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Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln
InfoLokalnachrichten - Mix Radio 16.03.2017

Alptraum am Teide – 75 Touristen sind gestern per Seilwinde aus den beiden Kabinen der Seilbahn die auf den Teide auf Teneriffa führt gerettet worden. Aus bisher noch nicht näher bekannter Ursache, steckten beide Kabinen fest. Eine rund 400 Meter von der Talstation, die andere wenige hundert Meter von der Bergstation. Sie alle mussten einzeln per Seilwinde und Rettungsgurt aus der Bodenklappe der Kabinen abgeseilt werden. Die Rettungsaktion dauerte bis in die Abendstunden. An der Bergstation befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls noch rund 200 Personen. Sie sind in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Ältere und Gehbehinderte haben die Nacht in der Bergstation verbracht, bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Eine zweite Gruppe ist von Rettungskräften in die Berghütte Refugio de Altavista gebracht worden, um die Nacht dort zu verbringen. Die Inselregierung hat gestern Ärzte und Psychologen per Hubschrauber sowohl zur Bergstation, als auch zur Albergue de Altavista geflogen, um Betroffene medizinisch wie psychologisch zu betreuen. Körperlich verletzt worden ist bei dem Unfall niemand, betreut worden sind wegen Panikattacken und Ohnmacht aber mehrere dutzend Betroffene. Die Seilbahn auf den Teide ist bis auf weiteres geschlossen, Ermittler untersuchen die technischen Installationen um die Unfallursache zu klären.

Gelbbußen wegen Müllhalden – Die Europäische Union hat Spanien wegen illegaler Müllhalden zu einer Geldbuße verdonnert und eine neue Frist zu Beseitigung gesetzt. Die meisten der 61 illegalen Müllablageplätze finden sich auf den Kanarischen Inseln. Aber auch die Regionen Andalusien, Castilla-La Mancha, Castilla y Leon, Murcia und Balearen sind aufgefordert zu handeln. Es bestehe laut dem Bericht der EU Kommission Gefahr für Mensch und Natur. Seit 2007 sind Spaniens illegale Müllhalden immer wieder Thema in der Europäischen Union. In den Barrancos auf den Kanarischen Inseln finden sich neben Motoröl und toxischen Farbresten auch defekte Kühlschränke, Gefriertruhen und Waschmaschinen, die von Teilen der Bevölkerung arglos in die Schluchten geworfen worden sind. Für die Entsorgung sind die Gemeinden zuständig. Geld von der Zentralregierung gibt es für die Entsorgung nicht. Diese ist aber für den Bußgeldbetrag an die EU zuständig. Thomas / pixelio.de

Erstes Leuchtturm Hotel – Bei Barlovento auf La Palma entsteht das erste Hotel in einem Leuchtturm auf den Kanarischen Inseln. Der 34 Meter hohe aus Quaderbasalt gemauerte Leuchtturm weißt seit 1867 Kapitänen im Norden von La Palma den Weg. Das deutsche Unternehmen FLOATEL hat die Konzession für den Leuchtturm bei Punta Cumplida im Norden von La Palma für 35 Jahre erhalten und wird aus der Anlage ein kleines Hotel formen, für bis zu acht Personen. Die Anlage soll dabei nur im inneren verändert werden. Die Außenanlage bleibt unverändert, einzig ein Hotelpool darf gebaut werden. Das Leuchtfeuer im Leuchtturm wird weiterhin unverändert betrieben. FLOATEL betreibt bisher drei Lauchtturm Hotels: den Lotsenturm Usedom, den Wasserturm Bad Saarow und den Leuchtturm Dagebüll.

Vermisster Norweger tot – Gestern Abend gegen 18 Uhr haben Suchmannschaften auf Gran Canaria die Leiche des seit Samstag vermissten 70-jährigen gefunden. Wanderer hatten bei Barranco de Balito einen menschlichen Körper entdeckt und die Polizei verständigt. Das letzte Handysignal des Toten hatte zwar den letzten ungefähren Aufenthalt des Toten aufgezeichnet, dieser Bereich ist aber mehrere Quadratkilometer groß. In der Nähe des Wanderweges bei Barranco de Balito ist die Leiche von Björn Frantzen gefunden worden, die Todesursache ist noch nicht geklärt. Die Leiche muss gerichtsmedizinisch in Las Palmas auf Gran Canaria untersucht werden. Björn Frantzen war am Samstagmorgen von Mogan aus alleine zum Wandern aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt. Am Samstagabend meldete ihn seien Frau als vermisst. Bis gestern waren Suchmannschaften mit Hunden im Einsatz um nach Björn Frantzen zu suchen.

Disney Film sucht 350 Helfer und Statisten – Für die Dreharbeiten zum Stars Wars Film auf Fuerteventura werden laut Pressestelle von Disney Films 350 Helfer und Statisten auf Fuerteventura gesucht. Die Inselregierung will zusammen mit dem Arbeitsamt nach geeigneten Personen suchen. Diese sollen dann in einem Casting, durchgeführt von einer Produktionsfirma von Disney Films ausgewählt werden. Außerdem sieht der Vertrag, den Disney Films mit der Inselregierung für die Dreharbeiten bei Jandia geschlossen hat vor, in erster Linie lokale Unternehmen für die Produktion zu beauftragen. Insgesamt soll das Produktionsvolumen für Fuerteventura rund 15 Millionen Euro betragen. Geld das Hotels, Gastronomen und Handwerkern auf der Insel zu Gute kommt, die für Unterbringung, Verpflegung und Bühnen- und Requisiten beschäftigt werden. Disney Films und die Produktionsfirma Maxorata wird mit rund 250 Mitarbeitern auf Fuerteventura im Juni zu den Dreharbeiten erwartet. Die Produktion ist finanziell die bisher größte auf den Kanarischen Inseln.

German Blanco eröffnet Bistro in Arrecife – Mit dem Restaurante La Tegala hat, der zum besten Koch der Kanarischen Inseln ausgezeichnete Unternehmer, ein vorher und nachher der kulinarischen Köstlichkeiten von Lanzarote bereits markiert. Heute eröffnet der Sterne Koch das Bistro Real in Arrecife auf Lanzarote. In der ehemaligen Vinoteca in der Calle Garcia de Hita 8 hat Blanco zusammen mit dem Dekorateur und Innenarchitekten Pablo Blanco und seiner Frau Joana Cedrés das ehemalige Museo de Vino komplett umgestaltet. Das kulinarische Konzept soll vom Frühstück, über Mittagsküche bis hin zu Dinner mit Livemusik sowohl junges und altes Publikum ansprechen. Die Preise bewegen sich zwischen 15 und 20 Euro pro Person und Gericht. Heute findet die Eröffnung mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien statt. Ab morgen ist das Bistro dann den ganzen Tag geöffnet.
Quelle: Mix Radio
Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 16.03.2017 um 13:57

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