Problemlose Verschleierung der Identität
Ein Sprecher von Myspace erklärte gegenüber der "Washington Post", dass sein Unternehmen dieses Gesetz begrüße. Es sei ein weiteres wichtiges Hilfsmittel, um Myspace zu einem "noch sichereren Ort" zu machen. Auf Druck von Politik und Polizei hatten die Betreiber der Site bereits damit begonnen, Sexualstraftäter zu blockieren. Diese könnten sich allerdings zahllose E-Mail- und andere Accounts zulegen, um so eine Aussperrung zu umgehen, bemängeln Kritiker. Verschlüsselte Server zum Chatten und Anonymisierungs-Proxys bieten jedem halbwegs versierten User weiterhin die Möglichkeit, unerkannt im Web zu surfen. Immerhin sind die Folgen für Sexualstraftäter, die erwischt werden, künftig wesentlich drastischer.
Quelle: STERN
Autor: Seelenmord - Kommentare (0) - 23.12.2007 um 22:52

Verdächtige Kunden werden überprüft
Der von dem Demokraten Charles E. Schumer und dem Republikaner John McCain eingebrachte KIDS Act (Keeping the Internet Devoid of Sexual Predators Act) macht damit eine Regelung bundesweit gültig, die bereits in 11 Bundesstaaten praktiziert wird: dort müssen Sexualstraftäter schon länger ihre Online-Identitäten einreichen. Anfang des Jahres wurde der Gesetzesvorschlag in das Repräsentantenhaus eingebracht und ist nun mit dem Beschluss im Senat einen Schritt weiter gekommen. Mit dem Gesetz soll es kommerziellen Social-Networking-Websites wie Myspace oder Facebook ermöglicht werden, ihre Kunden mit den Angaben im Sexualstraftäterregister abzugleichen und Neuzugänge zu überprüfen.

Nach Ansicht von US-Rechtsexperten gibt es keine zwingenden juristischen Gründe gegen das Gesetzesvorhaben. Es sei legal, Personen aufgrund ihrer Vorstrafen den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern. Myspace hatte bereits im Sommer 29.000 User-Accounts von vorbestraften Sexualtätern gelöscht. Mit dem Schritt reagierte das Unternehmen auf die zunehmende Kritik von Behörden und Jugendschützern, die in der Plattform eine Bedrohung für minderjährige User sehen. Das Problem ist nicht nur in den USA aktuell: In Deutschland stand die Plattform SchülerVZ unlängst wegen jugendgefährdender Inhalte in der Kritik.
Quelle: STERN
Autor: Seelenmord - Kommentare (0) - 23.12.2007 um 22:51

Sexualstraftäter Online-Id offen legen
Neuer Gesetzentwurf in den USA: Sexualstraftäter, die ihre Online-Identitäten nicht offenlegen, drohen künftig bis zu zehn Jahre Haft. Erwachsene, die sich im Chat mit Kindern als Jugendlicher ausgeben, können bis zu 20 Jahre in den Knast wandern.

Die USA wollen drastisch gegen Pädophile im Web vorgehen. Zukünftig soll jeder mit bis zu 20 Jahren Haft bedroht werden, der volljährig ist und sich im Internet als Jugendlicher ausgibt, um dadurch Straftaten zu begehen, an denen Minderjährige beteiligt sind. Bereits der Versuch soll strafbar sein. Auch Sexualstraftäter müssen mit härteren Urteilen rechnen: Der Justizausschuss des US-Senats hat einstimmig einen Gesetzesvorschlag angenommen, der Sexualstraftäter unter Androhunug von 10 Jahren Gefängnis verpflichtet, ihre E-Mail-Adresse und andere Aliasnamen dem Justizministerium zu melden. Die Daten von verurteilten und meldepflichtigen Sexualstraftätern werden mitsamt Namen und Adressen bereits in Registern in den Bundesstaaten erfasst und sind online einsehbar. Eltern und besorgte Bürger sollten sich so besser informieren können.
Quelle: STERN
Autor: seelenmord - Kommentare (0) - 23.12.2007 um 22:42

