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Bad Tölz gastiert am Pferdeturm
Beim letzten Auftritt vor heimischer Kulisse boten die EC Hannover Indians ihren Fans eine mitreißende Partie und setzten sich verdientermaßen 6:1 gegen die Piranhas des Rostocker EC durch. An diese starke Darbietung möchte der Eishockey-Oberligist aus Niedersachsen am Freitag (30.11.2007, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) anknüpfen, wenn mit dem EC Bad Tölz der Tabellenführer der Südgruppe im Kulttempel gastiert. Mit einer ähnlich couragierten Leistung wie Anfang Oktober, als die Schützlinge von Trainer Joe West mit unbändigem Siegeswillen in den letzten beiden Spielminuten einen Rückstand drehten und drei Zähler aus dem bayrischen Oberland entführten, möchte der ECH auch morgen Abend gegen die offensivstarken Tölzer Löwen punkten.


Dabei wird bereits der Start in die Partie entscheidend sein. Gelingt es den Indians, anders als bei den Auswärtsauftritten in Deggendorf, Miesbach und Halle selbst wieder einmal in Führung zu gehen, wäre bereits ein wichtiger Baustein für einen Erfolg gesetzt. Zudem müssen die Hausherren wie beim 2:1-Hinspiel-Sieg um jeden Zentimeter Eis kämpfen und den offensivstarken Tölzern – mit 105 Treffern sind die Bayern derzeit torgefährlichstes Team der gesamten Oberliga – mit jedem Zweikampf zeigen, dass die Punkte in Hannover bleiben sollen.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, wird freilich auch viel davon abhängen, wie gut die Abwehr der Großstadtindianer den Tölzer Paradesturm um Yanick Dubé, Travis James Mulock und Florian Zeller in den Griff bekommt. Das Trio zeichnet bislang für 52 Tore und damit exakt die Hälfte aller Löwen-Treffer verantwortlich. Routinier und Eigengewächs Florian „Floppo“ Zeller, zuletzt beim EHC München in der 2. Bundesliga am Puck, ist dabei mit 19 Toren der Goalgetter, während der frühere Augsburger Yanick Dubé als komplettester Spieler des Dreigestirns mit 51 Punkten (16 Tore) aus 22 Matches ligaweit Topscorer ist. Der Kanadier T.J. Mulock, in der vergangenen Saison bis zur Insolvenz noch für die Ratinger Ice Aliens am Puck, stellt mit 17 Toren und 26 Vorlagen aus 22 Partien gute Allroundfähigkeiten unter Beweis.

Nicht nur die Topformation von Löwen-Coach Axel Kammerer, der am Dienstag ein 6:1 gegen Degendorf Fire bejubeln durfte, auch die Stürmer-Plätze dahinter sind hochkarätig besetzt. Eine Führungsrolle nimmt Terry Campbell ein. Der Deutsch-Kanadier, durch Karriere-Stationen in Iserlohn, Augsburg, Essen, Ingolstadt und zuletzt Bietigheim mit reichlich Erfahrung – auch in der DEL – gesegnet, ist mit seinen 39 Jahren Leitfigur für junge Akteure wie Marcel Waldowsky oder die Eigengewächse Sandro Schönberger und Christoph Fischhaber. Der Ex-Weidener Waldowsky, im vergangenen Spieljahr als 22-Jähriger mit 29 Treffern zweitbester Torjäger der Blue Devils, sammelt auch bei den Löwen fleißig Punkte und kann nach 23 Matches bereits acht Tore und zehn Beihilfen vorweisen.

Vervollständigt wird der Löwen-Angriff vom Ex-Heilbronner Martin Melchert, dem zweitligaerfahrenen Franz Mangold – 2006/07 31-mal für den EHC München im Einsatz – und Christian Urban, der bereits seit 2002 in Bad Tölz spielt und somit auch auf vier Zweitliga-Spielzeiten mit den „Buam“ zurückblicken kann. Hinzu kommen noch einige Cracks aus der vereinseigenen DNL-Talentschmiede wie Daniel Mötsch und Martin Leismüller.


In der Abwehr des ECT liegt die Hauptlast auf Adam Borzecki. Der polnische Ex-Nationalspieler mit AHL-Erfahrung (Manchester Monarchs und Hershey Bears), seit 2005 im Isarwinkel, ist Dreh- und Angelpunkt der Hintermannschaft. 27 Scorerpunkte (vier Tore) aus 22 Partien belegen das Offensivpotential des 29-Jährigen, doch sorgt er durch seine körperliche Präsenz (1,89 m, 96 kg) auch für die nötige Sicherheit der Abwehr. Unterstützt wird der Linksschütze vor allem von Jean Philippe Morin. Der 27 Jahre alte Kanadier war zuletzt in Großbritannien für die Belfast Giants aktiv und belegt mit 15 Scorerpunkten (vier Tore) nach 23 gespielten Matches derzeit Rang zwei bei den Verteidigern der Tölzer Löwen.

