| Aktuelle Meldungen - Nachrichten für die Kanarischen Inseln |
| Lokalnachrichten - Mix Radio 27.12.2016
Majoreros sind am gastfreundlichsten – Die Bewohner von Fuerteventura haben eine auf der World Travel Market durchgeführte Umfrage gewonnen. Sie gelten laut dem Ergebnis als die gastfreundlichsten Canarios. Nicht umsonst sind auch die Buchungen von britischen Urlaubern bereits jetzt für die kommende Saison um 25% gestiegen. Im letzten Jahr sind bereits rund 600.000 Briten auf dem Flughafen bei Puerto del Rosario gelandet. Bisher galt Fuerteventura besonders unter deutschen Urlaubern als sehr beliebt. Im kommenden Jahr könnten britische Urlauber die Zahl der deutschen Urlaubsgäste zum ersten Mal übersteigen. Keine Reisekataloge für die Kanaren – Das Blättern in den seit Generationen bekannten farbigen Reisekatalogen gehört der Vergangenheit an. Das haben zumindest Thomas Cook und TUI auf der World Travel Market in London angekündigt. 600 Reiseagenturen in Groß Britannien sollen bis zum Sommer 2017 digitalisiert werden. Fotos der Reisziele auf den Kanarischen Inseln gibt es zwar weiterhin, allerdings nur noch auf dem Bildschirm. Dabei wollen Thomas Cook und TUI aber nicht nur die Druckkosten für die millionenfache Auflage der kanarischen Reiskataloge einsparen, sondern ihr digitales Angebot durch ein virtuelles erweitern. In Zukunft sind dann Videos der Urlaubsziele, digitale Strandbesuche und virtuelle Tauchgänge möglich. Erdbebenüberwachungssystem – Das modernste Überwachungssystem für Erdbewegungen in Europa hat seinen Betrieb auf Teneriffa aufgenommen. An 15 Punkten auf der Insel messen rund um die Uhr vernetzte Seismographen selbst die geringsten Erdbewegungen. Alle ausgestattet mit einem GPS Sender kann das spanische vulkanologische Institut jetzt in Echtzeit alle noch so geringsten Erdbeben auf Teneriffa überwachen. Das System ist zusammen mit Vulkanologen aus Italien konzipiert worden, die ein ähnliches System bereits rund um den Vesuv eingerichtet haben. Das System auf Teneriffa soll aber nicht nur relevante Informationen für die Vulkanologen liefern, sondern auch im Sicherheitsplan der Regierung im Ernstfall ein frühzeitige Evakuierung ermöglichen. Steuererhöhungen – trotz eines Wirtschaftswachstums von prognostizierten 3,2% will die neue spanische Regierung die Steuern auf Gewinne, Tabak und Diesel im kommenden Jahr erhöhen. Das haben Wirtschaftsminister Luis de Guindos und Finanzminister Cristobal Montoro gestern angekündigt. Geschuldet ist dieser Vorstoß aber in erster Linie dem Druck der EU, die seit Monaten einen Budgetplan und Sparmaßnahmen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro fordert. Spanien ist weiterhin mit 4,6% Defizit von der von der EU geforderten drei Prozent Marke weit entfernt. Unternehmergewinne sollen im kommenden Jahr mit 25% statt wie bisher mit 23% besteuert werden. Entlastung winkt vor allem Selbständigen. Sie sollen ab dem kommenden Jahr den Privat PKW sowie Strom und Wasser steuerlich absetzen können. Kein stimmiges Konzept gibt es weiterhin im Rentensystem, dort liegt das Defizit bei aktuell 18 Milliarden Euro. Flatrate für Selbstständige – Den sogenannten Tarifa Plana haben seit Jahresbeginn auf den Kanarischen Inseln rund 50.000 Personen gewählt um entweder ihre Arbeitslosigkeit aufzugeben oder ihren Arbeitsvertrag. Spanienweit haben dieses Beschäftigungsmodell rund 1 Millionen Personen gewählt. Ein Großteil von ihnen ist unter 30 Jahre alt. Mit dem Modell versucht die spanische Regierung die Zahl der Arbeitslosen zu verringern und den Start in die Selbständigkeit zu vereinfachen. In den ersten sechs Monaten der Selbständigkeit sind monatlich 50 Euro fällig. Somit werden die Sozialversicherungskosten am Anfang der Selbständigkeit um 80% reduziert. Das gilt für alle Modelle unabhängig von der angemeldeten Tätigkeit. Danach wird je nach Familienstand entweder die volle Summe völlig oder aber eine Kostenreduzierung von bis zu 50% möglich. Steuersenkung – Die Partido Popular auf den Kanarischen Inseln fordert eine Senkung der Mehrwertsteuer von 7% auf 5%. Das hat der Präsident der PP Canarias, Asier Antono, gefordert. Es sei an der Zeit den Canarios finanziell wieder das zurück zu geben, was sie seit 2012 für den Archipel getan haben. Antono fordert dabei eine generelle Senkung der IGIC, der subventionierten Mehrwertsteuer die auf den Kanarischen Inseln gilt. Diese war wegen der Wirtschaftskrise und Finanzlöchern der Regierung 2012 von 5% auf 7% angehoben worden. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Nächste Woche soll der Haushaltsplan der kanarischen Autonomie verabschiedet werden. |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 27.12.2016 um 14:09 |
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