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Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln
InfoLokalnachrichten - MIX RADIO 21.03.2017

La Palma – Deutscher gerettet – Die Crew eines Rettungshelikopters war gestern bei El Paso auf La Palma im Einsatz und hat einen 32-jährigen Deutschen bei Cascada de Colores geborgen. Der Mann war beim Wandern abgerutscht und mehrere Meter tief gestürzt. Mit einer schweren Beinverletzung konnte der deutsche Urlauber den Weg nicht mehr fortsetzen. Seine Begleiter haben per Handy den Notruf verständigt. Nur mit Hilfe eines Rettungshubschraubers konnte der Mann aus schwer zugänglichem Gelände geborgen werden und ins Krankenhaus nach Santa Cruz auf La Palma geflogen werden. Der 32-jährige wird stationär behandelt und hat sich bei dem Unfall ein Bein gebrochen.

Kanarische Inseln - Thunfisch Saison eröffnet – Seit zwei Tagen darf rund um den Archipel wieder nach rotem Thunfisch gefischt werden. Die Fangquote liegt in diesem Jahr bei 180 Tonnen. Kanarische Fischer gehen aber trotz der alljährlichen Saison seit Jahren nicht mehr speziell auf Roten Thunfisch fang. Zu gering waren die Erfolge in den letzten Jahren, Roter Thunfisch ist weiterhin, trotz des Fangverbotes außerhalb der Saison, eine Seltenheit. Rund 30.000€ bis 40.000€ kostet ein Fischfangunternehmen die Aussendung eines Bootes. Hauptsächlich wegen der hohen Betriebskosten konzentrieren sich die kanarischen Fischer, auch in der Thunfisch Saison, auf Bonito und Barrilote. Auch diese beiden Fiscshe gehören zur Thunfischfamilie, sind aber von der geschützten Fangquote und Saison ausgenommen. Sechs Thunfischer sind gestern aus dem Hafen von Arrecife auf Lanzarote ausgelaufen und haben bereits heute 150 Tonnen Bonito gefangen. Rote Thunfischschwärme konnten sie noch nicht ausmachen. Roter Thunfisch gilt vor allem in Japan als Delikatesse und wird dort in der Regel zu Sushi verabeitet. 85% dieser Thunfischart ist im letzten Jahr nach Japan exportiert worden.

Fuerteventura – Notstand in Tuineje – Die Gemeinde Tuineje auf Fuerteventura hat nach Sturm und Gewitter am Sonntag den Notfallplan aktiviert. Starke Regenschauer haben Teile der Gemeinde verwüstet. Steine und Schlamm sind von den Wassermaßen aus den Bergen in die Straßen gedrückt worden und verstopfen die Kanalisation. Wohnhäuser, Appartements und Hotelzimmer sind überschwemmt. In Giniginámar und Tarajalejo sind 70 Liter Niederschlag pro Quadramtmeter gemessen worden. Auch die Grundschule in Tarajalejo bleibt weiterhin wegen der Wasserschäden geschlossen. Bereits gestern waren Polizei, Feuerwehr und alle privaten Bauunternehmen in der Gemeinde mit schwerem Gerät im Einsatz um die Schäden zu beseitigen. Im Rathaus wird bereits über einen Fonds gesprochen, der Betroffene finanziell unterstützen soll.

Gran Canaria 105 km/h zu schnell – Auf der Südautobahn auf Gran Canaria hat die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle einen Motorradfahrer ermittelt, der die vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit um 105 km/h übertreten hat. Mit maximal 100 km pro Stunde darf auf diesem Streckenabschnitt gefahren werden. Der 30-jährige Mann hatte 205 km/h auf dem Tacho. Mit seinem Motorrad hat der Mann aus Telde auf Gran Canaria die Polizisten völlig überrascht, sie konnten zum Zeitpunkt des Vorfalls den Motorradfahrer nicht stoppen oder verfolgen. Erst einen Tag später ist der Mann anhand des Nummernschildes ermittelt worden. Geschwindigkeitsübertretungen von mehr als 80 km/h gelten in Spanien als Strafdelikt und können neben Führerscheinentzug auch mit einer Gefängnisstrafe geahndet werden.

Teneriffa – Teleférico ab Mittwoch wieder geöffnet – Nach der Tragödie von letzter Woche, als rund 270 Personen aus den Kabinen und von der Bergstation gerettet werden musste, soll die Seilbahn auf den Teide auf Teneriffa ab morgen wieder fahren. Ein Stromkabel hatte sich am Antriebsmotor an der Talstation gelöst und den Unfall ausgelöst. 75 Personen mussten aus den vollbesetzten Kabinen der Seilbahn aus einer Höhe von 20 Metern abgeseilt werden. 200 Personen an der Bergstation verbrachten die Nacht auf dem Teide bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Techniker vom Seilbahnunternehmen Doppelmayr waren aus Österreich eingeflogen um die Unfallursache zu untersuchen. Auf einer Pressekonferenz gestern Abend ist der Abschlußbericht präsentiert worden. Ein Stromkabel hat sich vom Antrieb gelöst und die Motoren lahm gelegt. Das Sicherheitssystem hat einwandfrei funktioniert. Morgen soll die Seilbahn am Teide wieder planmäßig ihren Betrieb aufnehmen.

Spanien – In Sachen Glück auf Platz 34 – Zum fünften Mal hat die UNO den „World Happiness Report“ veröffentlicht. Spanien landet dabei auf Platz 34. 3.000 Menschen aus 155 Ländern sind für das Ergebnis befragt worden. Die Plätze ein bis drei Teilen sich Norwegen, Dänemark und Island. Die Schweiz liegt auf Platz vier, Österreich auf Platz 13, Deutschland landet auf Platz 16. Spanien hat im Vergleich zum letzten Report of Happiness rund 10 Plätze eingebüßt. Der von der UNO veröffentlichte Bericht kommt zu dem Ergebnis das Brutto Sozial Produkt nicht mit Glücklichsein in erster Linie in Verbindung steht. Vielmehr sind die Faktoren für Glücklich sein Großzügigkeit, Solidarität, Freiheit und Vertrauen in die eigene Regierung die Maßstäbe für eine glückliche Gesellschaft.
Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 21.03.2017 um 13:11

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