Gemeinsam mit Adam Borzecki ist Morin mit dafür verantwortlich, dass der EC Bad Tölz aktuell das zweitbeste Powerplay der Liga vorweisen kann (Erfolgsquote 25,61 %, die Indians rangieren mit 21,92 % auf Platz acht dieser Wertung).

Doch nicht nur dieses Abwehrduo vermag offensive Akzente zu setzen. Dies gelingt auch Eigengewächs Michael Pfaff, der aus der Tölzer DNL-Mannschaft rasch den Sprung zum Stammspieler im Oberliga-Team seines Heimatclubs schaffte. Dort ist Pfaff mit 14 Scorerpunkten (drei Tore) aus 23 Spielen derzeit drittbester Verteidiger, was die Punktausbeute angeht. Weniger für offensive Impulse als vielmehr für robustes Körperspiel ist hingegen Roman Göldner zuständig. Der 26-Jährige, der vor der Saison wie Marcel Waldowsky aus Weiden zu den Löwen wechselte, gilt als kompromissloser Abräumer vor dem eigenen Gehäuse. In der abgelaufenen Saison sammelte Göldner bei den Blue Devils 176 Strafminuten, in Bad Tölz hat er bislang 56 kassiert, dafür aber schon sieben Scorerpunkte (ein Tor) gesammelt.

Mit Florian Kirschbauer und Michael Fichtl komplettieren zwei Eigengewächse den Defensivverbund, die der Tölzer DNL-Schule entstammen und nun sukzessive die Eishockey-Oberliga herangeführt werden sollen.


Dort längst angekommen ist Thomas Ower. Der aus Schwenningen stammende 21-Jährige war in der letzten Saison – noch im Trikot der Blue Devils – die Entdeckung auf der Torhüterposition und komplettiert nach Roman Göldner und Marcel Waldowsky das Trio, das aus Weiden gemeinsam nach Bad Tölz wechselte. Die Torhüterstatistik weist den Linksfänger derzeit mit einem Gegentorschnitt von 2,67 und einem Shut-out in der gesamten Oberliga auf Rang sechs aus (Indianer Roman Kondelik rangiert mit einer Quote von 2,86 Gegentoren pro Spiel auf Platz 11, Sandro Agricola befindet sich mit einem Gegentorschnitt von 3,49 an Position 24).

Kürzlich haben die Verantwortlichen der Tölzer Löwen die Weichen zudem bereits im Hinblick auf die Play-offs gestellt und mit Sebastian Vogl vom ERC Ingolstadt einen weiteren Keeper an die Isar gelotst. Der Landshuter Vogl hinterließ bei seinen fünf Einsätzen für die Löwen einen starken Eindruck und könnte sich im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zum entscheidenden Trumpf des Kammerer-Teams entwickeln. Der 21-Jährige ist im Besitz einer Förderlizenz des DEL-Clubs ERC Ingolstadt und hat so wie sein neuer Teamkollege Thomas Ower, der ebenfalls eine Förderlizenz des ERCI erhalten hat, die Gelegenheit, sich in Deutschlands höchster Klasse zu beweisen.

Angesichts der starken Konkurrenz wird sich Damen-Nationaltorhüterin Viona Harrer wohl mit ihrem Ersatz-Status abfinden müssen. Auch wenn für die 20-Jährige in dieser Oberliga-Saison erst ein Kurzeinsatz gegen die Juniors der Eisbären Berlin heraussprang (drei Gegentore in 20 Minuten), trägt sie doch ihren Teil dazu bei, dass die Tölzer Löwen zwischen den Pfosten sehr ausgeglichen besetzt sind.


Dies gilt freilich für alle Mannschaftsteile des Freitagsgegners der Indians. Trotz überragender Einzelspieler sind im Kollektiv kaum Leistungsunterschiede feststellbar. So werden die komplett antretenden Löwen eine harte, schwer zu knackende Nuss für die Großstadtindianer werden. Um auch im zweiten Vergleich mit dem Süd-Spitzenreiter die Oberhand zu behalten, muss der ECH wie im Oktober hellwach sein und hoch konzentriert agieren, geduldig spielen und im entscheidenden Moment eiskalt zuschlagen. Gelingt es Kyle Doyle und Co. zudem noch, unnötige Strafzeiten zu vermeiden, bestehen gute Aussichten, einen stimmungsvollen Eishockeyabend vor toller Kulisse (Schiedsrichter der Partie ist Levente Györgyicze vom EHC Troisdorf) zum besseren Ende für Hannover zu führen.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (1) - 29.11.2007 um 09:58

Kommentare

Juipsenoneedo schrieb:
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Gruss
Vanessa
Kommentar wurde am 11.06.2008 um 18:45 verfasst

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