WARE KIND HAT ABNEHMER GEFUNDEN
Der Fall sei das perfekte Beispiel für die Gefahren, die unvorsichtigen Kindern im Internet drohten, meint Beate Krafft-Schöning, Expertin für Jugendschutz im Netz. "Genau das ist der Grund, warum ich davor warne, persönliche Daten von Kindern ins Internet zu stellen. Das müssen Eltern endlich begreifen", sagte Krafft-Schöning zu stern.de. "Auch vielen Jugendschützern ist das nicht ausreichend klar. Das Problem wird weiter ignoriert, das Geschäft geht vor. Und wie man an diesem Beispiel sieht: Die Ware Kind hat einen Abnehmer gefunden." Die Jugendschützerin empfiehlt, Kindern den Zugang zu solchen Foren zu untersagen. Zudem sollten auch Jugendliche generell nie persönliche Daten von sich im Internet preisgeben. "Viele denken immer noch, das Internet ist ein Spielplatz. Aber diese Leichtfertigkeit wird leider noch viele Opfer fordern."

Der 31-Jährige Mann aus München hatte bereits eine mehrjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen verbüßt, die er ebenfalls mit Hilfe des Internets in einen Hinterhalt gelockt hatte. Der Mann, der bereits vor der Vergewaltigung der 14-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt war, leistete den Angaben zufolge bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Auf seinem Computer fanden die Beamten kinderpornografisches Material.

Auf die Spur kam die Polizei dem Mann mit Strafanzeigen von fünf Mädchen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Es sei jedoch zu befürchten, dass der 31-Jährige weitere Kinder und Jugendliche in der gleichen Weise angegangen sei, erklärte ein Sprecher. "Diese werden dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen", fügte er hinzu. Die Polizei verwies auf ihre Aktion "Kinder sicher im Netz.
Quelle: STERN
Autor: seelenmord - Kommentare (0) - 23.12.2007 um 22:41

Pädophiler erpresst Mädchen im Netz
Internet

Pädophiler erpresst Mädchen im Netz

© Roland Holschneider/dpa Im Internet lauern viele Gefahren auf unvorsichtige Kinder und Jugendliche
Auf hinterlistige Weise hat ein Sexualstraftäter Mädchen zu sexuellen Handlungen vor Internetkameras aufgefordert. Mit persönlichen Informationen der Mädchen aus dem Internet hatte er sie erpresst. Eine Jugendschützerin warnte Kinder im Gespräch mit stern.de davor, Daten im Internet preiszugeben.

Nun ist das passiert, wovor Ralf S. so Angst hatte. Der 40-jährige Vater hatte vor einigen Wochen Bilder seiner Tochter im Schülernetzwerk "SchülerVZ entdeckt. Die 13-Jährige hatte im Internet auch persönliche Informationen von sich veröffentlicht. Damals sagte S. zu stern.de, er befürchte, dass sich Pädophile diese Daten zunutze machen könnten.

Nun hat die Polizei in München einen mehrfach vorbestraften Sexualtäter verhaftet, der bundesweit Mädchen zu sexuellen Handlungen vor Internetkameras erpresst hat. Wie die Polizei mitteilte, gab sich der Mann im Mai und Juni in Internetforen als 13-Jährige auf Freundinnensuche aus, um Mädchen in die Falle zu locken.

In so genannten Privatchats gelangte der 31-Jährige auf diese Weise an Namen, Telefonnummern und Bildern mehrerer Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren. Wenig später versuchte er, die Mädchen zu erpressen, sich vor Webkameras auszuziehen. Dabei drohte er unter anderem den Kindern, einen Zuhälter in die Wohnung zu schicken oder ihren Freundinnen etwas anzutun. In einigen Fällen stellte er als Druckmittel Daten und Bilder der Mädchen in Sexkontaktforen ein. "Auf diese Weise gelang es dem Beschuldigten, einige Mädchen zum Ausziehen vor der Kamera zu bewegen", erklärte ein Polizeisprecher. Eine 15-Jährige aus Rosenheim, die der Mann zu einem Treffen am Münchner Hauptbahnhof erpressen wollte, sei glücklicherweise nicht auf den 31-Jährigen hereingefallen.
Quelle: stern
Autor: seelenmord - Kommentare (0) - 23.12.2007 um 22:39


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