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Lokalnachrichten MIX RADIO 28.07.2016

25.000 neue Arbeitsplätze – Die Bilanz des kanarischen Arbeitsamtes ist positiv. Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen im spanienweiten Vergleich noch sehr hoch ist, zeigt die Tendenz der letzten 17 Monate in die richtige Richtung. Seit Januar 2015 sind auf den Inseln 25.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Das entspricht einer Quote von 18%. Auch der Durchschnittslohn ist um 1,6% gestiegen. Die meisten neuen Arbeitsverträge sind im Tourismussektor und im Einzelhandel entstanden. Aus der Studie ist zu entnehmen das ein Drittel der neuen Arbeitsplätze von Studienabsolventen besetzt worden sind, ein weiteres Drittel verfügt über eine fachbezogene Ausbildung und 33% der Arbeitsplätze ist seit Januar 2015 von Mitarbeitern mit Abitur oder mittlere Reife besetzt worden.

Niedrige Geburtenrate – Die kanarische Autonomie hat sich in Spanien zu der Region entwickelt, in der es, zusammen mit Asturien, die wenigsten Neugeborenen gibt. Aktuell kommt auf eine Frau auf den Kanarischen Inseln nur ein Kind. In Zahlen ausgedrückt liegt die Geburtenrate auf dem Archipel bei 1,04. Der spanische Durchschnitt liegt immerhin bei 1,32 Kindern pro Frau. Europaweit liegt die Geburtenrate bei 1,57. Auch ein anderes Ergebnis ist besorgniserregend: Das Alter werdender Mütter steigt auf den Kanarischen Inseln weiterhin an. Im Durchschnitt sind Frauen auf dem Archipel bei ihrem ersten Kind 31,2 Jahre alt. Geheiratet wird, wenn überhaupt, im Schnitt mit 37,5 Jahren in der kanarischen Autonomie. In einem Punkt sind die Kanarischen Inseln Top im Spanienweiten Vergleich: Immerhin sind 82% der Paare, die sich einen gemeinsamen Haushalt teilen, verheiratet.

Familien schlechter gestellt – Vergleicht man Spanien in Sachen Familienförderung mit anderen Mitgliedsstaaten der EU, findet sich Spanien am Ende einer langen Liste wieder. Nur 1,3% des Bruttoinlandsproduktes investiert die spanische Regierung in die Förderung von Familien. Monatlich gibt es zwar theoretisch einen Zuschuss pro Kind von 24 Euro. 90% aller spanischen Familien liegen aber mit ihrem Einkommen über der Maximalgrenze und kommen nicht in den Genuss der Förderung. Durchschnittlich werden in der EU Kinder mit 90 Euro im Monat gefördert, in Deutschland werden Kinder mit 190 bis 221 Euro pro Monat gefördert.

Weniger Schuldenlast – Die einzelnen Inselregierungen auf dem Archipel haben ihr Minus um 51,4 Millionen Euro reduziert. Innerhalb von 12 Monaten. Vor einem Jahr lag die Schuldenlast noch bei rund 500 Millionen Euro, aktuell haben die Cabildos Verbindlichkeiten von 446 Millionen Euro. Am besten schneidet die Insel Fuerteventura ab, die Lokalregierung in Puerto del Rosario hat aktuell eine Schuldenlast von lediglich 2,3 Millionen Euro zu verantworten. Lanzarote hat 33,1 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Die beiden größten Schuldner auf dem Archipel sind Teneriffa mit 264 Millionen Euro und Gran Canaria mit 106 Millionen Euro.

4+ für kanarisches Gesundheitssystem – Den Ergebnissen des Barómetro Sanitario zufolge schneidet das kanarische Gesundheitssystem deutlich schlechter ab als der spanische Durchschnitt. Bei dem Vergleich sind spanische Schulnoten vergeben worden. Die Note 10, vergleichbar mit einer 1+, hat keine spanische Autonomie erhalten. Am besten abgeschnitten haben die Regionen Navarra und Aragon mit 7,38 und 7,18. Die kanarischen Inseln haben lediglich 5,8 Punkte erhalten. Das entspricht einer 4+. Die schlechteste medizinische Versorgung gibt es in der spanischen Enklave Melilla, das Gesundheitssystem dort hat nur 5,4 Punkte erhalten. Detaillierte Ergebnisse gibt es im Web auf http://www.msssi.gob.es/estadEstudios/estadisticas/docs/BS_2014/cru8814ccaa.pdf

