL, zuständig für Bildung und Schulwesen, hat in einer aktuellen Statistik die Klassenstärke an spanischen Schulen untersucht. Ein Ergebnis ist, das in der kanarischen Autonomie die Zahl der Schüler pro Klasse so hoch ist wie fast in keiner anderen spanischen Region. Mit 22,1 Schülern pro Klasse liegt der Archipel auf Platz drei hinter Katalonien und den Balearen.
Unter den Lehrkräften sind rund zwei Drittel der Meinung das Klassenstärke und Unterrichtsstunden in Kombination nicht ausreichen um den vorgeschrieben Lehrplan ausreichend umzusetzen. Vor allem in den Fächern wie Spanisch und Englisch sei die hohe Zahl an Schülern pro Klasse kontraproduktiv. Ein Ergebnis der hohen Klassenstärke hat sich in den vergangenen Jahren bereits in vielen Familien mit Kindern gezeigt: Der Aufwand bei den Hausaufgaben hat beträchtlich zugenommen. In Spanien sitzen bereits Schüler der Grundschulen pro Woche bereits bis zu 10 Stunden an den Nachmittagen zu Hause an den Schreibtischen. Zum Leidwesen von Eltern und dem damit verbundenen Familienleben. Verschiedene Elternvereinigungen hatten im letzten Jahr bereits diese Entwicklung versucht zu boykottieren und zu Streiks aufgerufen.

Kanarischen Inseln – Drei Reisen pro Jahr – 5,7 Millionen Reisebuchungen haben Canarios im letzten Jahr getätigt. Das belegt eine aktuelle Zahlenerhebung des kanarischen Statistikamtes. Im Gegensatz zu 2015 entspricht das aktuelle Ergebnis einer Steigerung von 3,1%. Topziel für die einheimische Bevölkerung sind weiterhin die Kanarischen Inseln selbst. Aber auch die Spanier vom Festland verreisen am liebsten im eigenen Land. Vergleicht man die Ergebnisse in ganz Spanien mit den Reisezielen, reisen Spanier am liebsten nach Andalusien um Urlaub zu machen, gefolgt von Katalonien und Castilla La Mancha. Die Reisen von Festlandspaniern auf die Kanarischen Inseln bewegten sich im letzten Jahr um 3%. Am reisefreudigsten zeigten sich im letzten Jahr die Einwohner in der Region Castilla y Leon. Pro 1.000 Einwohner sind dort 1.600 Urlaubsreisen gebucht worden.

Kanarische Inseln – Mehr Arbeitsverträge für ältere Arbeitnehmer – Die kanarische Autonomie war im letzten in Spanien die Region mit den meisten neuen Arbeitsverträgen für Arbeitnehmer über 45 Jahren. Das zeigt ein aktueller Bericht der Zeitarbeitsfirma Randstad. 13.500 unbefristete Arbeitsverträge sind im letzten Jahr für diese Altersgruppe ausgestellt worden. So viel wie noch seit Beginn der Zahlenerhebung und 70% mehr als noch vor 10 Jahren. Auch auf dem spanischen Festland sind die Ergebnisse auf dem Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer durchweg positiv. Insgesamt sind im letzten Jahr laut dem Bericht von Randstad 280.000 unbefristete Arbeitsverträge für Arbeitnehmer über 45 Jahren ausgestellt worden. Im Vergleich zu 2015 entspricht das einem Anstieg von 10%. Vor allem die Wirtschaftsbereiche Service, Dienstleistungen, Baugewerbe und Industrie profitieren von den aktuellen Ergebnissen.

Fuerteventura – Tourist fällt 20 Meter in die Tiefe – Bei Betancuria auf Fuerteventura ist gestern ein 70-jähriger lebend gerettet worden, nachdem er rund 20 Meter tief bei Barranco del Buen Paso abgestürzt ist. Bisher ist noch nicht bekannt woher der Urlauber stammt, nur soviel: es handelt sich bei dem Unfallopfer um einen Ausländer und er ist bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshelikopter, Beamte der Policia Local und Sanitäter waren an der Bergung beteiligt. Der 70-jährige ist ins Krankenhaus nach Puerto del Rosario geflogen worden. Die Wanderroute zum Atalaya de Buen Paso gilt unter Touristen als äußerst beliebt und führt vom Parkplatz bei Vega de Rio Palmas am Bachbett entlang zum Stausee und von dort über die Ermita de la Pena zum Atalaya de Buen Paso. Die Wanderung ist ungefährlich, führt aber an einigen Stellen auf einer bis zu 30 Meter hohen Steilwand entlang. Es ist davon auszugehen, dass das Opfer sich zu nah an den Abgrund gewagt hat und abgerutscht ist. Über den aktuellen Gesundheitszustand des 70-jährigen Touristen ist noch nichts Näheres bekannt.

Gran Canaria – Falsche Polizeibeamte überfallen Drogenhändler – Der Fall wird aktuell vor Gericht in Las Palmas verhandelt. Sechs Männer aus Spanien und Marokko sind zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Gruppe hatte im letzten Jahr, als Guardia Civil Beamte verkleidet, mehrfach auf Gran Canaria und Fuerteventura afrikanischen Drogenhändlern an den Küsten aufgelauert und ihnen ihre illegale, zum Teil tonnenschwere, Ladung abgenommen. Unklar ist bisher was mit den Drogen danach passiert ist. Alle sechs Angeklagten haben sich zu den Anschuldigungen nicht geäußert. Das Gericht in Las Palmas hat zwie der sechs Männer zu sechs Jahren Haft verurteilt und sie als äußerst gefährlich eingestuft. Insgesamt soll die Gruppe Drogen im Wert von mehreren Millionen Euro erbeutet haben.

Lanzarote – Einkaufszentrum Arrecife Neueröffnung – Monatelang hat das Centro Comecial Arrecife in der Inselhauptstadt von Lanzarote weites gehend leer gestanden. Jetzt will das spanische Unternehmen Mercasa der Mol zu neuem Leben verhelfen. Mercasa ist spezialisiert auf Einkaufszentren. Spanienweit betreibt Mercasa bereits 23 Centro Comerciales, auf den Kanarischen Inseln aktuell zwei. Mit Mercatenerife und Mercalaspalmas in den Inselhaupstädten von Gran Canaria und Teneriffa soll ein drittes kanarisches Einkaufzentrum in Arrecife dazu kommen. Eine neue Ludotec für Kinder ist bereits im Centro Comercial Arrecife geöffnet, außerdem ist die Cafeteria im Außenbereich, die über Jahre leer stand, wieder in Betrieb. 11 Millionen Euro investiert Mercasa in diesem Jahr. Bis Ende des Jahres sollen alle leer stehenden Boutiquen wieder geöffnet sein. Für die große Verkaufsfläche, in der der Spar Supermarkt betrieben worden ist, gibt es bisher noch keinen neuen Mieter.
Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 29.03.2017 um 11:29

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