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Indians gewinnen in Erfurt
InfoNach drei Niederlagen endlich wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt sind am Sonntagabend die EC Hannover Indians. Der Tabellenzweite der Eishockey-Oberliga Nord setzte sich bei den Black Dragons des EHC Thüringen 4:2 (0:0, 3:1, 1:1) durch und hat nunmehr 44 Zähler auf seinem Konto.


Schon im ersten Drittel waren die Großstadtindianer, bei denen Sandro Agricola einmal mehr Roman Kondelik zwischen den Pfosten gut vertrat, das Team mit den größeren Spielanteilen. Da sich Dragons-Torhüter Kai Fischer jedoch mehrfach auszeichnen konnte und auch Sandro Agricola auf Seiten des ECH etliche gute Paraden zeigte, endeten die ersten 20 Minuten torlos.


Dafür begann das Mitteldrittel ganz nach dem Geschmack der Gäste aus Niedersachsen. Nur 52 Sekunden nach Wiederanpfiff war es Ryan Huddy, der nach Vorarbeit von Marian Rohatsch die Führung für die Indianer erzielte. Die Cracks von Trainer Joe West kamen nun immer besser ins Spiel und erspielte sich etliche hochkarätige Möglichkeiten, so dass das 2:0 durch Jamie Chamberlain in Überzahl nach 29 gespielten Minuten beinahe schon logische Konsequenz war. Erfurt zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, kämpfte weiter verbissen um seine Chance, ins Spiel zurück zu kommen und wurde nach 33 Minuten mit dem Anschlusstreffer durch Scott Corbett belohnt.

Die EC Hannover Indians waren jedoch auch anschließend hoch konzentriert und konterten im Stile einer Spitzenmannschaft. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts nutzte Josiah Anderson ein Powerplay und stellte mit dem 3:1 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her, mit dem es auch ins Schlussdrittel ging.


Dort hielten die schwarzen Drachen aus Thüringen weiterhin gut dagegen und die Indians machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. So sollte noch einmal zittern angesagt sein, als Erfurts Defender Jamie Wright mit dem 3:2 seine Farben wieder ins Spiel brachte (51.). Hannover behielt in der hektischen Schlussphase jedoch den Überblick und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. In der letzten Minute, als Kai Fischer den Erfurter Kasten bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hat, wurde Jamie Chamberlain auf dem Weg in Richtung des leeren Dragons-Gehäuses regelwidrig gestoppt. Schiedsrichter Stefan Franz sprach dem Kanadier daraufhin korrekterweise ein technisches Tor zu, das den Schlusspunkt unter eine kampfbetonte Partie setzte, in der der ECH aufgrund der größeren Spielanteile verdientermaßen als Sieger vom Eis ging.



EHC Thüringen Erfurt Black Dragons – EC Hannover Indians 2:4 (0:0, 1:3, 1:1)
Tore: 0:1 (20:52) Ryan Huddy (Marian Rohatsch), 0:2 (28:20) Jamie Chamberlain 5-4, 1:2 (32.09) Scott Corbett (Jamie Wright, Pavel Vait), 1:3 (39:25) Josiah Anderson (Peter Baumgartner, Ryan Huddy) 5-4, 2:3 (50:35) Jamie Wright (Scott Corbett, Harry Kulczynski) 5-4, 2:4 (59:21) Jamie Chamberlain (technisches Tor) 4-6

Strafminuten: Erfurt 18, Hannover 12
Zuschauer: 342
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 02.12.2007 um 21:44

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