Regierung lehnt Maßnahmen des Arbeitsamtes ab – Als Grund nennt das Cabildo von Teneriffa „Ineffektivität“ und fordert eine Neuausrichtung. Ansonsten werden die ursprünglich veranschlagten 2,2 Millionen Euro nicht von der Lokalregierung an den Servicio Canario de Empleo ausbezahlt. Carlos Alonso, Inselpräsident von Teneriffa, hat gestern eine gnadenlose Bilanz gezogen und die Tätigkeit des Servicio Canario de Empleo allgemein in Frage gestellt. 2,6 Millionen Euro hat die Lokalregierung von Teneriffa im letzten Jahr an das Ministerium für Beschäftigung der kanarischen Autonomieregierung überwiesen. Davon haben aber nur 752 Arbeitslose auf Teneriffa profitiert. Das Ergebnis sei für die Lokalregierung von Teneriffa nicht zufrieden stellend, so Alonso. Das Geld soll dieses Jahr in eigene Beschäftigungsmaßnahmen fließen.

Plantagenüberwachung auf Lanzarote – Policia Local und Guardia Civil werden bis zum Ende der Erntesaison in den Gemeinden Haría und Teguise verstärkt Kontrollen auf den landwirtschaftlichen Flächen durchführen. Das berichtet heute die Tageszeitung Canarias7. Dafür werden von den Beamten getarnte Einsatzfahrzeuge verwendet. Mit der Aktion sollen Diebstähle auf den Feldern der Municipios verhindert werden. Damit reagieren die Rathäuser auf die stark angestiegene Zahl von Erntediebstählen aus dem letzten Jahr.

18 Fincas und Herbergen geschlossen – Die Inselregierung von Gran Canaria verfügt über diverse Landhäuser und Herbergen für den Tourismus. 18 davon sind seit mehreren Monaten nicht nutzbar. Aus finanziellen Gründen, so ist es Presseberichten zu entnehmen, hat das Cabildo diese Objekte vorläufig geschlossen. Genutzt worden sind die Herbergen in der Vergangenheit vor allem von Naturforschern und Jägern. Aber während der Waldbrandsaison boten sie vor allem Forstarbeitern Schutz während der über mehrere Tage andauernden Arbeitschichten. Das Cabildo sucht private Unternehmen die sich um die Verwaltung der Herbergen in der Natur Gran Canarias annehmen, die für den Ruraltourismus äußerst geeignet sind.

Illegale Werbeschilder – Auf 200 Plakaten werden auf Teneriffa illegal Unternehmen und deren Produkte beworben. Dagegen will die Inselregierung jetzt intensiv vorgehen. Geplant ist, noch in diesem Monat alle nicht legalen Werbeschilder zu beseitigen. Vor allem auf Privatgrundstücken entlang der Autobahnen ist diese Form der Geldeinnahmen weit verbreitet. Alleine zwischen dem Industriegebiet bei La Laguna und Santa Maria del Mar sollen mehr als 60 Werbeschilder ohne Genehmigung errichtet worden sein. 15 Tage Frist hat das Cabildo für die Beseitigung der illegalen Werbeplakate ausgegeben. Danach werden die Schilder von der Inselverwaltung entfernt, den Betreibern droht dann eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 15.000 Euro.

Papageien genauso intelligent wie Affen - Forscher des Max Planck Instituts haben zusammen mit dem Loro Parque auf Teneriffa das Verhalten von Papageien untersucht. Dafür haben die Experten über mehrere Wochen in den Anlagen des Loro Parques mit den Tieren geforscht. An der repräsentativen Studie haben 40 Papageien teilgenommen. Das Ergebnis ist erstaunlich: Papageien lernen genauso schnell wie Affen, ihr Erinnerungsvermögen übertrifft das der Affen sogar. Die Studie wurde unter der Leitung von Dr. Auguste von Bayern durchgeführt. Es ist die erste Studie dieser Art mit Papageien.
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Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 28.07.2016 um 12:21

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